Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

16. Februar 2012

Ausweisung fahrscheinlich.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Dortmund Hauptbahnhof, 15. Februar 2012, gegen 15:20 Uhr.Ich nehme drei Zweiergruppen von Bahnpolizisten wahr und weiß genau: ich werde kontrolliert werden. Und tatsächlich: als ich auf dem Fahrplan meinen Zug suche um zu erfahren, auf welchen Bahnsteig ich muß, werde ich freundlich angesprochen und gebeten, mich auszuweisen. Kein Problem für mich, die machen ja einfach ihre Arbeit, und wenn sie dies freundlich tun, warum nicht?

Screenshot der Ticket-App.Allerdings- wenn irgendwo stichprobenartig Personenkontrollen gemacht werden, dann bin ich dabei. Immer! Das ist nicht übertrieben. Das macht mir nichts aus, denn bisher waren die Leute immer freundlich zu mir. Aber, SCNR, ich erdreiste mich, frechen Tonfalls, zu fragen: „Warum?“
Freundlich bekomme ich zur Antwort, dies sei Routine, man würde tatsächlich so den einen oder anderen Gesuchten erwischen. Während der eine meine Ausweisdaten abgleicht, plaudere ich mit dem anderen ein wenig. So läuft das jedesmal. Kein Problem.

Gut vier Stunden später bin ich wieder unterwegs, von zu Hause in die Stadt, zu einem Treffen. Der Bus ist gut gefüllt, aber ich sitze. Ich höre ein wenig Musik und schreibe via Fratzbuch eine Nachricht an „Dead Label“. Als ein außerordentlich unfreundlicher Vertreter der
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[ 11 Uhr 58 ] - [ 5 Kommentare ]

15. Februar 2012

Wie ein richtiger Mann! Teil 3: Eingeseift.

Kategorie: Verschiedenes

Der Pinsel dient dazu, die Rasierseife aufzuschäumen. Zu dieser kommen ich heute.

Eine Messerrasur erfordert eine sehr alkalische Rasierseife. Damit fallen alle hautschonenden, pH-neutralen Präparate weg. Nur durch eine regelrechte Seifenlauge quillt und weicht das Barthaar ausreichend auf und läßt sich perfekt abschneiden.

Dosenschaum und -gel können wir für eine richtige Rasur vergessen. Bei Systemrasierern reicht das durchaus, um die Stoppeln zu eregieren. Ein Messer verlangt nach mehr! Natürlich bekommt man eine wirklich gute Rasierseife kaum im Supermarkt oder in der Drogerie. Denn nachdem die Welt mit
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[ 16 Uhr 30 ] - [ 3 Kommentare ]

14. Februar 2012

Wie ein richtiger Mann! Teil 2: nichts für Einfaltspinsel.

Kategorie: Verschiedenes

Das erste vorgestellte Utensil zur richtigen Rasur ist sicherlich das am besten unterschätzte. Denn die Unterschiede in der Qualität von Rasierpinseln sind in der Tat beträchtlich, und der Einfluß auf die Rasur ist viel größer als man denkt!

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[ 16 Uhr 30 ] - [ 4 Kommentare ]

Der Arbeit Frucht ist wohlgeraten.

Kategorie: Kultur

Ein Interview auf Englisch zu führen ist schon eine andere Hausnummer!

4 1/4 Stunden Vorbereitung für Eineinhalb Stunden Interview mit Dead Label. Dann noch drei Stunden Nachbereitung, das heißt, übersetzen und einpflegen und formatieren. Wer über meine nicht vorhandenen Englischkenntnisse lachen will, der kann es gerne tun. Die Band fand sie jedenfalls nicht so schlimm. Und wenn Dead Label eines Tages so berühmt sind wie heute Metallica, dann kann ich sagen: Ich war einer der ersten!

Hier nun das Interview!

[ 11 Uhr 10 ] - [ 1 Kommentar ]

13. Februar 2012

Wie ein richtiger Mann! Teil 1: Selbstkastration.

Kategorie: Verschiedenes

Ich glaube, die meisten Männer übernehmen die Art, sich zu rasieren, von ihren Vätern. Das liegt insofern nahe, daß man erstmal Papas Zeug mitnutzen kann, was man schon tausend Mal in Gebrauch gesehen hat, bis sich ein eigener Rasierer lohnt. Denn ich war sicherlich nicht der einzige, dessen sprießendes Gesichtsgewächs für die tägliche Rasur zwar nicht reichte, zum Stehenlassen jedoch zu lächerlich aussah.

So fuhr ich ewig auf der Gilletteschiene, von
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[ 16 Uhr 30 ] - [ 5 Kommentare ]

12. Februar 2012

Das schlimmste kommt morgen!

Kategorie: Kultur

Claire Percival, Drummerin von Dead Label.Dann muß ich den ganzen Kack nämlich noch übersetzen.

Dank meiner bequemen Zeiterfassung mit einem Progrämmchen Namens Hamster habe ich festgestellt, daß mich allein die Vorbereitung des Interviews mit den irischen Metal-Newcomern Dead Label fünf Stunden gekostet haben.Ich will mich ja nicht blamieren.

Vom Schulenglisch ist nicht viel geblieben, erst Harry Pöter habe ich wieder etwas mehr drauf. Jedoch- Lesen ist etwas anderes als sprechen!
Nun sollte das Interview via Mail geführt werden, Celbridge ist zwar gut an den Verkehr angeboten, aber dennoch weit weg. So konnte ich schon einiges vorformulieren, was nachher recht leicht anzupassen war.

Danny Hall, Gitarre bei Dead LabelUnd doch blieb dies reichlich Arbeit. Denn dem Gugelübersetzer traue ich nicht genug, um mich auf ihn zu verlassen. Und, nicht zu vergessen, die Fragen an sich zu stellen, dabei am besten noch irgendwie witzig sein, ohne daß es daran liegt, daß man sich lächerlich ausdrückt.

Eine Stunde lang sauseten die Mails hin und her, und natürlich konnte die Fragen nicht 1:1 von meinem Text herüberguttenbergen, aber viel war auch nicht zu tun.

Dan OGrady, Bassist und Sänger von Dead LabelSo habe ich die englische Originalfassung schon lecker im Computer. Und meine Fragen werde ich mühelos übersetzen in meine Muttersprache, schließlich habe ich sie ja selbst erst ins Englische übersetzt! Aber die Antworten? Netterweise haben sich die MusikerInnen verständlich ausgedrückt. Trotzdem- es ist auch quantitativ viel.


[ 22 Uhr 45 ] - [ 1 Kommentar ]

10. Februar 2012

Bla.

Kategorie: Kultur

Ich stelle fest: Ich habe kaum Zeit für meine wissenschaftliche Arbeit. Eine Menge wird von Pressemitteilungsveröffentlichung gefressen, noch mehr durch die Reviews und im Moment das meiste durch die Vorbereitung meiner anstehenden Interviews.

Von mir im Sinne des Wortes gezeichnet: Danny Tomb von 4Arm.Der Marsch durch die Institutionen Promotion-Agenturen kann lang sein, so habe ich mich einfach kurzgeschlossen und mich direkt bei den Bands gemeldet, Dead Label (Irland) und 4 Arm (Australien).

Danny Tomb, Gitarre, Gesang und mein
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[ 23 Uhr 05 ] - [ 4 Kommentare ]

Metaldiskowissenschaft, sortiert.

Kategorie: Kultur

Der Hirnfurz der vergangenen Nacht ist ernster gemeint als es scheint. Die von A. erwähnten Metal-Titel, die immer gut ankommen, sind sehr verschieden, und zum Beispiel Achim ist irritiert, weil er bestimmte Titel davon zum Kotzen findet. Die Angekotztheit ist allerdings individuell verschieden und wird mit der Menge der StudienopferInnen ausgeglichen und geht in der Masse letztlich unter.

Zwar bin ich kein Wissenschaftler, komme allerdings
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[ 09 Uhr 26 ] - [ 4 Kommentare ]

Metaldiskowissenschaft.

Kategorie: Verschiedenes

Seit ich neulich von einem Mitatheisten beim Ketzerstammtisch hörte, daß es auch einen Metallerstammtisch gibt, jeden Dönerstag ab neun Uhr abends, gehe ich dorthin, wenn sich das einrichten läßt. Das ist wie eine Fortbildung, nur lockerer, und da die anderen alle unkompliziert sind und niemanden ausgrenzen ist es sehr angenehm dort. Und ich komme noch mehr raus aus der Hütte. Wieder ein fester Termin mehr pro Woche.

Da ich natürlich dort noch nicht alle richtig kenne, aber alle gut zu besprechen sind, bin ich auch schnell dabei, mir die Leute in unmittelbarer Nähe (soweit meine kaputten Ohren hören) kralle.

A. macht beruflich irgendetwas mit irgendwelchem Zeug. Als Hobby aber
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[ 00 Uhr 21 ] - [ 10 Kommentare ]

09. Februar 2012

Winke-Winke, Tinky-Winky! Winke-Winke, Präsi-Däsi!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Karikatur des Präsidenten.Die immer noch medial präsidente Affaire um Herrn Christian Wulff geht mir, auch wenn ich mich selbst anfangs beteiligt hatte, seit einer Weile recht auf die Nerven. Der Typ mit dem höchsten Amt im Staat macht nur, was alle PolitikerInnen tun: seine Vorteile sichern. Das war schon immer so.

Das höchste Amt im Staat?*1 Die Stimmen mehren sich, dieses einfach abzuschaffen. Da dachte auch ich darüber nach, inwiefern ein Bundespräsident überhaupt für diese unsere angebliche Demokratie wichtig sein könnte. Das Ergebnis war verheerend:

Der Präsi hat faktisch nicht viel zu melden. Er reist durch die Weltgeschichte und unsere Republik und hält Reden. Aber macht er wirklich Politik? Ein faktisch machtloser Repräsentant besucht die Machthaber der Welt. Können die ihn und das dazugehörige System überhaupt für voll nehmen?
Was macht denn so ein
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[ 15 Uhr 39 ] - [ 1 Kommentar ]

Qualitätssicherung.

Kategorie: Kultur

Promotion-CD.Einen auf Plattenkritiker zu machen bedeutet Urteile zu fällen. Und kein Urteil ohne Fakten*1. Und, wie ich irgendwann schon erwähnte, nicht alles, was ich zur Beurteilung bekomme, gefällt mir. Und, wie ich ebenso erwähnte, ist mein Geschmack nicht das alleinige Kriterium für Qualität. Und bei Albumcheck gibt es auch noch eine Skala bis 10.
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[ 08 Uhr 50 ] - [ 6 Kommentare ]

08. Februar 2012

Von der Wiege bis zur Bahre reloaded.

Kategorie: Verrueckt

Nietenarmband.Gestern war ich wieder bei meiner reizenden Dame vom Amt, also, vom Arbeitsamt, Abteilung Schwerbehinderte und Ulfs. Freitag war endlich der ausführliche gutachterliche Bericht von Saarbrücken gekommen, dessen Lektüre mich zum Teil irritiert hatte- daß der Psychologe schon mein Heavy-Metal-Shirt so bemerkenswert findet, daß er es im Bericht erwähnt... ich hätte an seiner Stelle das Nietenarmband interessanter gefunden. Vielleicht dachte er aber auch, daß Nietenarmbänder einfach zu solchen Nieten dazugehören.

Nunja, immerhin wurde mir (verwirrenderweise) eine sehr hohe Intelligenz zugesprochen. Macht sich gut, auch wenn das ich nicht glaube. Aber darum geht's hier eigentlich nicht.

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[ 14 Uhr 14 ] - [ 2 Kommentare ]

07. Februar 2012

Das Frauenbild.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Als ich aus dem Saunaraum kam, unterhielten sich die drei bereits angeregt, zwei Freunde und ein Einzelner, alle ein wenig älter als ich scheinend. Aus Gesprächsfetzen schloß ich, daß die beiden ihn wohl auf das Tattoo am Unterarm angesprochen haben mußten. Denn sie sprachen über Auslandseinsätze der Bundeswehr, und seinen rechten Unterarm zierte ein Schriftzug, der eine militärische Einheit bezeichnete.

Ein wenig später kam ich von diversen Maßnahmen zur körperlichen Abkühlung im Garten zurück. Noch immer im Gespräch waren die drei, nur hatte das Thema gewechselt: Frauen. Die Herren sprachen derart schlecht über Frauen und machten entsprechende Scherze, daß ich mich ziemlich wunderte, weshalb vor allem der Wortführer überhaupt
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[ 17 Uhr 52 ] - [ 3 Kommentare ]

06. Februar 2012

Erfreulich!

Kategorie: Verschiedenes

Nach wie vor habe ich Freude daran, Freude zu bereiten.

Geschenk im PostausgangIn meinem Postausgang wartet ein dicker Umschlag mit einer CD, welche ich nicht mehr brauche und die hier nur Platz wegnimmt. Sie macht sich morgen auf den Weg zu jemandem, den ich so gut wie gar nicht kenne, der sie aber, wie ich weiß, gerne haben würde, aber dessen Geld nicht reicht.

Mein Gesetz dabei ist: Ich will keine Gegenleistung! jedenfalls nicht für mich. Der Erfreute möge seine Dankbarkeit an jemand anderem auslassen, der es brauchen kann, oder einfach nur so, ohne jeden Grund außer dem Spaß an der (Er-)Freude.

Ich finde, das sollten alle Menschen gelegentlich tun.

[ 21 Uhr 45 ] - [ 1 Kommentar ]

05. Februar 2012

Meine Bestimmung: Dr. eso.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich werde studieren. Und zwar Eurythmie. Das braucht zwar kein Mensch und ich erst recht nicht. Aber man kann! Und zwar an der staatlich bedingsten Analus Alanus-Hochschule. Ein Studiengang für Namenstänzer. Super! Wenn ich nix kann, dann mache ich eben das!

Doch mir sind Bachelor und Master zu wenig. Ich will einen Guttenberg, äh, einen Doktortitel. Dann bin ich Dr. tanz.nam. Hundeiker - hat was, nicht?

[ 19 Uhr 27 ] - [ Noch kein Kommentar ]

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