24. August 2011
Songtexte in Banshee anzeigen- das Tutorial.
Kategorie: Vernetzt
Da ich mittlerweile nach meinem Blogpost über die Entdeckung der Möglichkeit(en) mehrfach gefragt wurde, wie um alles in der Welt ich das denn hinbekommen hätte, daß der unter Ubuntu-Linux verbreitete Medienplayer auch Songtexte anzeigt:
Ihr geht da oben auf der Menüleiste in Banshee auf "Werkzeuge". Dort dann auf "Lyrics" (so nennt man die Texte zu den verschiedenen Liedern auch) und dann auf "Lyrics herunterladen":

Toll, und wo bleiben nun die Texte?
Na, da unten, da ist noch so ein Knöppgen zum drauf drücken, damit schaltest Du die Anzeige ein dafür. Da kannst Du noch mehr schalten, aber Du willst ja unbedingt die Texte. also da die Ansicht aktivieren:

(Damit Ihr das etwas leichter habt, habe ich die interessanten Stellen rot markiert)
Das funktioniert zwar gut, aber auch nicht immer. Vor allem bei Instrumentalstücken hat Banshee Schwierigkeiten, den Text zu beschaffen.
Ihr seht, das ist verdammt kompliziert. Ich hoffe, ich habe es einigermaßen darstellen können, aber wenn Ihr Euch nicht absolutestens sicher seid, dann wendet Euch an einen echten Computerfachmann, der dafür Geld bekommt. Der freut sich.
[ 16 Uhr 33 ] - [ 6 Kommentare ]
Who the fuck put the UN in Unwetterwarnung?
Kategorie: Verkohlt
Neenee, keine Angst, dies wird kein Wettermotzpost. Ich mecker ja nicht so über das Wetter, ich nehme es, wie es kommt. Was bleibt mir übrig? Was bringt's mir, mich zu grämen? Davon werden weder Wetter noch Stimmung fröhlicher.
Mich irritiert "Unwetter", also, nur das Wort jetzt, nicht das Geschehen als in der Regel Stürme mit Regen, Hagel, Schnee und so. Natürlich braucht ein Wetter, welches mit diversen, bestimmten Gefahren einhergeht, eine knappe Bezeichnung. Aber warum Unwetter?
Üblicherweise bedeutet die Vorsilbe "Un-", daß das Wort genau das Gegenteil von dem ist, was nach dem "Un-" kommt. Zum Beispiel ist ein Unhold alles andere als jemand holdes (wobei, da fällt mir ja auf, den Hold als Subjekt gibt es gar nicht! Aber das wäre ein anderes Kapitel), eine Untiefe ist eine flache und nicht tiefe Stelle im Wasser und unfair ist brav das Gegenteil zu fair ohne "Un-".
Aber das Unwetter ist eben nicht das Gegenteil von Wetter! Denn ein Unwetter ist einfach nur besonders schlechtes Wetter (falls es überhaupt schlechtes Wetter gibt). Was wäre denn das Gegenteil von Wetter? Am ehesten gar kein Wetter, wie zum Beispiel auf dem Mond, der mangels Atmosphäre kein Wetter haben kann. Aber nein, der unlogische Mensch brutzelte sich da wieder einen unlogischen Sonderweg und verwirrt mich. Eine Wetterwarnung würde doch dasselbe aussagen!
Zum Haare raufen, dieses Ungegenteil!
[ 11 Uhr 57 ] - [ 2 Kommentare ]
Neues entdecken. Auch wenn ich es nie gesucht hätte, geschweigedenn vermißt.
Kategorie: Vernetzt
Ich bin ja kein Nerd, trotz Linux (in der unnerdigen Ubuntu-Version) und Google+. Ich lege mir zwar manchen technischen Schnickschnack zu, aber nur, wenn ich das Gefühl habe, ihn auch gut gebrauchen zu können. Ideenlieferant ist meist unser Olli als Computerspezi. Das meiste davon brauche ich nicht oder will es nicht, weil ich es nicht für sinnvoll halte, aber so manche Lösung hätte ich alleine nie gefunden- Nicht drüber nachgedacht, weil eigentlich nicht lebenswichtig. Aber dann ist die Kiste doch sehr praktisch.
Wenn mir also etwas nicht fehlt, ich es nicht vermisse, dann würde mir manches entgehen, was sich nachher als höchst erfreulich erweisen tut. Zum Beispiel:
Ich habe mich irgendwann darauf verlegt, mp3 der CD zu bevorzugen. So kann ich vom Sofa aus ohne aufzustehen die Musik kontrollieren, ohne aufstehen zu müssen zwecks CD-Wechsel. Wiedergabelisten und so und hassenichesehn, und das ganze auch noch auf den mp3-Player packen und so. Toll.
Dafür benutze ich einen Medienplayer, in meinem Fall ist es (eben nachgucken, ich weiß sowas nie auswendig) Banshee. Der ließ sich vergleichbar mit einem CD-Player bedienen, also recht simpel. Wie ins Regal greifen und CD nehmen, nur besser auffindbar, weil verschieden katalogisiert.
Das reichte mir erstmal, was will ich denn schon mehr? Musik abspielen, bequemer geht es nicht. Nach Laune auch per zufälliger Titelauswahl, und diese nach Ähnlichkeit aufgebaut, sonst wäre da ein gewaltiges stilistisches Chaos.
Und vorhin überkam mich der extrem seltene Spieltrieb: Was kann die Software noch alles?
Furchtbar viel, ich habe schnell aufgehört damit. Allerdings- jetzt sucht mir Banshee die Texte zum jeweils abgespielten Titel. Das finde ich nützlich.

Über weitere Funktionen meditiere ich dann, wenn ich mal wieder was entdecken will.
[ 09 Uhr 31 ] - [ 5 Kommentare ]
23. August 2011
Heavy Ironing oder: Die geballte (Haus)Männlichkeit.
Kategorie: Verschiedenes

Ich habe ja jetzt Zeit für sowas. Wobei ich das Bügeln eigentlich meiner Liebsten überlasse, die das besser kann und nicht so nervt wie mich.
Naja, nerven ist gut, bügeln macht mich regelrecht aggressiv. Ein Mittel dagegen ist natürlich Musik der
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[ 18 Uhr 03 ] - [ 1 Kommentar ]
Mit dem Pirol starb der deutsche Humor.
Kategorie: Kultur
Loriot ist tot. Das ist nicht nett von ihm, war er doch nicht einmal 88 Jahre alt! Da wäre doch noch etwas gegangen, Herr von Bülow!
Über seinen subtilen bis absurden Humor konnte ich schmunzeln, selbst an beschissenen Tagen noch. Er hatte noch echten Witz. Selbst wenn er einfach nur albern war, war er niemals doof. Und nun? Wer macht nun seinen Job?
Nun bleiben wohl nur noch Flachpfeifen wie Mario Barth, Mittermaier und so. Um darüber lachen zu können, müßte ich mir erst einen Korsakow ansaufen.
[ 13 Uhr 45 ] - [ 1 Kommentar ]
Ich habe diesen alten, geilen Bock einfach aufgehängt!
Kategorie: Verschiedenes
Auch das gehört dazu, wenn ich eine Wohnung in Besitz nehme: Das Hängen des Bocks.
[ 13 Uhr 19 ] - [ 2 Kommentare ]
Der talentierte Mister Ulf.
Kategorie: Verrueckt
Ich sollte mich mal auf meine Stärken besinnen. Als dipl. depr. neige ich ja zu gefühlter Talentlosigkeit. Wenn ich
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[ 09 Uhr 37 ] - [ 2 Kommentare ]
22. August 2011
Linktausch-Spam: Man schicke mir bitte ein LUKRATIVES Angebot.
Kategorie: Vernetzt
Die Texte der Linktausch-Fraktion sind jedesmal nahezu identisch. Außer den angegebenen URLs ändert sich kaum etwas. Langweilig, und meistens
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[ 18 Uhr 55 ] - [ 3 Kommentare ]
Ich kenne keine Nationen mehr! Ich kenne nur noch Idioten!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Immer wieder scheiden sich die GeisterInnen, ob Hitler denn rechtmäßig eingebürgerter Deutscher war oder nicht. Ob man die Einbürgerung quasi rückgängig machen könne und Adolf Hitler damit kein Deutscher mehr sei, so begann vor vier Jahren etwa die völlig, volkommen und absolut überflüssige Diskussion, die munter immer wieder aufflackert.
Leute, mir ist scheißegal, ob Adolf "Schicklgruber" Hitler
Deutscher war oder aber
Österreicher geblieben ist oder auch
staatenlos, weil er sich 1925 ausbürgern ließ aus der späteren "Ostmark".
Denn das ändert doch nichts daran, daß er definitiv eines war: ein
Arschloch.
Und diesem Arschloch volkte das Folg bis in den Untergang.
Und daran ändert keine Staatsbürgerschaft etwas.
[ 16 Uhr 06 ] - [ 3 Kommentare ]
Ulfs Aphorismus am Mittach. 5.
Kategorie: Literarisch
Bei Wendehälsen wendet sich der Hals, nicht der Kopf.
[ 12 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ]
Aber manche sind gleicher.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Gesetz hin, Köpfe und Gesellschaft her:
Artikel drei des Grundgesetzes regelt, daß alle Menschen gleichwertig seien.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. (Hervorhebungen von mir)
Klar doch. Keine Vorzüge wegen der Herkunft. Deshalb ist das auch gar kein Problem, daß eine Wirtin in Baden ein Ehepaar abgewiesen hatte, weil die Hütte voll war mit Hochzeitsgästen. Auch wenn das Silvia geborene Sommerlath verheiratete Bernadotte nebst Ehemann war, der zufällig von einer Familie abstammt, die wegen der Abstammung ihrer Familienmitglieder ohne demokratische Wahlverfahren das schwedische Staatsoberhaupt stellt. Also, kurz gefaßt, die Eheleute König von Schweden. Das sind ja auch nur ganz normale Menschen, deshalb schreibt auch keine Zeitung und kein Magazin über dieses Ereignis, welches ohnehin täglich in diesem unserem Lande stattfinden dürfte. Voll ist eben voll.
Da nützt auch die Abstammung nichts. Oder?
Mir war die Wirtin zunächst sympathisch, weil sie die beiden gar nicht erkannte, da sie keine Klatschzeitungen liest. Doch schon dort schwingt mit, daß sie sich bei Kenntnis der Abstammung der verhinderten Gäste eventuell anders entschieden hätte. Zumal das Wirtspaar nun das Gefühl hat, als Dorfdeppen dazustehen. Weil, sie hätten ja den schwedischen König samt deutschstämmiger Königin bewirten können, und wenn sie dafür ein paar Gäste hätten rauswerfen müssen, die dann unverständlicherweise verärgert niemals wiedergekommen wären. Weil sie nicht verstehen, daß es eine Ehre ist, jemand Gleicherem den Stuhl vorwärmen zu dürfen.
Nun wollen sich die Wirtsleute auch noch beim Schwedischen Hof dafür entschuldigen. Denn diese Gäste wären ja doch etwas gleicher gewesen.
[ 11 Uhr 10 ] - [ 1 Kommentar ]
Ich bin nicht normal, weil….
Kategorie: Vernetzt
Ich habe mich hier ja schon mehrmals, eigentlich fast ständig, zumindest zeitweise, also manchmal gelegentlich damit beschäftigt, daß ich anders bin als andere Menschen. Nicht normal.
Wobei mir irgendwann auch die Frage kam: Was ist dieses "normal" eigentlich?
Nun beschäftige ich mich mal wieder damit, weil Nina diese Frage in den Cyberraum stellt. Warum also bin ich nicht normal?
Zunächst also nochmals ein Versuch, die Norm zu definieren.
-Gesund
-1,7 Kinder (Nagelt mich nicht auf dieser Zahl fest!)
-Arbeitend
-Führerschein
-politisch gemäßigt bis wenig interessiert.
Nur als Beispielwerte.
Ich bin nicht normal, weil...
-psychisch krank (Depression, ADHS und so)
-Weder Kinder noch diesbezüglicher Wunsch (um der Kinder willen!)
-Von Arbeit freigestellt und bald arbeitslos wegen nicht gesund
-Führerschein nie gehabt mangels Interesse
-Anarchist und Pazifist
-Schwerbehindert
Und guckste Dich dann um, findest Du vielleicht das eine oder andere, was mich in der Summe als nicht normal kennzeichnet, auch bei Menschen, die Du als allerdings sowas von normal, ja spießig betrachten würdest, und umgekehrt...
Denn ich habe auch normale Anteile: Ich esse gerne gut, ich bin völlig bürgerlich verheiratet, unsere Wohnung ist auch nicht unbedingt auffällig eingerichtet...
Was ist normal? Was nicht? Ich gebe die Frage zurück an die Fragestellerin. Deren Blog hiermit nebenbei empfohlen sei.
[ 10 Uhr 10 ] - [ 5 Kommentare ]
21. August 2011
Schleichwerbende Westfälische Nachrichten werden ihre Praktiken wohl niemals ändern.
Kategorie: Kaeseblatt
Die ehemalige Zeitung Westfälische "Nachrichten" wandelt sich in einer immer atemberaubenderen Abwärtsspirale von einer ehemals gar nicht so schlechten, nur sehr CDU-hörigen Zeitung zu einem täglich erscheinenden Werbemagazin im Spektrum der Regenbogenpresse.
Perfekt dazu paßt unsere heutige bzw. gestrige Schleichwerbung. Nicht die erste, die ich dem Deutschen Presserat gemeldet habe (und der letzte ist gerade erst eine Woche her, ich Querulant!). Aber da das matte Grunzen eines zahnlosen Tigers wenig Eindruck macht, wird das Käseblatt diese allgemein verpönten unlauteren Praktiken sicher nicht ändern. Und diese Beschwerde wohl nicht meine letzte bleiben.
Eine Geschäftsfrau, welche als Prinzessin bezeichnet wird, weil sie Vorfahren hat, die mal undemokratische Despoten waren, weshalb sie etwas besonders edles, vornehmes und besseres ist als andere Menschen, ist nun in der Führungsriege eines Modeunternehmens, welches drölfzig mal namentlich genannt und positiv dargestellt wird. Daß diese "Adelige", die ja etwas besonders elitäres ist von wegen ihrer Geburt, weshalb Leistung eigentlich auch egal wäre, trägt diesen Krempel selbst. Damit unterstreicht der Artikel die als solche nicht gekennzeichnete Werbeanzeige der Modefirma, wie toll und edel der Seich ist.
Muß ich mir das bieten lassen? Schleichwerbung ist ja schon schlimm genug, aber wenn ich irgendwelchen Klatsch über irgendwelche verkommenen Überbleibsel alter Herrscherfamilien inklusive Pipiprinz lesen will, dann lese ich dafür nicht die WN, sondern die "Freizeitliche Goldrevue", die "Gala der Echo-Frau" oder wie diese Blätter alle heißen.
Furchtbar. Da kann ich ja noch besser "stehlen und verschwenden"*1 lesen. Die tun wenigstens nicht so, als waren das Zeitungsartikel.
- Anm. 1: kaufen und sparen ist einer der werbegetragenen Gratisanzeiger in Münster, erscheint auch ungefragt Samstags und Mittwochs.
[ 18 Uhr 04 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Ausdrücklich auszudrückende Ausdrucksweisen.
Kategorie: Kultur
"Es kommt zur Geschwürbildung am Unterschenkel."
Das ist noch harmlos.
Wobei ich mich frage, wer oder was dieses ES ist, was zu dieser Bildungsmaßnahme von Unterschenkelgeschwüren erscheint. Ist ES der Dozent der Bildungseinrichtung für Geschwüre, die mal am Unterschenkel eingerichtet wurde?
Warum nicht einfach schreiben: "Am Unterschenkel entsteht ein Geschwür"?
Mag sein, daß der Unterschied banal klingt, aber viele
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[ 14 Uhr 15 ] - [ 2 Kommentare ]
TV-Motzer.
Kategorie: Kultur
"TV-Glotzer" war in den Siebzigern oder so ähnlich ein ziemlicher Hit der noch jungen, dafür aber weniger esoterisch-durchgeknallten Nina Hagen.
Damals war das Fernsehprogramm noch übersichtlich. In meiner Kindheit hatten wir drei Programme: ARD, ZDF, HR3 bzw. in Münster dann WDR3. Fertig. Das hat gereicht, und für mehr Programme hätte ich auch keine Zeit gehabt, denn ich hatte Freunde und das DRAUSSEN.
Die Qualität der Sendungen ist nicht gestiegen mit der Quantität der SenderInnen. Ist mir aber scheißegal. Alle motzen immer über das Angebot im Fernsehen- und sehen es doch immer wieder. Neuerdings gibt's sogar eine Fernbedienung mit "Promi"-Entferner, mit welchem zumindest das Gequassel derer, zu deren Prominenz man selbst doch beigetragen hat, abgewürgt werden kann.
Brauche ich nicht. Ich gucke ohnehin keine Sendungen, wenn sie von Nervensägen und so handeln. Damit erübrigt sich dieses Gerät sowieso. Ich gucke eigentlich fast gar nicht fern. Das Programm interessiert mich nicht, also lasse ich es einfach. Somit habe ich auch keinen Grund zu motzen, daß ich meine Zeit mit einer miserablen Sendung verschwendet habe, weil ich zu doof bin, den Fernseher ausgeschaltet zu lassen.
[ 11 Uhr 55 ] - [ Noch kein Kommentar ]


Wunschzettel Tee