Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

31. Dezember 2009

Ich habe eine Erscheinung!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Was mir aufgefallen ist: Lourdes, Fatima und so weiter, da erscheint immer nur die Jungfrau Maria. Nie Josef. Jesus und Gott auch nicht, obgleich letzterer sich laut Altem Testament durchaus schon offenbart hat, z.B. in den brennenden Dornbusch und Moses sogar mal höchstselbst. Und auch Maria erscheint fast immer nur katholischen Mädchen. Denen dann aber öfter. Protestanten oder Muslime oderoderoder begegnen ihr dagegen nie. Wenn hier mir jetzt ein Oberkatholik sagen möchte, die seien ja nicht rechtgläubig- dann würde es ja zwecks Bekehrung dieser verirrten Schafe erst recht Sinn machen.

Aber warum erscheint nie der Chef selbst? Oder der gemeinsame Sohn? Immerhin haben die schon durchaus für Publicity gesorgt, dürften also eigentlich nicht eben publikumsscheu sein.
Irgendwie bleibt die ganze Arbeit wieder an den Weibern hängen.

[ 16 Uhr 47 ] - [ 7 Kommentare ]

30. Dezember 2009

Freud rockt Penisneid.

Kategorie: Vergangen

Meine erste Band, die ich in den Achtzigern gründete, hieß Penisneid (ich war ja auch mal jung...) und existierte nie. Ich gründete sie mit meinem besten Freund. Und gleichzeitig schufen wir einen neuen Musikstil: Freud-Rock. Jedoch hatten wir überhaupt keine Ahnung, wie das klingen sollte, woran das Projekt dann auch scheiterte. Außerdem fehlten noch geeignete Musiker.

Immerhin hatten wir für die erste Platte schon einen Titel: Masturbationsprophylaxe.

Das wäre bestimmt ein Riesenhit geworden. Wenn wir ihn je geschrieben hätten.

[ 22 Uhr 43 ] - [ 1 Kommentar ]

Zieh Dich aus! Egal wie!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Jetzt kommen wieder einmal die Nacktscanner ins Spiel. Wie im Meinungsblog beschrieben ist das Blödsinn, denn irgendwie hat der verhinderte Attentäter von neulich es geschafft, ohne gültigen Paß an Bord zu kommen und Sprengstoff mitzunehmen, trotzdem man keine größeren Mengen Flüssigkeit mitnehmen darf als 100ml (die schon völlig reichen würden).

Wozu der elektronische Striptease? Vor etlichen Jahren wurde ich auf dem Weg nach La Gomera am Flughafen Münster-Osnabrück eingesammelt und auf Sprengstoff untersucht. Das ging auch ohne den Nacktscanner, denn die hatten so eine Art Riechmaschine statt eines Spürhundes. Gefunden haben sie natürlich nichts damit biggrin

Ich habe zwar eigentlich kein Problem mit Nacktheit. Ich könnte auch nackig zur Arbeit gehen. Nacktwache sozusagen. Aber dafür andere. Deren Schamgefühl würde mit sowas wohl erheblich verletzt. Und: Das Teil dürfte nicht viel bringen. Siehe abgelaufener Paß.

Der Kontrollwahn hat keine Grenzen. Bringt aber wenig, so wie es aussieht. Wofür also das ganze? 1984. Trügerische Sicherheit.

[ 10 Uhr 10 ] - [ 3 Kommentare ]

Wenn Krankenschwestern Maß nehmen.

Kategorie: Vergangen

Ich hatte ja eigentlich schon einen Zollstock. Doch war ich neulich an einer Tankstelle, da die Geschäfte bereits geschlossen hatten und wir dringend Schokolade brauchten, und sah diesen hier:

Zollstock für Pflegepersonal.

Da konnte ich einfach nicht widerstehen.

[ 04 Uhr 28 ] - [ 2 Kommentare ]

29. Dezember 2009

Geisteskrank und Spaß dabei bei Gesichtsbuch.

Kategorie: Vernetzt

Man muß ja überall in den Social Networks vertreten sein, wenn man erfolgreich sein will. Also gibt es jetzt eine Fanpage bei Fatzebuck, äh, Facebook. Weil, dat is kuhl, Fans zu haben. Und wir sind ja so supertoll, daß unsere Fans einen Platz haben müssen, um uns verehren zu können.

[ 06 Uhr 52 ] - [ 2 Kommentare ]

28. Dezember 2009

Mein Bauch gehört mir!

Kategorie: Vergangen

Vor einigen Tagen unterhielt sich mein geliebtes Krokofantilein mit ihrer Schwester über Blinddarmoperationen, richtiger: Appendektomie, denn nicht der Blinddarm, sondern der Wurmfortsatz (Appendix veriformis) wird entfernt. Dieser ist ein lymphatisches Organ, auf das man zwar verzichten kann, aber das nicht so sinnlos ist wie die meisten glauben. Wie auch die Milz, diese sortiert die überalterten Blutkörperchen aus. Ist die Milz wegoperiert, macht das zwar die Leber, aber sinnlos ist die Milz deswegen längst nicht.

Jedenfalls ist der Blinddarm ein Teil meines Körpers und bleibt es hoffentlich auch. Aber wenn er raus muß, dann betrachte ich ihn dennoch als mein Eigentum! Also sollen die ihn nicht einfach wegwerfen oder zu irgendwelchen Untersuchungen einschicken. Ich will ihn haben! In einem Glas voll Formalin. Wer die Gallenblase entfernt bekommt, bekommt schließlich auch ein kleines Tütchen mit nach Hause mit seinen Steinen darin. Gleiches Recht für alle!

Das Glas kommt dann auf meinen Sekretär obendrauf.

Sollte mir aber mal ein Bein abgesägt werden müssen wird das etwas unhandlich.

Wurmfortsatz -Appendix veriformis- Quelle: Wikipedia
Bild von Wikipedia

[ 04 Uhr 57 ] - [ 4 Kommentare ]

26. Dezember 2009

Gesegnete Reise. Gesegnetes Paar.

Kategorie: Vergangen

Juli 2009. Ein trauriges Krokofantilein und ein zotteliger Freak finden mühsam einen Platz im Zug von Winterthur nach Zürich, wo der Nachtzug wartet. Gegenüber sitzt ein Paar in den besten Jahren, etwa Mitte vierzig.

Ich mußte damals mein geliebtes Krokofantilein sehr trösten, denn immer wieder flossen Abschiedstränen. Der Nachtzug wartete auf mich und sollte mich in die Heimat bringen, und sie mußte zurückbleiben. Da sprach uns der Mann an, daß wir so schön verliebt seien. Und dann auf die Tränen. Ich verstand damals weniger Schwiizerdüütsch als heute und bekam nur wenig mit, aber irgendetwas erzählte er von Gottes großem Plan und unserem Platz darin. -Oha, ein Evangelikaler, dachte ich.- Und auch mit uns habe er großes vor und sie beide würde für uns beten, daß wir eine Lösung fänden, daß wir zusammenbleiben können, es gebe immer eine Lösung, und Gott und so weiter.

Naja, auch wenn wir nicht unbedingt einen Vertrag mit Gott haben, irgendwie tröstete uns das doch. Wir waren wildfremden Menschen anscheinend nicht scheißegal.

In Zürich stiegen wir dann aus und verloren die beiden schon im Zug aus den Augen. Doch prallten wir auf dem Bahnsteig wieder mit ihnen zusammen. Er legte uns beiden die Arme um die Schultern und sprach noch etwas. Soweit ich verstand einen Segen.

Irgendwie nett.

[ 06 Uhr 45 ] - [ 5 Kommentare ]

25. Dezember 2009

Wenn der Vater besoffen unterm Christbaum liegt.

Kategorie: Literarisch

Für M.

Er schlich in Richtung Wohnzimmer. Schlich. Andere Kinder wären in die Gute Stube gestürmt, um mit der Familie, einem strahlenden Tannebaum und viel Harmonie Weihnachten zu feiern.

Weihnachten. Das Fest der Liebe. Ha. Ha. Ha.

Zwar war er erst zehn, doch Illusionen über den Ablauf des heutigen
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[ 06 Uhr 39 ] - [ 16 Kommentare ]

24. Dezember 2009

Heavy Christmas!

Kategorie: Verschiedenes

Weihnachtskarte von Krokofantilein und Ulf

Wir wünschen allen unseren LeserInnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Und: Keep bangin'!

[ 06 Uhr 00 ] - [ 6 Kommentare ]

23. Dezember 2009

Theologische Zoologie.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Tatsache, das gibt es wirklich. Und es sitzt auch noch bei uns in Münster. Obwohl sowas eigentlich auch nur hier entstehen kann. Das "Institut für theologische Zoologie" hat unter anderem folgende Ziele:

1. Wissenschaft und Forschung:
Es braucht eine wissenschaftlich fundierte theologische Würdigung des Tieres, und neben theologischen Anthropologien gibt es noch keine ausgearbeitete theologische Zoologie. Im Rahmen des Institutes möchten wir selbst weiter forschen und mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Dazu dienen Lehrveranstaltungen an der Philosophisch-Theologische Hochschule in Trägerschaft der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz in Münster und der theologischen Fakultät in Münster und die Kooperation mit anderen theologischen Fakultäten in Deutschland und in der Schweiz.

2. Pädagogik und Katechese:
Es braucht in der Kirche und den christlichen Gemeinden eine größere Sensibilität für das große Thema "Bewahrung der Schöpfung"; in diesem Zusammenhang wird es Zeit, in besonderer Weise die Tiere in den Blick zu nehmen; d.h. in der Katechese, Religionsunterricht und Predigt. Wir wollen Unterrichtsmaterialien und Arbeitshilfen erstellen und herausgeben.

3. Projekte und Kooperationen:
Es braucht Exerzitien, Workshops und Exkursionen, in denen Menschen im Kontakt mit der Natur, den Pflanzen und Tieren zu einer schöpfungsgemäßen Spiritualität finden. Wir wollen mit Bildungshäusern, Nationalparks, Zoos und ähnlichen Einrichtungen dazu Konzepte entwickeln und Veranstaltungen durchführen.


Interessant, welche Ideen Wissenschaftler haben. In was investiert wird.
Allerdings kann ich darüber mangels geeigneter Kenntnisse nicht Urteilen.

[ 17 Uhr 13 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Kritik des nackten Wahnsinns: Kap. 6: Tötet den Weihnachtsmann!

Kategorie: Literarisch

Der Weihnachtsmann wird ja allgemein als dick dargestellt. Wohlgenährt. Im krassen Gegensatz zu den armen und hungernden Kindern, denen er christlicherweise
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[ 07 Uhr 33 ] - [ 5 Kommentare ]

22. Dezember 2009

Happy Birthday.

Kategorie: Vergangen

Heute hat unser Teilzeithund Bruno geburtstag,
und wir wünschen ihm alles Gute, dafür.


Brunos Hundepisse im Schnee.

[ 14 Uhr 43 ] - [ 2 Kommentare ]

21. Dezember 2009

Sprenkel im Schnee.

Kategorie: Vergangen

Unser Gelegenheitshund Bruno will immer dann raus, wenn wir schlafen wollen. Zumal ich auch noch Nachtschichten hatte, vier Stück. Ich erbarmte mich und ging mit ihm Gassi.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß er heute NOCH mehr pißte als sonst. Einen chronischen Harnwegsinfekt hat er sowieso. Da kommt immer so fieses Zeug aus seinem Pimmel, welches er sich gelegentlich abschleckt. Aber heute hat er wirklich extrem oft markiert. Vielleicht, weil sein dunkelgelber Urin im weißen Schnee noch eindrucksvoller rüberkommt?

Brunos Hundepisse im Schnee.

[ 12 Uhr 37 ] - [ 6 Kommentare ]

Nachtschicht.

Kategorie: Verrueckt

Dies ist meine vierte Nacht in Folge. Und ich fühle mich prächtig. Auch wenn anderswo mehr Nächte gekloppt werden, finden die meisten hier bei uns vier Stück als eher viel. Standard sind drei.

Vier Nachtwachen....

Vor eineinhalb Jahren wäre daran gar nicht zu denken gewesen, ich war gerade mit der Wiedereingliederung fertig, und die erste "Testnacht" (nicht allein!) war eine Katastrophe. Früher und bis vor nicht allzu langer Zeit wurde ich des Nachts immer ziemlich depressiv.

Meine Chefin ließ mich ein paar Wochen pausieren, dann kam die nächste Testnacht. Immer mit der Springernachtwache, M., der auch tags bei uns arbeitet und sich auskennt. Für mich war das alles ziemlich anstrengend. Und mein Psychiater wollte mir bei jedem Termin am liebsten bescheinigen, daß ich keine Nachtschicht machen dürfte. Doch ich wollte unbedingt, auch wenn ich das früher immer gehaßt hatte. Aber ich wollte so normal sein wie möglich, so einsatzfähig wie alle anderen, kein Klotz mehr am Bein der Station, keine Leistungsbremse. Darunter litt ich nämlich sehr, daß alle anderen meine Defizite kompensieren mußten.

Irgendwann kamen zwei Nächte. Ging so. Mühsam. Aber immer besser. Dann war M. einmal NICHT mit eingeplant- und ich war ganz allein auf mich gestellt, wie das eigentlich normal ist. Nein, ich bekam keine Panik. Ich machte einfach meine Arbeit. Es ging. Und im vergangenen Januar dann tat ich es: Ich sagte meiner Chefin, sie solle mich wieder ganz normal für Nachtwachen einteilen. Überhaupt ganz normal verplanen. Keine Schonung mehr.

Mittlerweile werde ich auch nicht mehr geschont. Manchmal klingelt das Telephon, wenn Not am Mann ist. Dann sage ich manchmal JA, manchmal NEIN. Ich springe nicht weniger ein als andere. Ich arbeite nicht weniger als andere. Ich bin ein FAST normaler Krankenpfleger.

[ 01 Uhr 32 ] - [ 6 Kommentare ]

20. Dezember 2009

Alle Jahre wieder...

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

...gibt es Schneechaos. Irgendwie verwunderlich, daß niemand darauf vorbereitet ist, schneit es doch in diesen Breiten zu zu dieser Jahreszeit durchaus schon mal. Man denke nur an Lieder wie "Schneeflöckchen, Weißröckchen" u.ä., die darauf hindeuten, daß Schnee nichts wirklich neues in dieser Gegend ist.

[ 19 Uhr 54 ] - [ 4 Kommentare ]

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