Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

10. November 2009

Protokollarisches.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Wenn von irgendwelchen Staaten die Oberchefs und Präsidenten andere Länder besuchen, dann spielt dort immer eine Militärkapelle die Nationalhymne und die Heinis vom Wachbataillon stehen und hampeln stramm. Immer mit Militär. Doof. Wäre ich auf Staatsbesuch, dann fände ich ein Kammerorchester mit vernünftiger Musik angenehmer. Und ohne militärische Präsenz. Friedlicher eben.
Den Rest lesen ]

[ 17 Uhr 26 ] - [ 2 Kommentare ]

07. November 2009

Verdammt neugierig.

Kategorie: Verrueckt

Neugierig ist der Chefarzt. nicht nur den Inhalt unserer Taschen will er kennenlernem, nun ist auch die Hausapotheke dran. Na gut, wir können ohnehin gerade nicht schlafen:

Die Apotheke von Ulf und Krokofantilein

Nicht über die Menge erschrecken: Wir sind zu zweit!

Die Kanalratten in der Kanalstraße dürften die glücklichsten von Münster sein. biggrin

[ 01 Uhr 04 ] - [ 5 Kommentare ]

06. November 2009

Beutelschneider.

Kategorie: Vergangen

Der Chefarzt guckt in seine Kitteltaschen. Ich auch:

Ulfs Kasack: Die BrusttascheUlfs Hose: Arschtasche
In meiner Brusttasche befinden sich roter und blauer Kugelschreiber (ein Geschenk meiner Station zu meinem Examen 1996), ein Edding, ein paar Mandrins verschiedener Größe zum Abstöpseln von Infusionen, mal wieder das blöde Ding das Stationstelephon und ein Mundspatel (als Lineal benutzt). In meiner ArschGesäßtasche ist mein Medikamentendispenser. Schließlich bin ich ein kranker Pfleger.

Ulfs Kasack: linke TascheUlfs Kasack: rechte Tasche
In der linken Tasche ist meine PatientInnenliste mit den wichtigsten Daten und ein Halter für Sekretablaufbeutel, in der rechten noch mehr Zettel, eine Rolle Pflaster und ein paar Gummihandschuhe (mittel).

Ulfs Hose: linke Tasche
In meiner linken Hosentasche ist etwas Geld für die Kantine. Die rechte Tasche fällt weg, da ungenutzt, sie hat von meinem gewaltigen Schlüsselbund ein Riesenloch.

Ulfs Hose: Beintasche linksUlfs Hose: Beintasche rechts
Beintaschen sind auch recht praktisch, allein schon wegen des erweiterten Stauraumes. In der linken sind Kippen und Feuerzeug, in der rechten der am Band herunterhängende Schlüsselbund. Daraufgesetzt ist noch eine kleine Tasche mit einer Schere und einer Klemme.

Star wars. Ähhhh, das wars.

Auch die Taschen leeren tun der Krangewarefahrer, die Kranke Schwester und Pharmama. Und der Pflegeblogger, Tagebuch eines Arztes, Medizynikus, Sternenmond, Schwestertrauma, Closing Time at 6 a.m., Herr Pfleger,

[ 23 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ]

05. November 2009

Die elende Legende von Beowulf.

Kategorie: Kultur

Vor etlichen Monaten, in einem Anfall von Wahnsinn, überkam mich die Idee, mal zu gucken, was denn nun Hollywood aus dem Stoff der altangelsächsischen Beowulf-Legende gemacht hat.Immerhin haben sich dafür Leute hergegeben wie Anthony Hopkins und John Malkovich. Aber auch diese konnten nicht verhindern, das selbst meine unkühnsten Erwartungen unterboten wurden.

Das ganze war sehr düster. Aber nicht das war deprimierend, sondern daß der gesamte Film nach Spielkonsole aussah (X-Box oder sowas, ich kenne mich da nicht so aus). Dem wäre die Grafik angemessen gewesen, nicht aber einem Film, in den ich eintauchen will. Auch Angelina Jolie oder wie die Tante da heißt, die ständig irgendwoher Kinder kriegt, wird durch Animation nicht erotischer.

Die Story wird ziemlich verflacht und damit eventuell an das anspruchslose Brot-und-Filme-Publikum angepaßt, welches vielleicht doch im Stande ist, sich mit derartiger Sagenklitterung zu unterhalten.

Am besten am Film hat mir jedoch gefallen, daß er irgendwann zu Ende war.

[ 10 Uhr 35 ] - [ 3 Kommentare ]

04. November 2009

Haben die was mit Enten zu tun?

Kategorie: Vergangen

"Haben die was mit Enten zu tun, die Patienten?"

(mein geliebtes Krokofantilein beim Zocken irgendeines Krankenhausspiels auf dem Nintendo)

[ 22 Uhr 31 ] - [ 1 Kommentar ]

Im Würgegriff der Schwarzen Lady.

Kategorie: Verrueckt

Meinem Therapeuten gewidmet, der mich angeregt hat, über den Umgang der Schwarzen Lady*1 mit mir zu bloggen...

Grafik Schwarze LadyZwei Kolleginnen verabreden sich zum Kaffeetrinken mit weiteren Kolleginnen.

Höre gut zu: Sie verabreden sich. OHNE DICH! Sie wollen Dich nicht dabeihaben. Du bedeutest ihnen nichts!

Aber mich mögen doch alle!

MÖGEN. Aber mehr auch nicht. Du gehst ihnen auf die Nerven mit Deiner Depression und so. Du bist eine Belastung für sie. Für das ganze Team. Du bringst es nicht, Du bist nur eine Last. Die anderen müssen immer sehr viel kompensieren, weil Du nicht fit genug bist. Und Deine Eltern leiden unter Dir.

Aber es ist doch schon besser geworden...

Weniger schlecht meinst Du? Naja. Guck mal, wie Du ausschaust mit Deiner Zementfresse. Wie Du herumschleichst wie in Zeitlupe. Daß Du mal Marathon gelaufen bist... Nichts ist davon übrig. Du bist fett, unsportlich, lahm und unflexibel. Kaum belastbar. Vergißt die Hälfte. Nein, nein, vergiß es. Du gehörst nicht richtig dazu.

Aber letztens war ich doch bei Silke zum Kaffee...

Widersprich mir nicht! Die hatte nur Mitleid.
Widersprich mir niemals! Du kannst gegen mich nicht gewinnen. Nie. Denn ich bin stärker, viel stärker als Du. Ich habe Dich in meinen Händen, und ich lasse Dich niemals wieder frei. Gib mich zu bekämpfen auf! Du bist zu schwach. Du bist ein Versager. Du bist nichts wert. Eigentlich bist Du ein Sozialfall. Du hast es nicht verdient, daß man Dich mag, denn Du bist schlecht. Lahmarschig. Langweilig. Depressiv. Dein Schicksal ist die Einsamkeit und das Leid, das ich Dir zufüge...

[ 00 Uhr 03 ] - [ 9 Kommentare ]

03. November 2009

Pflegertasse.

Kategorie: Vergangen

Pflegertasse.

Ich bin stolz, ein 100% qualifizierter, couragierter, rehabilitierender Pfleger zu sein.

(Danke, mein geliebtes Krokofantilein!)

[ 01 Uhr 20 ] - [ 2 Kommentare ]

01. November 2009

Camera obscura: Dacora Digna

Kategorie: Verschiedenes

Gebaut wurde dieser photographische Apparat zwischen 1955 und 1959 von der Firma Dangelmeier in Reutlingen. Der damalige Neupreis: DM 12,50 (nicht ganz so billig, wie es sich liest)

Dacora Digna von vorn

Irgendwer, mein Vater weiß selbst nicht mehr wer es war, gab ihm das Teil für meine Sammlung. Es war sogar noch ein Film darin, vollständig belichtet. Kodacolor II 120er Rollfilm. Die Kamera belichtet 6x6cm. Belichtungszeiten: 1/50sec und B. Blenden:8 und 11. Der Auslöser ist bei eingezogenem Tubus mit einem simplen Mechanismus blockiert. Das Bajonett des Tubus wid zum Photographieren durch eine kleine Rechtsdrehung entriegelt und schnellt durch eine im Inneren sichtbare Feder nach vorne, wodurch auch der Auslöser Kontakt bekommt.

Dacora Digna von oben, Tubus draußen

Der Blitzschuh hat, wie damals üblich, keinen Kontakt. Entweder kam ein Magnesiumblitz darauf, der mit der Hand bei offenem Verschluß gezündet wurde, oder aber, für die ganz modernen, konnte man am Objektiv bei sechs Uhr ein Blitzkabel anschließen. Dort wurde lediglich der Kontakt geschlossen, die Stromversorgung oblag allein der Batterie des Blitzes, denn damals waren Kameras mechanisch.

Dacora Digna mit geöffneter Heckklappe und ausgefahrenem Tubus

Auf den Bildern kann man leider die genial einfache Konstruktion dieses Photoapparates nicht erkennen. Der Tubus wird durch zwei Schienen (rechts und links) gehalten, an deren Ende der eingefahrene Tubus in zwei simplen Kerben verriegelt wird. Den obereinfachen Auslösersicherungstick zu beschreiben bin ich zu blöd.

Dacora Digna mit geöffneter Heckklappe und eingefahrenem Tubus

Morgen lasse ich den Film entwickeln. Das wird dauern und kosten- Rollfilm ist selten auf dem Markt. Bin mal gespannt, was drauf ist.
Falls die lange Lagerzzeit den Film nicht völlig umgebracht hat wink

[ 21 Uhr 08 ] - [ 8 Kommentare ]

31. Oktober 2009

Dialog.

Kategorie: Verschiedenes

-Bringst Du mir was zu trinken mit?
-Jüha. Muß nur noch mal eben auf den Schont.
-Mußt Du kacken?
-Nein, hab heute morgen schon. Großer Haufen.

biggrin

[ 21 Uhr 45 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Ich habe dem Bischof den Kopf abgebissen.

Kategorie: Verschiedenes

Bischof von Myra (etwas verfrüht) in Gänze (guckt irgendwie so, als hätte man ihm Senf auf die Haemorrhoiden geschmiert):
Bischof von Myra (etwas verfrüht) in Gänze
Bischof von Myra (etwas verfrüht) im Abbeißungsverfahren):
Bischof von Myra (etwas verfrüht) im Abbeißungsverfahren
Bischof von Myra (etwas verfrüht) in enthauptetem Zustand):
Bischof von Myra (etwas verfrüht) in enthauptetem Zustand

[ 10 Uhr 01 ] - [ 3 Kommentare ]

29. Oktober 2009

9.10

Kategorie: Vernetzt

Endlich.
Distributions-Upgrade auf Ubuntu 9.10 - Screenshot

[ 18 Uhr 24 ] - [ 3 Kommentare ]

28. Oktober 2009

Deutschland läuft Amok.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Jetzt werden alle völlig hysterisch und üben Amoklaufeinsätze an Schulen, als wenn ein solches Ereignis täglich vorkommen würde. Ursachenforschung und -behebung wären da deutlich zielführender. Aber das wäre ja langweilig, weil unspektakulär. Der Staat kann so besser seine Macht demonstrieren, wenn er publikumswirksam einen Haufen SchädlingsVerbrechensbekämpfer durch ein öffentliches Gebäude namens Schule hetzen läßt. Angesichts der derzeitigen Schweinegrippehysterie könnte man bei einem solchen Einsatz auch prima noch eine Zwangs-Massenimpfung trainieren. Hurra, Deutschland.

[ 00 Uhr 13 ] - [ 3 Kommentare ]

27. Oktober 2009

Die Zivilisation wird die Menschheit vernichten.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Da war gerade diese Schlagzeile, daß in Venezuela eine ganze Fußballmannschaft geklaut und abgemurkst wurde.

Immer bringen sich die Leute gegenseitig um, führen Krieg miteinander und foltern sich. Das ist doch nicht zielführend. Was mich da nur wunder nimmt, ist, daß es immerhin allgemein verpönt ist, sich aufzuessen. Ich glaube, wären wir auf den Bäumen geblieben, wäre die Menschheit besser überlebensfähig. Zumal sie sich dann auch nicht selbst den Lebensraum vernichten würde. Insofern ist Zivilisation nicht wirklich ein Fortschritt in der Evolution.

Der Mensch ist eine Fehlkonstruktion.

[ 09 Uhr 52 ] - [ 1 Kommentar ]

26. Oktober 2009

5. Post-OP-Tag

Kategorie: Vergangen

Fünf Tage nach dem Blutbad geht es auch ohne Verband:

Status fünf Tage nach der Schnittverletzung

[ 11 Uhr 51 ] - [ 2 Kommentare ]

Gezwitscher.

Kategorie: Vernetzt

Nachdem ich mich ja gestern nicht unbedingt positiv über Twitter geäußert habe, habe ich in dieser schlaflosen Nacht nach drei Nachtschichten (eine dank Ende der Sommerzeit verlängert) beschlossen, doch noch etwas mehr als nur eine Dreiviertelstunde zu gucken, ob man diesen Dienst doch sinnvoll gebrauchen kann. Ich teste das jetzt eine Weile aus. Rechts ist der Button, ansonsten ist hier auch ulf_der_freak. Ich mache das jetzt mal eine Weile. Und das Mobiltelephon bleibt dabei außen vor, und Belanglosigkeiten wie "Ich geh jetzt kacken" auch. Mal sehen, was geht. Oder auch nicht.

Zuviel Lebenszeit werde ich dem ganzen nicht widmen. Ich habe ja mein geliebtes Krokofantilein, das ist mir viel wichtiger.

[ 04 Uhr 40 ] - [ 1 Kommentar ]

neuere Beiträge | ältere Beiträge