03. August 2009
Megacolon?
Kategorie: Vergangen
Hm. Im Englischen heißt der Doppelpunkt ( : ) colon, das Semikolon ( ; ) wie erwartet semicolon.
Welch ein Satzzeichen ist dann aber ein megacolon?
[ 15 Uhr 06 ] - [ 11 Kommentare ]
01. August 2009
Gier-Affe
Kategorie: Vernetzt
Meine Beiträge zu 1.000.000 Giraffes

Ich fordere hiermit dazu auf SELBSTGEMACHTE Giraffen oder Giraffenbilder dort einzusenden. Es sollen eine Millon Giraffen bis 2011 zusammenkommen. Nein, einen tieferen Sinn hat es nicht.
[ 14 Uhr 38 ] - [ ]
Immer mit der Ruhe!
Kategorie: Verdingt
Meine KollegInnen wundern sich oft, wieviel Geduld ich mit meinen PatientInnen habe.
Nun, mit Ungeduld komme ich nicht nur nicht weiter, ich mache die Situation sogar nur schlimmer.
Wer absolut keine Ungeduld gebrauchen kann sind demente PatientInnen. Denn sie verstehen meist ihre Situation selbst überhaupt nicht. Wobei sie sehr anstrengend sein können damit.
Ich hatte Nachtwache, und man übergab mir Patientin XY schon als ungeheuer unruhig heute. Mehrfach war sie aufgestanden und dabei gestürzt, hatte sich aber nichts getan dabei. EIn Bettgitter hätte das ganze nur schlimmer gemacht- mehr Unruhe, und sie wäre darübergeklettert und hätte sich erst so richtig auf die Nase gelegt. Bei wesentlich größerer Fallhöhe.
Ihr Zimmer war praktischerweise direkt nebenan, direkt neben dem Dienstzimmer, so daß ich sie immer rappeln hörte. UNd sie irgendwann verzweifelt zu mir setzte und sie mir Gesellschaft leisten ließ beim Vorbereiten des ersten Rundgangs. Sie versuchte trotzdem immer aufzustehen, ohne zu wissen, warum und wohin. Ich bin ja kein Freund der chemischen Keule, aber diese Unruhe tat ja der Patientin selbst nicht gut. Was also ihr geben? In der Kurve standen leider nur 10mg Temazepam, das hielt ich zwar für nicht unbedingt ideal, aber immerhin. Ich gab es ihr, uind dann nahm ich sie mit dem Rollstuhl einfach auf dden Rundgang mit. Natütlich nicht in die Zimmer.
Irgendwann wurde sie dann ruhiger, und ihre Augen wurden ganz klein. Also ab ins Bett, wo sie prompt so tief schlief, daß ich dachte, am kommenden Tag würde es schwer werden, sie wachzubekommen.
Aber um eins wurde sie wieder munter. mehr Medis konnte und wollte ich ihr nicht geben, also wieder Dienstzimmer. Computer, meine Internetpräsenz, alte Photos von mir. Das interessierte sie sogar. Bis sie dann doch wieder müde wurde. Zum Glück hatte ich Zeit genug, mich mit ihr zu beschäftigen. Es liegt mir nämlich nicht so, die Leute zu sehr platt zu machen. Das ist für mich dann keine Pflege mehr.
[ 06 Uhr 17 ] - [ 2 Kommentare ]
31. Juli 2009
Das Fleisch in der Imperialistenbrause
Kategorie: Verschiedenes
Es hält sich hartnäckig die Urban Legend, daß Coca Cola im Stande sei, Fleisch zu zersetzen. Ich glaube ja nun kaum etwas unbesehen, also testete ich es vor mehr als zehn Jahren aus.
Nicht das Fleisch zersetzte sich, sondern die Cola. Ein schwarzer flockiger Bodensatz bildete sich, über welchem eine ziemlich klare Flüssigkeit blieb. Darin schwamm das Fleisch, welches zwar etwas aufgequollen war, sonst aber unbeeindruckt blieb von diesem Experiment. Als sich nach drei Monaten immer noch nicht viel mehr getan hatte, entsorgte ich das Zeug, sehr zur Freude meiner damaligen Partnerin, deren meine Versuchsanordnung oben auf dem Küchenschrank ein Dorn im Auge war.
[ 18 Uhr 03 ] - [ 12 Kommentare ]
Meins ist aber viel besser als Deins!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Diesen Satz habe ich zum letzten Mal gehört, als ich noch in die Grundschule ging. Irgendwann verlernten wir derartige Protzereien. Manche jedoch wohl nicht:
Ich besitze seit einiger Zeit, nachdem mir mein altes verreckt ist, durch Ollis Beratung ein neues Mobiltelephon. Ein SonyEricsson W350i und bin damit und mit der Handhabung sehr zufrieden. Mein geliebtes Krokofantilein untersuchte es und meinte, es sei genau das, was sie gebrauchen könnte. Erwarb eines. Und nahm in der Mittagspause mit diesem Ding Kontakt mit mir auf, als einer ihrer Kollegen kam und genau diesen Kinderkackesatz sprach: "Meins ist aber viel besser als Deins!"
Kann er mit seinem Ei-Phone-Imitat tiefsinnigere Gespräche führen als mit einem "gewöhnlichen" Telephon?
Wohl eher nicht. Was macht denn ein Telephon zu einem guten Telephon?
Ich habe das Mobile in erster Linie nicht zum Anrufen erworben, sondern um angerufen werden zu können. Dafür kann aber das Telephon wenig, wenn man mal von einer möglichst langen Akkulaufzeit absieht. Der Rest ist die Netzabdeckung, und die sollte ziemlich ausreichend sein. Na gut, ich war auch schon in Funklöchern. Im Eisenbahntunnel z.B. - Aber das hat nichts mit dem Gerät zu tun, sondern mit dem Betreiber.
Ansonsten dürfte diese Funktion bei fast allen Mobiltelephonen gleich einfach sein. Stromverbrauch wäre auch noch wichtig, wenn der Akku nach 30 Minuten leergesaugt ist, nützt mir aulh das dollste HighTec-Gerät mit eingebautem Rasierapparat und Schwangerschaftstest nicht viel.
Anrufen: Um jemanden anzurhufen, wähle ich seine Rufnummer. Das ginge auch beim guten alten W48, aber das ist ja nun nicht wirklich ein Mobiltelephon und als solches dann auch zu unhandlich. Da wird es für mich interessant: groß genug sollten sie wegen der Treffsicherheit schon sein. Außerdem komme ich mit Folientastaturen und Touchscreens schlechter klar, das Druckgefühl fehlt mir dann sehr. Nach meiner Erfahrung haben mit sowas ältere Menschen oft große Probleme (in der Klinik haben wir Folie). Also will ich zumindest das Gefühl einer Taste haben.
Und das eingebaute Telephonbuch sollte vor allem übersichtlich und gut zu bedienen sein.
Alles andere ist nicht Telephon und zählt damit nicht zur Kategorie Qualität. Kalender, MP3-Player, Kameras, Spiele und was sonst noch so darin sein kann, ist nicht mehr Telephon, auch wenn ich eines habe mit solchem Zeug darin. Aber eigentlich ist das Quatsch.
[ 06 Uhr 03 ] - [ 6 Kommentare ]
30. Juli 2009
Der Sinn des Lebens
Kategorie: Verrueckt
Der Sinn des Lebens ist, die Suche nach dem Sinn des Lebens nicht mehr nötig zu haben, egal, ob man ihn gefunden hat.
(U. Hundeiker 2009)
[ Den Rest lesen ]
[ 02 Uhr 06 ] - [ 2 Kommentare ]
Grünzeug
Kategorie: Verschiedenes
In eigener Sache: Dem Krokofantilein seine Artikel sind ab sofort grün eingefärbt. Dann kann man uns besser auseinanderhalten.
[ 00 Uhr 16 ] - [ ]
29. Juli 2009
Nix da mit Schweinkramgrippe!
Kategorie: Vergangen

Diese Maskierung dient der Umkehrisolierung. Die Patientin hat nur noch 200/µl Leukozyten, also weiße Blutkörperchen im Blut. Das zwanzigfache wäre da angebrachter. Die Dinger sind der Abwehr dienlich. Keine Leukos=keine Abwehr. Und wir sind ja nun die Oberbazillendiplomverteiler, da müssen wir die Patientin vor uns schützen, nicht andersherum wie bei der total überschätzen Schweinegrippe.
War eine sehr unruhige Nacht, in der ich dieses Photo machte. Mehrere Neuaufnahmen. Natürlich zu schlechten Zeiten, immer dann, wenn ich gerade gut zu tun hatte. Viel Pipi. Viel A-A. Viel unnötiges Gefuckel. Dadurch kam ich kaum zum Abheften der Kurven entlassener PatientInnen. Mistikack sowas.Und immer, bei jeder Schreibarbeit: Klingelingeling, ich muß aufs Klöchen.
Aber auch das eine oder andere nette Gespräch ergab sich. Diejenigen PatientInnen, denen es am schlechtesten geht, sind oftmals die verträglichsten und bescheidensten.
Das Licht ist fast ganz gelöscht um diese Zeit. Ich arbeite fast im Dunkeln, das kann ich besser ertragen in der Nacht. Vor allem, wenn ich erschöpft bin wie Montag zu meiner ersten Nacht, wo ich nach neun Stunden Zugfahrt inklusive 25 Minuten Verspätung (wie üblich...) und gut zwei Stunden Pause in meiner Wohnung hindackelte. Meine KollegInnen von der Frühschicht sind immer recht verstört, daß ich dabei nicht einschlafe und überhaupt etwas sehe. Aber wenn auch meine Ohren halbwegs im Arsch sind, die Seele mich zum Dauerpatienten macht: Meine Augen sind prima. Der Bund hätte mich laut Musterungsergebnis wohl recht gerne bei den Scharfschützen gehabt. Doch als man mich fragte: "Haben Sie irgendwelche Verwendungswünsche?" folgte direkt ein durchaus richtiges und mit irritiert-abschätzigem Blick und Tonfall ausgesprochenes: "Ach neee, SIE verweigern sicher!!!"
Irgendwie schweife ich heute ziemlich und dauernd ab. Aber wenn ich schon beim Thema Musterung bin: Anamnese beim Onkel Musterungsdoktor
"Leiden sie an Schizophrenie?"
"Nein!"
"Leiden Sie an Depressionen?"
...korrekterweise hätte ich eigentlich JA sagen müssen, aber ich hatte das für mich selbst noch nicht erkannt. "Nein!"
"Leiden Sie an Homosexualität?"
Häääh? LEIDEN? Fast hätte ich genäselt "Nein, ich finde das sehr schön!", aber getraut habe ich mich das nicht...
[ 00 Uhr 24 ] - [ 1 Kommentar ]
28. Juli 2009
Doppelauspuff
Kategorie: Verschiedenes
[ 05 Uhr 42 ] - [ 4 Kommentare ]
27. Juli 2009
Filmkritik: The Eye
Kategorie: Kultur
The Eye (=Das Auge) ist ein als Horrorfilm verkauftes typisch amerikanisches Machwerk von etwa eineinhalb Stunden Spielzeit, deren erste halbe Stunde schon derart langweilig vor sich hinplätschert, daß einem die Lust am Sehen vergeht. Dabei will der Film wohl eher anders die Lust am sehen verderben, nämlich weggruseln, was jedoch trotz diverser Schockeffekte statt subtileren Grusels nicht so recht geschieht.
Zu Beginn erhängt sich eine junge Frau, dabei erscheint eine Fratze. Dann passiert erstmal nicht viel, außer daß sich eine blinde Geigerin (gespielt von Jessica Alba, einer makellosen und daher langweiligen Schönheit) sich auf eine Hornhauttransplantation vorbereitet. Also die Hornhaut am Auge jetzt, nicht die an den Füßen, für letztere wäre ich ein erstklassiger Spender. Alsbald hat sie Visionen, die sie schockieren. Mich aber nicht, ich wußte, daß sowas kommen würde, vergleichbare Geschichten habe ich schon in Kindergruselbüchern gelesen. Allem Anschein nach sind es die Geister von Toten oder so. Nicht wirklich neu, die Idee. Aber ermüdend zu sehen. Natürlich hängt dies bestimmt mit der Transplantation zusammen, und die Spenderleiche oder Hinterbliebene werden gesucht. Eventuell könnte sie verflucht sein. Jedenfalls erwarte ich hier nur noch typischen McGrusel. Daher mache ich mich eher nicht die Mühe, den Kram zuende zu erleiden.
Ansonsten: Fortsetzung folgt, wenn ich mich mal wirklich langweilen will.
[ 05 Uhr 41 ] - [ Noch kein Kommentar ]
23. Juli 2009
Püppchen
Kategorie: Verdingt
Angehende ÄrztInnen müssen ja in Deutschland ein mehrwöchiges Praktikum in der Krankenpflege machen. Da lerne ich oft neben töften auch gar absonderliche Leute kennen. Wie zum Beispiel das Püppchen.
Sie war gerade zwanzig geworden und hatte mit dem Studium begonnen. Sie wirkte zunächst recht nett, doch verzagt. Und sie fiel auf dadurch, daß sie etwa stündlich am Spiegel im Dienstzimmer sich die Haare richtete und ihre Augenpartie mit irgendeiner sauteuren Spezialcréme pflegte. Was mich irritierte, war ihre geradezu hypochondroide Angst, sich irgendwo und irgendwie mit irgendetwas anzustecken. In einem derartigen Beruf ist dies nun nicht gerade praktisch. Doch sie wollte ohnehin Schönheitschirurgin (echt jetzt!) werden. Da sind die Krankheiten zwar auch entsetzlich, aber eher psychisch und damit nur begrenzt ansteckend.
Sie mochte sich auch mit nichts die Finger schmutzig machen. "Er hatte Stuhlgang! Was mache ich jetzt?"
Na was wohl? Handschuhe, Klopapier, abputzen!
"Iiiiiih!"
Kacke ist Kacke. Ob meine oder fremde. Und es gibt immerhin Gummihandschuhe.
Was aber soll ich sagen, wenn eine gerade einmal Zwanzigjährige davon spricht, sich selbst mit Botox zu behandeln? Ihr Gesicht in eine fast regungslose Maske zu verwandeln? Ein strahlendes Lächeln unmöglich zu machen? Ich habe zwar nur wenige Falten, aber diese trage ich mit Stolz. Sie bezeugen mein Lächeln und Lachen, trotz aller Depression.
Mehr als "Du spinnst!" fiel mir nicht ein. Aber das konnte ich mir nicht verkneifen.
Was soll das für eine Ärztin werden?
Ach so, ich vergaß: Schönheitschirurgin.
[ 06 Uhr 52 ] - [ 7 Kommentare ]
22. Juli 2009
Tücken der Technik...
Kategorie: Vernetzt
ich hab mich heute( Sonntag, den 19.Juli 2009) um 13:00 nochmals hingelegt, und mein Subnotebook unter LINUX auf „ruhe zustand“ gesetzt.. und hab geschlafen, bis um 17:00 uhr.
Dann, als ich ihn wieder in Betrieb nehmen wollte, leuchtete der Einschaltknopf rot. Hab ihn versucht, wieder in Gang zu bringen.. was mir hinten und vorne nicht gelang... ich schrieb eine relativ verzweifelte SMS, an Ulf, der bei der Arbeit, im Spätdienst is.. er hat versucht, via sms, mir zu helfen, doch nichts ging.. ich schon inzwischen richtig verzweifelt, und sauer, weil ich über ne halbe Stunde verbrachte, das Teil wieder zum laufen zu bringen, und nichts, ging...hab noch innen Discount angerufen, der sonntags geöffnet hat, in Zürich( Railcity) aber, der wollte mir pardout nicht helfen, und wimmelte mich ab, mit der Begründung, dass am Sonntag keinen Support gibt.. hab dem grusslos den Hörer aufgelegt... und dann hab ich versucht, den LINUX- service anzurufen, da war zwar ne Telefonnummer drinnen, aber offenbar, von jemandem privaten... also, ging ein Herr ans Telefon, und meinte, dass es diesen Dienst schon länger nicht mehr gebe..*war mir schon peinlich*
da rief er mich kurz an, und meinte, ich solle mal den Akku rausnehmen... ich mich mit Schraubenzieher bewappnet. Und als er mich fragte“ hast Du ihn draussen?“ meinte ich“ nein, moment, ich muss doch den Akku noch aufschrauben“ darauf meinte er „ nein, nichts aufschrauben.“ und erklärte mir, wo der Akku genau is. Ich ihn dann rausgenommen, 10 sekunden draussen gelassen, so wie mir Ulf das sagte. Wieder rein, eingeschaltet, und das Teil ging wieder
Und jetzt sitz ich beim Chinesen, und trinke ein Käffchen, und freue mich, dass mein Subnotebook wieder geht
[ 05 Uhr 05 ] - [ 4 Kommentare ]
21. Juli 2009
... achso, deswegen...
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Am Freitag hatten wir, zwecks wenig Arbeit um 11:30 bereits Feierabend. Da hat uns Herr S, der stellvertretende Werkstattleiter noch gebeten, um 11:27 in die grosse Werksatt zu kommen, er habe eine Mitteilung zu machen.
Und meist heisst das nichts gutes, wenn wir alle zusammengetrommelt werden...
ich hatte schon angst, es sei was, mit G, der krank ist, und vom gesundheitlich und körperlichen Stand her, nicht mehr auf der Höhe is...
Ich bin dann mit klopfendem Herzen hin. Und wartete...
dann kam Herr S, und meinte, irgendjemand habe mehrere Rolle!!Klopapier!! geklaut.. und bat denjenigen/die jenige, sich bei ihm, oder seinem/ihren Gruppenleiter zu melden... und er bat noch hilfe, zwecks, Kleptomanie an.
Meine ganze Aufregung schlug in Erleichterung um. Wobei ich mit dem/ derjenigen schon ein gewisses Bedauern habe, und mich auch frage: Warum um alles inner Welt, muss man Klopapier klauen.. also, ich war es definitiv nicht, denn das kann ich mir mit absoluter Sicherheit noch leisten...
[ 05 Uhr 10 ] - [ 4 Kommentare ]
20. Juli 2009
Hänschens kleiner Ödipus
Kategorie: Verkohlt
Hänschen klein ging allein
in die weite Welt hinein.
Stock und Hut, steht ihm gut,
ist gar wohlgemut.
Aber Mutter weinet sehr,
hat ja nun kein Hänschen mehr.
da besinnt sich das Kind,
läuft nach Haus geschwind.
Die Mutter läßt ihren Sohn nicht von Rockes Zipfel. Unselbständig soll er bleiben, und als braves Mamakind folgt er ihrem eigensüchtigen Geflenne. Anstatt daß sie ihn, wie es nun einmal so sein sollte, zu einem selbständigen Manne heranreifen läßt, ödipussiert sie ihn nach kräften. Vermutlich wird er auch als erwachsener Mann noch immer in der Besucherritze an Mamas Busen schlafen. Daß derart schwer verdaulicher und deprimierender Stoff als Kinderlied eingesetzt wird, ist nahezu unglaublich. Die Kinder können damit, solange sie nicht die Sagen der Griechen und die Schriften Siegmund Freuds verinnerlicht haben, doch nichts rechtes beginnen und sind hoffnungslos überfordert!
Lieder, die den Ödipuskomplex betrachten halte ich nicht wirklich für kindgerecht.
[ 04 Uhr 47 ] - [ 4 Kommentare ]
18. Juli 2009
Freundschaft
Kategorie: Verrueckt
ich kenne sie jetzt dann bald 6 Jahren.
Anfangs haben wir uns echt gut verstanden...
wir haben oft was zusammen unternommen, und auch hab ich ab und an ein Wochenende, mit ihr Verbracht..
bis sie erneut, wg. Psychischer Erkrankung in die Klinik musste.
Ich ging sie dann auch oft besuchen, und es war immer noch gut. Biss sie in eine Psychotherapiestation kam.. dort lernte sie eine Freundin kenne, die is echt krass drauf. Sie hat keine Hemmungen, jemand ganz krass zu beleidigen...
leider färbte dieses Verhalten, auch auf meine Freundin ab. So kam es, dass sie mich des öfteren anschnautzte, und ich mich dagegen nicht, oder nicht adäquat wehren konnte.. ich litt sehr darunter, und hab dann das getan, was ich in solchen Situation immer gepflegt habe zu tun: Rückzug...
es gab dann einen Eiertanz, mit nähe, dann wieder so, dass sie sich so sehr an mich klammerte, dass
es mir zuviel wurde, zumal auch das Angeschnautzt werden sich nicht besserte... ich begann dann auch mal zurückzuschnautzen... aber, es löste mir regelrechte Panikattacken aus. Vorallem, als noch besagte Freundin, von ihr, auch noch, bei uns anfing zu Arbeiten.. da wurde es dann richtig heftig. Ich hatte vor dieser Freundin, regelrecht angst.. dennn, immer nur sie hat recht...
Meine Freundin distanzierte mich, so sehr, von mir, dass sie mich regelrecht abwertete..das
ich nichts mehr recht machen konnte, ging aber, zum Gruppenleiter heulen, wenn ich sie nicht mehr beachtete.. letztendlich entstand eine viererclique.. ich nannte sie die Lästerclique, denn sie hatten den ganzen Tag kein Anderes Thema, als über Arbeitskollegen abzulästern...
diese krasse Freundin haute von heute auf morgen ab. Ich war sehr froh darüber, denn ich mochte sie nicht... da sie eben, wie schon erwähnt sehr direkt, meiner Meinung zu direkt war, und auch keine Hemmungen hatte, jemandem A******** auszuteilen..
naja, im Okt. 07 hatten dann meine Freundin und ich eine Aussprache...
und seit dort wurstelt man sich so durch.. für mich is es mittlerweile keine Freundschaft mehr, da ich für mich merke: Ich kann sie nicht lange, um mich ertragen.. ich kann nicht in ihre Wohnung, ohne mich in die Ecke gedrängt zu fühlen... und das, nur, weil sie sehr viel raum einnimt.. sehr dominant is.. früher hab ich mir das gefallen lassen, heute box ich mich durch, und mach ihr auch klar, dass ich halt nicht so eine Lästertante bin, und ich mach ihr immer wieder aufs Neue begreiflich, dass sie mit mir nicht mal so, mal so sein kann!! Und auf gewisse Dinge reagier ich nicht mehr...
ich weiss nicht, is das Freundschaft? Nein, das is keine Freundschaft, mit absoluter Sicherheit nicht.. eine Erkenntnis , die mir auch weh tut, aber, dennoch pack ich es nicht, ganz, mit ihr zu brechen...
warum? Sie hat sehr viele Charakterzüge, meine Mutter...
[ 05 Uhr 03 ] - [ 4 Kommentare ]


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