08. November 2008
Wieder daheim
Kategorie: Verschiedenes
Es waren nur ein paar Tage, die ich bei Björn und Dieter in Hamburg verbrachte. Aber es war ein sehr bereichernder und erholsamer Urlaub. Die erste richtige Reise seit zweieinhalb Jahren.
Ich bekam viel von Hamburg gezeigt. Auf der Reeperbahn und in der Herbertstraße waren wir allerdings nicht
Wir führten eine Menge ernster und lustiger Gespräche und drehten wir ein paar Filmchen für Björns Brutzelbude. Zum Beispiel den Spot für "Die Kackbratze" (vorsicht, Geschmackssache)
Der Russe, Kater Kusa, war weniger begeistert von meinem Besuch, er verkroch sich meist in einer Ecke und schaute mich verstört an. Wenigstens hat er mich einmal angegriffen, das war schon mal ein Fortschritt in unserer Beziehung.
[ 17 Uhr 04 ] - [ 3 Kommentare ]
07. November 2008
Selbständig
Kategorie: Verschiedenes
Ich habe mich entschlossen, mich selbständig zu machen. In diesem schönen Ladenlokal in der Hansestadt Hamburg werde ich den ersten Doshih-Dosch-Esoterikcenter eröffnen.

[ 06 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ]
06. November 2008
Ich find das ja auch gut daß die Osamabaracke gegen McPain und Frau Stalin gewonnen hat....
Kategorie: Verschiedenes
...aber allmählich könnte mal wieder etwas anderes im Fernsehen kommen.
[ 09 Uhr 25 ] - [ 2 Kommentare ]
03. November 2008
Reisefieber
Kategorie: Verschiedenes
Morgen mache ich mich auf den Weg nach Hamburg, Björn zu besuchen. Ich freue mich auf ihn, Dieter und ein paar schöne Tage dort, und auf den Abstand vom Alltag.
[ 18 Uhr 24 ] - [ 3 Kommentare ]
Nachtschicht
Kategorie: Vergangen
Warum nur ist das Radioprogramm nach Mitternacht immer so deprimierend schlecht und langweilig?
[ 01 Uhr 54 ] - [ 4 Kommentare ]
02. November 2008
Einfach schlucken
Kategorie: Verrueckt
Viele (meiner Patienten) machen ja ein Mordstheater, wenn sie mal für ein paar Tage Medikamente nehmen müssen. Ich sehe da kein Problem. Für mich ist das regelmäßige und disziplinierte Einnehmen meiner Pillekes einfach eine Verrichtung, wie beispielsweise essen, trinken, schlafen und kacken. Ich mach das einfach. Mund auf und runter damit.
[ 19 Uhr 40 ] - [ 1 Kommentar ]
01. November 2008
Leben mit Linux
Kategorie: Vernetzt
Heute habe ich mir Google Earth installiert. Es war das erste Mal für mich, daß eine Installation nicht so einfach war wie unter Windoof. Macht aber nix. Innerhalb von 37 Sekunden hatte ich eine idiotensichere Anleitung gefunden, mit der es dann auch ganz schnell ging. Mit einem kleinen Umweg über die Kommandozeile.
Also keine Panik, wenn mal etwas nicht sofort funktioniert: Irgendwer erklärt es irgendwo verständlich.
[ 12 Uhr 34 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Ene mene muh und raus bist Du!
Kategorie: Verrueckt
Ich hatte es schon eigenmächtig weiter reduziert. Angefangen hatte ich im Sommer 2007 mit 3mg Risperidon täglich. Und als ich endlich im Frühjahr meinen Klinikmarathon beendete und stabilisierte, wagte mein Psychiater, wenigstens das Zeug, welches mich hat 30 Kilo zunehmen lassen, zu reduzieren. Mein Denken begann wieder schneller zu werden. Donnerstag bat ich ihn dann um endgültige Befreiung. Ich merke keinen Unterschied.
Meine Restmedikamente können gerne so bleiben, wie sie jetzt sind.
[ 06 Uhr 47 ] - [ 2 Kommentare ]
31. Oktober 2008
Röchel
Kategorie: Verschiedenes
Husten nervt.
[ 19 Uhr 16 ] - [ 2 Kommentare ]
29. Oktober 2008
Zufrieden II
Kategorie: Verdingt
Für mich war es eine gewöhnliche, aber wie immer individuelle Sterbebegleitung über mehrere Tage. Wobei die Angehörigen wie meistens den größten Teil der Begleitung brauchten in ihrer Hilflosigkeit.
Die Veränderungen zogen sich über Tage hin von dem Zeitpunkt an, an dem ganz klar war, daß kurativ hier nichts mehr zu machen war.
Ich kochte Kaffee und Tee. Ich erklärte die Atemveränderungen (Cheyne-Stokes-Atmung, später dann Schnappatmung), die Farbveränderungen (Zyanose), den Sinn und Zweck jeder einzelnen Spritze, die sie bekam. Und versuchte, ihnen die Angst und die Unsicherheit zu nehmen.
"Wie geht man mit einem sterbenden um? Machen wir das richtig? Ach nein, sicher ist alles falsch."
Ich denke, ich habe es gut geregelt bekommen. Montag mittag, kurz vor meinem Schichtende, entschlief sie. Und die Angehörigen waren zufrieden. Jedenfalls bekam ich heute nochmals extra-Spezialgrüße nur für mich von ihnen durch die Vizechefin ausgerichtet.
[ 15 Uhr 38 ] - [ 3 Kommentare ]
25. Oktober 2008
Müde
Kategorie: Verdingt
Nach meiner Frühschicht bin ich rechtschaffen müde jetzt.
Frühdienst bedeutet für mich, um fünf Uhr aufzustehen. Normalerweise gehe ich vorher entsprechend früher ins Bett, aber mit einem vorangegangenen Spätdienst (21:00 Feierabend) ist das nicht so möglich, wie ich das bräuchte. Bleibt also etwas Restmüdigkeit, die mich durch den Tag begleitet.
Zum Glück ist diese Nacht für mich etwas länger. Aber noch lieber wäre es mir, diese Uhrumstellerei würde endlich mal abgeschafft. Die Nachtwache darf jetzt eine Stunde länger malochen. Und im Frühjahr ist der Wechsel am Dienstwochenende von spät auf Früh besonders gnadenlos.
Wie dem auch sei. Schichtdienst schlaucht, und deshalb gehe ich jetzt ins Bett.
Gute Nacht.
[ 20 Uhr 21 ] - [ Noch kein Kommentar ]
24. Oktober 2008
Ausgezogen
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Die Privat- und Intimsphäre wird immer löcheriger. Immer mehr Daten werden gespeichert, gehandelt, übermittelt.
Jetzt gibt es Technik, bei der ich mich noch nicht mal mehr ausziehen muß, um mich nackt zu fühlen.
Ich finde das schamverletzend.
Demnächst gibt es vielleicht auch noch vor jedem Flug eine Coloskopie.
[ 07 Uhr 19 ] - [ 4 Kommentare ]
22. Oktober 2008
Zufrieden
Kategorie: Verdingt
Der Patient, Mitte fuffzich, hatte sich seine Leber derart kaputtgesoffen, daß eigentlich nichts verwertbares übriggeblieben ist, und wartet im Grunde auf den baldigen Tod. Einiges an Schläuchen dran, Infusionspumpe, ZVK, Blasenkatheter und bla bla.
Ich ging hinein, um ihn zu waschen, im Bett, mehr war eigentlich nicht drin.
Ob ich ihm die Haare waschen könnte. -kein Problem.
Ach, am liebsten würde er ja mal wieder duschen, aber das ginge ja nicht.
Geht nicht, gibts nicht.
Er war danach total fertig. Aber glücklich.
Ich habe schon kompliziertere Vorhaben realisiert. Und im Grunde ist das für mich ganz normaler Alltag. Aber es macht mich immer wieder zufrieden, wenn ich das Gefühl habe, meinen Job ordentlich erledigt zu haben.
[ 17 Uhr 02 ] - [ 2 Kommentare ]
20. Oktober 2008
Lächeln II
Kategorie: Verschiedenes
Die ersten Einsendungen eines Lächelbildes. Mehr davon bitte!
Bierbauch:
muede:
ein lächeln verbindet, verzeiht, macht vertraut, wärmt.....

marjana:
Dieter und Björn:

Prinzzess:
[ 07 Uhr 24 ] - [ 6 Kommentare ]
18. Oktober 2008
Mehr als Zeitmessung
Kategorie: Verrueckt
Ich habe sie mir gegönnt, nachdem ich vier, fünf Jahre von so einem Ding geträumt habe.
Sie ist eine Anschaffung fürs Leben. Für eines, welches nicht mehr möglichst bald vorbei sein soll*1. Sie ist für mich ein Symbol für die Zeit, die mir gegeben ist, nicht für die Zeit, die ich nicht habe, für Hektik oder so.
Ich schaue auf sie und sehe die Uhrzeit auf einer wundervollen Uhr. Ich sehe die Zeit vergehen, aber nicht schnell verrinnen. Ich HABE Zeit, und ich hoffe, das bleibt so. Sie ist mein Symbol des Überlebens, der gewonnenen Zeit.
- Anm. 1: Anlass war mein letzter Veruch vor einem Jahr
[ 06 Uhr 16 ] - [ 1 Kommentar ]


Wunschzettel Tee