14. Januar 2012
Linux als Reserverad.
Kategorie: Vernetzt
Ich mag ja nicht gerne missioniert werden und habe es deshalb selbst aufgegeben, zu Linux bekehren zu wollen. Jeder soll nutzen, was ihm am günstigsten scheint.

Ein bekanntes Problem jedoch in jeder Monokultur sind Schädlinge, ob in Land- oder Forstwirtschaft (BorkenkäferInnen und so!) und eben auch im Netz, die sich bequem ausbreiten können, wo sie in hoher Dichte ihren Wirt antreffen. Das ist nichts neues. Nun registriere ich in meinem Umfeld wieder vermehrt Infektionen bei Windowssystemen, allem Schutz zum Trotze.
Wenn die Kiste ausfällt deswegen, natürlich immer zum Wochenende, wenn kein Reparaturservice zur Verfügung steht oder aber zu viel nicht vorhendene Penunzen kostet!, dann ist das meistens recht ärgerlich.
Liebe Windows-User: Packt euch Linux auf die Platte! Zusätzlich, versteht sich. Das geht, solange Windows zuerst installiert wurde. Das vorhandene Win wird als Betriebssystem erkannt und man kann festlegen, daß es draufbleiben darf. Ein sogenannter Bootloader (meist GRUB) läßt dann nach dem Einschalten die Wahl zwischen Windows oder Linux. Man kann also mit dem vertrauten Win weitermachen! Und sollte dieses mal kaputt sein, zum Wochenende natürlich, wenn kein Reparaturservice zur Verfügung steht oder aber zu viel nicht vorhandene Penunzen kostet, kann man über Linux prima Daten sichern, denn üblicherweise kann Linux auf die Win-Dateien zugreifen*1. So kann man erstmal weitermachen, bis Hilfe kommt. Und dann wieder Windows benutzen, falls man nicht von Windoof geheilt begeistert vom Pinguin ist.
Anbieten tun sich, so meine ich, Ubuntu oder Mint, die sind recht schnell zu begreifen*2. Kann man auch als Live-CD nehmen*3.
Sozusagen ein Reserverad oder Rettungsboot. Für den Notfall immer einen Plan B zu haben schadet nicht!
- Anm. 1: Umgekehrt kann jedoch Win in der Regel nicht die Linux-Partition lesen!
- Anm. 2: Mit Ubuntu und Mint mache oder machte ich auch selbst schon herum
- Anm. 3: Live-CD: Das System wird direkt von CD, DVD oder USB gestartet und nicht installiert.
[ 11 Uhr 55 ] - [ 11 Kommentare ]
Zerfressen.
Kategorie: Vergangen
Scheinbar ruhig und friedlich trottete Bruno hinter uns her, als wir heimgingen des abends. Bis er munter wurde und vom Hafer gestochen herumhüpfte, so daß ich ihn ein wenig kürzer nehmen wollte doch- ich hielt nur ein ausgefranstes kurzes Ende in der Hand.
Er hatte es tatsächlich fertiggebracht, die Leine unbemerkt durchzukauen. Das war etwas neues, denn sonst konnte ich ihn immer zuppeln fühlen.
Nun, der Mensch muß sparen und zudem habe ich keine große Lust, das nächste Fachgeschäft für Hundeleinen aufzusuchen. Nun muß er sich eben damit bescheiden, daß seine geflickte Leine so aussieht, als habe sie irgeneine fiese Krankheit.
Selbst in Schuld drin. Bätsch!
[ 05 Uhr 25 ] - [ 8 Kommentare ]
13. Januar 2012
Dr. Psycho- der Arzt, dem die Irren vertrauen oder: Die Belagerung.
Kategorie: Verrueckt
Ob Du vom Reha-Psycho beguckt wirst, der Dich in sechs Wochen ein paar mal sieht und dann wohl nie wieder, oder vorher noch vom Amtsarzt eine dreiviertel Stunde und nichts davor und nichts danach.

Oder aber ob Du mit dem Psychiater Deines (gegenseitigen) Vertrauens sprichst, der Dich schon fast zehn Jahre kennt, davon mehr als die Hälfte Dich kontinuierlich behandelt.
Das ist schon ein Unterschied.
Ich habe das Gefühl*1, daß ich aus der Episode von Anfang 2011 noch gar nicht endgültig raus war. Mit der dunklen Jahreszeit*2 und vor allem eineinhalb Wochen vor Ende meiner
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[ 12 Uhr 06 ] - [ 4 Kommentare ]
12. Januar 2012
The Dead- Wenn Zombies Afrika die Hölle heiß machen.
Kategorie: Kultur
Ein klassisches Intro: einem einsamen Wolf gleichend streift ein Mann durch die Wüste. Doch die Wüste lebt, wie schon Walt Disney wußte. Zumindest, wenn man Zombies als lebendig betrachtet.

Danach gibts erstmal jede Menge Action. Menschen töten Zombies, Zombies fressen Menschen*1. Unpraktischerweise haben die PassagierInnen bei der Evakuierung in der Maschine, deren Tanks ohnehin schon fast leer sind, einen Verletzten. Einen angefressenen Verletzten.
Offensichtlich den Mann zu der Frau mit Kind. Dramatische Szenen.
Das Flugzeug stürzt ab. Das ist sehr ungesund und
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[ 19 Uhr 01 ] - [ 3 Kommentare ]
11. Januar 2012
Die allerletzte Reise.
Kategorie: Vergangen
Die Nachbarin der älteren Dame*1 erzählte der Hausgemeinschaft, sie führe in Urlaub nach wasweißich. So wunderte sich niemand und machte sich keiner Sorgen, sie nicht zu sehen und zu hören, bis nach etwa sechs W
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[ 10 Uhr 41 ] - [ 2 Kommentare ]
10. Januar 2012
Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust! (Ach nee, sind sogar noch mehr!)
Kategorie: Kultur
Mit dem Faust seinem Goethezitat will ich nicht irgendwelche psychotischen Zustände andeuten, auch keine gespaltene Persönlichkeit. Jedoch einen sehr gespaltenen Musikgeschmack.
LängerhierleserInnen und UlfbesserkennerInnen dürften wissen, daß ich nicht nur Metalhead bin, sondern daß mein Plattenschrank eine wilde Mischung an Zeug enthält. Zum Beispiel sehr viel Klassik, wobei ich diesen Begriff nur vereinfachend nutze, denn die eigentliche, die Wiener Klassik (Mozart, Beethoven und so) höre ich eher weniger als vor allem die Musik der Renaissance, die viele mangels besseren Wissens*1 als Mittelaltermusik*2 betrachtet
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[ 13 Uhr 59 ] - [ 1 Kommentar ]
08. Januar 2012
Selig sind die Dämlichen, denn sie werden belämmert werden. (Der mechanische Messias)
Kategorie: Verschiedenes
Verse aus der Zwergpredigt- heute: „Selig sind die Dämlichen, denn sie werden belämmert werden.“
Wahrlich, ich sage Euch: Gar dämlich ist, freiwillig Orte aufzusuchen, die mißfallend sind, denn dort, wo Mißfallen ist, gedeiht die Freude nicht, und wo nicht Plaisier, doch Unbehagen herrschen, dort sollst Du nicht sein, wenn nicht Not dies tut.
Verschwenden sollst Du nicht unnütz Deine begrenzte Erdenzeit, Dich auszusetzen Dir ärgerlichen Dingen und Fluch darüber zu sprechen, denn nur ein Leben ward Dir gegeben, welches Du nicht belämmern solltest auf dem Weg zur Ewigen Schlachtbank Der Seele.
Denn belämmert zu gehen ist nicht des Menschen Sinn, und frei des Grolls sollst Du sein und nicht ihn selbst noch züchten.
Also sprach Ulfo der Überbelichtete am achten Januar des Jahres vier nUZ.
[ 16 Uhr 50 ] - [ 5 Kommentare ]
Nachtaktiv.
Kategorie: Verrueckt
Während der Reha bzw. Belastungserprobung neulich in Saarbrücken hatte ich phantastisch geschlafen. Nun war ich in der Küche auch reichlich körperlich aktiv- vergeßlich, wie meinereiner ist, rannte ich ständig umher, um meine Zutaten zu sammeln, ehe ich loslegte. Dieses auch mit erheblichem Körpereinsatz, unter anderem, weil ich meist auf das Handrührgerät verzichtete. Ich versaue mit solchem regelmäßig die mittlere Umgebung, wobei ich nicht allzugerne Teig wegputze. Also Schneebesen.
Nun ist mir vor einigen Tagen mein Seroquel ausgegangen. Ich sollte zum Doktor, neues beschaffen, doch wollte ich zunächst zu verzichten versuchen. Das ist risikofrei, das Zeug macht nicht abhängig. Aber so toll war die Idee nicht, wie es scheint, denn prompt wurde ich wieder zur Fledermaus. Nachtaktiv. Naja, nur
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[ 03 Uhr 45 ] - [ Noch kein Kommentar ]
07. Januar 2012
Scheiße im Schädel oder: Man sollte nicht immer von sich selbst auf andere schließen.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
„Wenn ich grotesk rede, würde ich sagen, ein fortgeschrittener Dunghaufen ist das im Gehirn sich Ausbreitende; aber es ist sachlich durchaus richtig. Der Dung ist es, der durch den eigenen organischen Prozeß in die Edelmasse des Gehirns umgesetzt wird und da zur Grundlage für die Ich-Entwickelung wird.“*1
- Anm. 1: Rudolf Steiner, „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft“ - GA 327, p. 201
[ 15 Uhr 58 ] - [ 3 Kommentare ]
06. Januar 2012
Verzeichnisse, Buttons, Counter. Scheiß drauf.
Kategorie: Vernetzt
Natürlich bin auch ich früher auf alle möglichen neuen Züge draufgesprungen. Zum Glück ohne das Risiko, unter die Räder zu geraten. Als ich frisch auf Nucleus umgestiegen war und von Technorati hörte, war ich sofort dabei. Plugin installiert, Account angelegt, zack die Bohne. Wofür das gut war? Keine Ahnung. Neue
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[ 20 Uhr 30 ] - [ 12 Kommentare ]
Nun suche ich doch mit Ökostrom: Ecosia und ich.
Kategorie: Vernetzt
Vor knapp zwei Jahren machte ich mich lustig über die euphorisch angepriesene Ökosuchmaschine Ecosia. Diese gibt an, daß durch ihre Nutzung Regenwald geschützt werden tut und sowas. Ich glaubte das damals nicht so recht.
Und ich glaube immer noch nicht daran, daß das viel Erfolg haben kann. Ich habe Ecosia dennoch nun zu meiner Standardsuchmaschine gemacht. Nicht
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[ 15 Uhr 17 ] - [ 3 Kommentare ]
Elf Narben. Oder so ähnlich.
Kategorie: Kultur
Neulich bekam ich einen Schwung TontägerInnen in die Rehaklinik geschickt, worunter sich auch etwas befand, was vom Plattencover her zu urteilen perfektes Emo-Futter müssen hätte sein.

„My Inner Burning“ nennt sich die Band, deren Mitglieder sämtlich von etwas anderem leben. Die Sängerin baut Transformatoren zusammen, der Bassist geht noch zur Schule,
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[ 14 Uhr 04 ] - [ 2 Kommentare ]
Heiliger Bim-Jobs.
Kategorie: Vernetzt
Bei Sascha durfte ich soeben lesen, daß sich Spinner, die noch mehr spinnen als ich, also sozusagen mit sechzehn Beinen Spinnen oder gar zwei Arachdingsbums, also Verrückte, sich irgendwo eine Heiligenstatue des Santa Steve vorbestellen können könne. Wobei er einkaluliert, es könne auch nur eine ziemliche Verarsche sein.
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[ 10 Uhr 24 ] - [ 3 Kommentare ]
05. Januar 2012
Eigentlich so wie früher.
Kategorie: Verschiedenes
Wie lange hatten wir keinen Kontakt?
Zwei Jahre muß es schon her sein, seit wir uns aus den Augen verloren hatten. Dabei hatten wir uns nicht einmal gestritten. Irgendwie waren wir zunächst anderweitung und dann erstmal ordentlich mit uns selbst beschäftigt, und dann natürlich der Klassiker: Keiner traute sich, den ersten
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[ 18 Uhr 51 ] - [ 3 Kommentare ]
Das Schaf in Wulffs Pelz.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Die Affaire Wulff geht mir so langsam derbe auf die Nüsse. Und jeder bloggt darüber, jeder! Ich auch noch! Ich bin genervt von mir! Ich lese nicht mehr bei mir, beschließe ich. Sollte jeder genauso machen, dem es hier nicht paßt. Geht doch nach drüben!
„Der deutsche Bundespräsident übt, so steht es im Grundgesetz, das Gnadenrecht aus. Christian Wulff ist der erste in diesem Amt, der sich selbst begnadigt. Die ganze Kreditaffäre zeigt, dass er im höchsten Staatsamt nicht gewachsen, sondern geschrumpft ist. Mitleid mit ihm kann man, Mitleid mit dem Amt muss man haben.“*1 Er ist oberster Repräsentant im Dienst eines Volkes, welches ihn zum größeren Teil gar nicht mehr will. So unterschiedlich die Umfragen auch ausfallen, eine Zweidrittelmehrheit dort ist weit entfernt, eine absolute Mehrheit
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[ 10 Uhr 38 ] - [ 8 Kommentare ]


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