Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

07. Juni 2011

Zug Um zug.

Kategorie: Verschiedenes

Nun wohnen wir beide ja schon seit mehr als eineinhalb Jahren in der Bude zu zweit, die für mich allein die richtige Größe gehabt hatte. Aber so langsam, ohne ernstzunehmende Kochmöglichkeit und diversen, sagen wir mal, offensichtlich gewollten Schwierigkeiten seitens der SAGICHNICHT, wird es dann doch Zeit, sich zu verbessern.

Nun, im Krankenstand und jetzt als nicht gewollter Arbeitnehmer hatte ich ja Zeit genug, zu suchen. Immer wieder guckten wir, aber unsere Chancen standen immer nur mäßig, überall sollten wir irgendwelche absurden UnterlagInnen binnen absurd kurzer Fristen einreichen. Diese Wohnung in Gremmendorf, die heute Vormittag zu besichtigen anstand, war eigentlich nur pro Forma von mir ausgewählt worden. Für uns ist sie etwas ungünstig gelegen, was den Verkehr betrifft und die Anbindung.

Aber sie gewann sofort. Und wir auch. Ab 1.8. ist sie unser.

[ 13 Uhr 58 ] - [ 11 Kommentare ]

06. Juni 2011

U.L.F.

Kategorie: Vergangen

Logo U.L.F.Nein, das hat nichts mit U.D.O. zu tun, von dem ich damals noch gar nichts wußte, sondern damit, daß ich Stefan inspiriert hatte zu einem Beitrag, der seinerseits mich inspiriert.

1984 war ich zwölf, als wir den groben Aufbau unserer Demokratur und der Wahlen durchnahmen (was dann praktischerweise mit den KlassensprecherInnenwahlen verbunden wurde). Ich hatte keine wirklichen Ambitionen, gründete aber nach der Wahl meine eigene Partei, deren Mitglied ich war. U.L.F.- Ulfs Libertäre Freaks oder so ähnlich hieß das Ding. Programm? Wofür? Ich beschränkte mich darauf, überall mit Kreide diese drei Buchstaben hinzumalen. Naja, nur auf die Tafel oder die Straßen, verbotenes zu beschmieren traute ich mich nicht (und fand es auch nicht der Sache dienlich oder gar zielführend, was auch immer das Ziel war).

Eigentlich war ich die perfekte Partei- keine Ahnung, kein Konzept.

[ 18 Uhr 02 ] - [ 3 Kommentare ]

...morgens um halb zehn in Deutschland:

Kategorie: Literarisch

Das Innere einer Bahnhofskneipe.Du suchtest schnell einen vernünftigen Kaffee und bist bei den Gestrandeten gelandet. Du wirst begrüßt, als hättest Du dort als Stammgast schon Deinen eigenen Bierkrug. Du sitzt in einer Ecke bei Wasser und Kaffee, der in der Tat recht ordentlich ist, und beobachtest die Männer mit den etwas verlebten Gesichtern vor ihrem Bier. Sie lächeln Dich an, manchmal fragt Dich jemand etwas über den Hund an Deiner Seite. Was nicht vertrunken wird, landet in einem der Spielautomaten für ein fragwürdiges kurzes Vergnügen, welches sich Dir verschließt.

In der Luft liegt ein Hauch von Hartz IV und- Menschlichkeit. Hier schaut niemand auf den anderen herab, weil alle sowieso ganz unten angekommen sind. Der Wirt, etwa 175 groß und bestimmt ebenso schwer, serviert allen gleichermaßen freundlich, stets mit einem Spruch auf den Lippen. Du weißt, Du bist hier nicht richtig. Aber Du bist hier nicht falsch.

[ 09 Uhr 30 ] - [ 3 Kommentare ]

04. Juni 2011

Wackeleis.

Kategorie: Verschiedenes

Das wäre doch noch wirklich was für die kleinen, lauten, dreckigen Rotznasen.

Bekanntsam ist allgemein, daß diese vor allem auf Kindergeburtstagen Wackelpudding, auch als Wackelpeter bekannt, in den Geschmacksrichtung Synthetik-Waldmeister und Holzminden-Himbeer, in unglaublichen Massen verschlingen. Das Gleiche gilt für Eis- versucht doch mal, mit Kindern ohne größere finanzielle Verluste an einer Eisdiele vorbeizukommen!

Was also läge näher, als beides zu kombinieren? Ich meine ein Eis in diesen Geschmacksrichtungen und vor allem: in vergleichbarer Konsistenz! Einige Zugeständnisse müßte man zwar machen, denn es dürfte schwierig sein, Wackelpudding so wie er sich darstellt kugelförmig zu portionieren. Die Wackelsubstanz, üblicherweise im Original Gelatine, dürfte bei den für Glacé (Speiseeis) üblichen Temperaturen nicht mehr viel Wackelpotential behalten. Dies ließe sich sicherlich mit Hilfe eines chemischen Laboratoriums lösen, aber leider ist in dieser von Ökofuzzis unterwanderten Gesellschaft solches schlecht durchzubekommen. Vielleicht könnte man ja auch mit AtomGiftpilzen aus der Ukraine oder so das Problem beheben.

Aber wäre das nicht schön? Wackelndes Eis, welches Dir das erhebende Gefühl gibt, daß wenigstens einer noch vor Dir zittert?

[ 22 Uhr 45 ] - [ 2 Kommentare ]

03. Juni 2011

Kurz-Rant:

Kategorie: Verschiedenes

Wißt Ihr, was ich totale Kinderkacke finde, die nur den Lesefluß behindert? Wenn (vorzugsweise Kiddies) ihre Botschaft verunlesbaren.

wâhnsînn_ìch_wêîss_dÂs_gËhört_­hîèr_Ñïcht_rÈìN_äbêr_Ìch_biÑ_à­uf_wÂs_geîlës_gëst0ssëñ_sÚcht_­mÀl_ãÚf_googlë_ÑÁch:

Und das ist noch harmlos. Nerv.

[ 20 Uhr 51 ] - [ 4 Kommentare ]

Drei Jahrzehnte und das Ende des Vierten.

Kategorie: Verrueckt

Drei Jahrzehnte verlief mein Leben eigentlich sehr geradeaus. Gut, 1985 der Umzug von Gießen nach Münster mit etlichen Problemen und dann die beginnende Depression. Aber sonst? Ich bekam gegen Ende der Schulzeit noch eine ernsthafte Idee, welchen Beruf ich erlernen wollte (vorher hatte ich den Erwachsenen erzählt, ich wolle Architekt werden, was mich zwar nicht die Bohne interessierte, aber die Leute zufriedenstellte, und meinen MitschülerInnen, ich wolle Schäfer werde, was diese garantiert genauso glaubten wie ich). Ich machte Zivildienst, machte meine Krankenpflegeausbildung, danach schaffte ich für fünfzehn Jahre auf meiner Station.

Als meine Depris mich dann 2006 das erste Mal so in die Knie zwangen, daß ich aufgenommen werden mußte, bekam ich das erstmalig Angst, ich könne berufsunfähig sein oder werden. Nun gut, bis dieses Jahr habe ich mich mal mehr, mal minder erfolgreich dagegen aufgelehnt. Dieses Jahr, das letzte, welches eine 3 voranstehen hat, ist das Jahr des Karriereknicks vom ausbildenden Krankenpfleger zum Quotenbehinderten. Und doch- erschüttern tut mich dies eher weniger. Andere Dinge, die da drumherum gelaufen sind, waren wesentlich schlimmer.

Die menschlichen Enttäuschungen eben gegenüber einer relativ großen Zahl von Personen zum Beispiel. Allerdings- das außerbetriebliche Umfeld ist Umfeld Nummer eins ist perfekt. Da hat mich noch nie jemand im Stich gelassen oder enttäuscht. Dafür bin ich um einige Erkenntnisse reicher.

- an Dein betriebliches Engagement wird sich irgendwann niemand mehr erinnern
- wenn man sich irgendwann in besseren Zeiten dafür bedankt hat, dann hast Du ein Riesenglück gehabt
- Nimm, was Du kriegen kannst, denn genau das macht man auch mit Dir
- Sozial ist, was anderen nützt, aber Dir schadet

Naja, vielleicht bin ich im nächsten Jahrzehnt (nächstes Jahr) dann ein wenig gnädiger.

[ 15 Uhr 37 ] - [ 2 Kommentare ]

02. Juni 2011

Herumgurken: Die EHECrise.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Die ForscherInnen zerschnippeln derzeit in Jamie-Oliver-Geschwindigkeit tonnenweise Gurken und andere Gewächse, um dem derzeit die Republik wüst heimsuchenden EHEC, dem Schwarzen Tod des Jahres 2011 (oder so?), auf die Spur zu kommen.

Da hatten wir ja zunächst die spanischen Gurken, die hierhergurkten. Und wie gurkten sie? bestimmt nicht zu Fuß! Denn ich habe noch an keiner pflanzlichen Gurke Extremitäten gesehen (für die, die auch Bakterien mit Viren verwechseln: Ihr meint sicher Exkremente!).
Gurkenlaster.
Rrrrrichtich! Alle Güter (auch wenn sie manchmal schlechter als güter sind) werden permanent durch die mehr oder weniger Europäische Union gefahren. Mehr oder weniger lebende Tiere zum Beispiel dorthin, wo Schlachten so billig ist, daß sich auch die hohen Kollateralschäden*1 noch rechnen, Schlachtabfälle, Gedärme, Mägen, gewöhnlicher Abfall, Brennstäbe, Kompost, Hausmüll und Zeug, von dem wir gar nicht wissen wollen, was alles auf jeden Fall nicht immer so frisch ist, wie draufsteht, wird hin-und-her gefahren. Aber nicht mit dem Bollerwagen, ne? Auch nicht mit der Eisenbahn, ne? Sondern mit

DEM LASTWAGEN!

Und ich habe arge Zweifel daran, daß die immer so schön gewienert und kontrolliert werden wie vorgeschrieben. Ich denke, da sind genug skrupellose SpediteurInnen am Start, die zur Reinigung den Praktikanten mit einer Flasche Febreeze in die Kiste schicken.

Und ob sich alle Leute, die die Gurken, Tomaten und Wiederkäuergedärme umpacken, immer sauber die Hände waschen, vor und nach dem Packen, vor und nach Kacken und so weiter?

In der Zeitung steht nur Gemüse. Guckt denn keiner mal bei den Speditionen?

[ 21 Uhr 43 ] - [ Noch kein Kommentar ]

01. Juni 2011

Da gibts doch auch was von der Googelfarm?

Kategorie: Vernetzt

Die hatten das ja groß angekündigt, das Analogon zum Like-Button von Fratzebuch. Jetzt ist es raus, frisch für Computerdeppen, die nichts besseres zu tun haben, als jeden Scheiß auszuprobieren.

Mal sehen, wie lange er bleibt...
Screenshot mit deuem Google-Button.
Himmel, das sieht das Bild Scheiße aus!

[ 22 Uhr 43 ] - [ 3 Kommentare ]

Die Welt, numerounlogisch betrachtet.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Die EsoterikerInnen und VerschwörungswittererInnen, die ich so kenne, können alles berechnen, was so geschieht und warum und so, besonders, wenn gerade mal wieder etwas passiert ist. Diese Berechnungen müssen zwar nicht unbedingt wirklich logisch sein, aber dafür irgendwie die Zahlen 23, 5 oder 11 oder besser beide enthalten oder ergeben, 666 ist übrigens auch nicht schlecht, obwohl manche Kabbalaexperten statt der 666 die 616 für die Zahl des Tieres halten. Worfür auch immer das Tier eine Zahl benötigt. Ich brauche ja auch keine Zahl, nur jemanden, der mich bezahlt.

Wie jemand von Numerologie überzeugt sein kann ist mir schleierhaft. Mathematik hingegen kann faszinierend sein, aber Zahlen Bedeutungen beizumessen, die sich vor mehreren hundert bis tausend Jahren irgendwelche durchgeknallten Typen unter dem Einfluß von Pils, Fliegenpils, Weihrauch under*1 sonstwelchem komischen Kraut ausgedacht haben, neee.

Vor allem gibt es etliche numerounlogische Systeme. Und wenn das mit der Berechnung mal nicht so funktioniert, obwohl man alle Kombinationen von vorhandenen Zahlen, Ziffern und Rechenzeichen schon ausprobiert hat, dann greift man eben auf ein anderes System zurück. Darf ruhig gemischt werden, wild und bunt. Hauptsache, das Ergebnis ist richtig.

Wenn jemand das braucht, weil er die Welt sonst nicht versteht... versteht er sie dann zwar immer noch nicht, aber er glaubt es wenigstens. Jedenfalls hacke ich diese Zeilen in eine konkrete Tastatur, und heute ist der erste Juni, und wenn ich unbedingt will, bekomme ich auch da einen Weltuntergangstermin draus.

Ihr Zahlen-Esos, soll ich Euch mal etwas verraten? Die Wirklichkeit kümmert sich einen Scheiß um Eure Berechnungen.

Zahlen, bitte.

[ 15 Uhr 56 ] - [ 5 Kommentare ]

Satanische Botschaft.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Vor gefühlten drölfzig Jahren war ja ziemlich in, vor allem bei Heavy Metal-Platten satanische Botschaften zu finden, die man durch Rückwärtsabspielen der Schallplatte (auf die Dauer mühsam) oder des Tonbandes finden können tun täte.

Wer so bekloppt ist, sich ganze Platten rückwärts anzutun, der findet auch etwas, was seine komische Idee bestätigt. Ich würde das ja anders angehen: Warum eine Botschaft umgedreht einbauen? Das versteht doch kein Schwein, hört sich Scheiße an und auch das Hirn kann diese Botschaft nicht entschlüsseln. Also ist es schlicht hirnrissig, sich die Mühe zu machen. Wofür auch? Wenn ich wirklich einen auf pöhse machen will, dann kann ich auch direkt von Teufeln und solchem Schmarrn singen. Mittlerweile geschieht das ja auch.

Überhaupt, Botschaften: Wo die Menschen überall Botschaften zu sehen glauben bzw. sehen wollen- sie suchen so lange, bis sie irgendetwas finden, das sie irgendwie in ihr Denken quetschen können. Das allsehende Auge auf der Dollarnote, neuerdings auch auf Schweizer Banknoten irgendwelcher Blödsinn... Klar haben Geheimgesellschaften nichts besseres zu tun, als ihre Geheimzeichen auf Geldscheine, Personalausweise oder von mir aus auch Klopapier zu pinseln. Dadurch wird es ja besonders geheimer, ne, weil, das kann ja niemand entschlüsseln, aber irgendwie sind die superintelligenten Aufdecker da doch drauf gekommen. Geldscheine. Gute Idee. Rückwärtsbotschaften....

Ihr Verschwörungstheoretiker und Geisterseher, merkt Ihr eigentlich nicht, wie behämmert Ihr seid?

[ 12 Uhr 23 ] - [ 3 Kommentare ]

31. Mai 2011

Was aber sind Spanien-Gurken?

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Spanien-Gurken nicht schuld an EHEC-Erkrankungen - Screenshot
Eigentlich klingt "Spanien-Gurken" am ehesten nach "auf spanische Art zubereitete Gurkendingsbums", so wie "Schlesische Gurkenhappen" oder so. Wenn ich die Herkunft der Gurken bezeichnen wollte, dann mußte ich doch richtig schreiben "Spanische Gurken"? Klingt auch besser und hat keinerlei wirklichen Mehraufwand. Aber seit etlichen Jahren, so scheint mir, ist der falsch verwendete Bindestrich Mode geworden. Und was nützt er? In diesem Beispiel werden dadurch exakt zwei Zeichen eingespart.

Das ist kein erfreulicher Umgang mit der doitschen Sprache, sondern ein ziemlich grausamer. Na gut, die WELT ist ein Blatt von Springer, aber andere Zeitungen wie vor allem das ehemalige Nachrichtenmagazin machen das auch. Ich finde, gerade Zeitungen könnten mit etwas virtuoserer Sprachgestaltung auf die Sprache der Bevölkerung einwirken. Die plappert ja ohnehin alles nach, dann sollte das wenigstens gut klingen, finde ich.

[ 16 Uhr 30 ] - [ 6 Kommentare ]

Spinnkram mit Förderung. Film.

Kategorie: Kultur

DVD-Cover Arachnid.Ich habe mich derzeit auf Horror ab 16 verlegt, denn meine Liebste mag den Anblick von Gedärmen nicht so sehr. Vor ewigen Zeiten hatte ich mir unter anderem einen Film namens "Arachnid" bestellt, denn irgendein Experte hatte ihn mir empfohlen.

Dem Vorspann zu entnehmen war, daß der Film vom Spanischen Kulturministerium und von der Europäischen Union (also auch meinen Steuergeldern) gefördert war. Hört sich schwer anspruchsvoll an, ist aber doch das übliche Spiel: Ein Haufen Leute Landen in der Pampa (hier: Insel) und das Fahrzeug (hier: Flugzeug) geht kaputt, und telephonieren und funken is nich. Die Crew latscht durch den Dschungel, um den Auftrag, den Eingebohrten medizynische Hilfe bei noch unbekannten tödlichen Krankheiten zu bringen. Ab und zu wird jemand von komischem Getier angefallen und stirbt früher oder später daran, daß die Viecher seinen Körper wieder verlassen. Ein extrem logischer Weg ist natürlich, sich erst zum Auge durchzugraben, welches ja in einer knöchernen Höhle sitzt, und dieses dann wie einen Tischtennisball herausploppen zu lassen. Lustig, aber anatomisch Blödsinn.

Wir schlossen Wetten ab, wer alles überlebt (paßte dann auch).

Die langsam dezimierte Gruppe findet irgendwann eine riesige mutierte Spinne, die nicht freundlich gesonnen ist und außerdem einen kugelsichern Chitinpanzer hat. Aber auch dir größte Spinne muß sich mal häuten, und so läßt sie sich dann doch abmurksen.
Der Spinnenforscher, der wie Wigald Boning aussieht.Und so weiter. Und dafür habe ich Steuern bezahlt! Solche Filme gibts wie Meer am Sand. Das Beste an diesem Film ist, daß der mitgeführte Spinnenexperte irgendwie aussieht wie Wigald Boning- und auch sonst er sein könnte.

Fazit: Leichte Unterhaltung, wenig Ekel, gelegentliche Schreckeffekte, Ansonsten die ewig gleiche Story. Und die Spinne hatte keine Haare.

[ 12 Uhr 44 ] - [ 2 Kommentare ]

30. Mai 2011

Star EHEC - Krieg der Gurken.

Kategorie: Verkohlt

EHEC I- Die stinkende Bedrohung.
EHEC II - Angriff der Gurkentruppe.
EHEC III - Die Rache aus Schiet.
EHEC IV - Eine neue Seuche.
EHEC V - Das Robert-Koch-Institut schlägt zurück.
EHEC VI - Die Rückkehr der Todesgurke.

[ 23 Uhr 28 ] - [ 3 Kommentare ]

Grenzenloser Aberglaube.

Kategorie: Vergangen

Im Fahrwasser der bekannteren und seriösen Ärzte ohne Grenzen lassen sich mit ähnlichem Namen gefährliche SpinnerInnen mitziehen: Die Homöopathen ohne Grenzen, die gewiß von der Namensähnlichkeit bewußt profitieren. Wobei bei den Eso-Spacken überwiegend HeilpraktikerInnen am Start sind und damit nicht wirklich ausgebildete Mediziner (jedenfalls ist eine Ausbildung nicht vorgeschrieben), sondern ambitionierte Laienheiler, die mit wissenschaftlich widerlegten Methoden die Ärmsten der Armen quasi gesundbeten (besser ist das jedenfalls nicht!), während diese wohl eher auf gut ausgebildete und studierte, kompetente ÄrztInnen hoffen und daher den größten Bockmist glauben.

Die HeilerInnen behaupten sogar, mit den nachweislich wirkungslosen Kügelchen Malaria geheilt zu haben, wie die Tagesschau in ihrem völlig unkritischen Beitrag berichtet. Und für solch einen Mist zahle ich Gebühren! Der einzig korrekte Satz (wenn man ihn aus dem Zusammenhang reißt) in diesem Artikel ist "Homöopathie ist Wahnsinn" (Kristina Lotz).

Diese Etikettenschwindler (siehe Anfang) "bilden" auch noch aus und bomben damit auch noch den letzten Rest wissenschaftlich fundierter Medizin in Afrika kaputt. Statt daß saubere Brunnen gebaut und hygienische Verhältnisse geschaffen werden werden die Menschen dort so behandelt, daß sie eigentlich genauso gut wieder den guten alten Medizinmann ranlassen könnten.

Würden die, wenn man sie denn ließe, auch EHEC und Ebola bemilchzuckern? Oder ihren eigenen Angehörigen die wirksame Behandlung vorenthalten?

"Was in Deutschland funktioniere, könne in Afrika nicht schlecht sein."
Genau! Funktionieren tut Medizin. Nicht aber Zauberkugeln und -wässerchen. Wenn Wasser ein Gedächnis hätte, dann wäre es ja ohnehin voller Scheiße D40.

[ 16 Uhr 52 ] - [ 1 Kommentar ]

Heute...

Kategorie: Verschiedenes

...denken doch eine ganze Menge Leute an mich. Auch welche, bei denen ich damit nicht gerechnet hätte.

[ 11 Uhr 36 ] - [ 8 Kommentare ]

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