Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

29. Mai 2011

Neue Seuche- neue Verschwörung!

Kategorie: Verkohlt

Diese ganzen Irren aus der rechtsesoterischen Verschwörungsszene melden sich ja gerne bei Seuchen zu Wort, die dann in der Regel in Wahrheit nämlich Biowaffen sind.

Also versuche ich mal, für EHEC was zu entwerfen. Mal gucken, ob da jemand drauf anbeißt. Je bekloppter, desto wahrscheinlicher ist der Erfolg. Denn die Autoren des Kopp-Verlages sind erstaunlich unkreativ.

Also:
Die CIA hat mit EHEC aus dem Darm des extra dafür erlegten Osama bin Laden gefangene Taliban aus Guantanamo infiziert und ihnen dann die Gurken rektal eingeführt! Damit wird dann die Vasallen-Region BRD GmbH beliefert, damit wieder irgendwelche Gesetze angeblich "zur Seuchenbekämpfung" verschärft werden können.

Das wäre prima geeignet, aber dringend ausbaufähig. Wer hat Ideen?

[ 19 Uhr 54 ] - [ 1 Kommentar ]

Das Organisierte Erbrechen.

Kategorie: Verschiedenes

Da fressen die Menschen über Jahrzehnte HamburgerInnen diverser Fast(mit kurzem "a" in diesem Fall)foodketten, und jetzt scheißen sie sich wegen EHEC in die Hose. Dabei stirbt man mit frischem Gemüse definitiv (mein Lieblingswort, glaube ich) gesünder, Ha. Ha.

Außer für Hot Dogs konnte ich mich noch nie für nordamerikanisches Schnellessen begeistern. Versucht habe ich es, in der Tat. Verschiedener Firmen (MäcBräch, Würger-King etc) Hamburger schmeckten zwar nicht ganz gleich, aber mir gleich schlecht. Dieser Einheitsgeschmack, der sich auf die Knospen legt wie das Blau der WC-Ente über die Keramik.... Bedient wird das Bedürfnis nach Würzigkeit, Salz, Süße und Fleisch, das ganze so weich und pappig, daß bei ausschließlicher Ernährung mit derartigem irgendwann die Kaumuskulatur atrophieren muß.

Nichts gegen einen guten Hamburger- selbstgemacht. In der Gourmetversion mit nicht durchgedrehtem, sondern fein gewürfelten und englich oder von mir aus auch medium gebratenem Filetsteak und selbstgemachten Saucen. Und einem richtigen, knusprigen und ungesüßten Brötchen.

Aber bei dem, was man so zu kaufen bekommt an industriell hergestellter Nahrung Scheiße, fehlt jede persönliche Note, Einzigartigkeit, Phantasie. Ich finde das traurig, aber ich vermute, daß die Geschmacksverdummung und die Aromatisierung zusammenhängen.

Ich finde es einfach nur widerlich. Einheitsgeschmack in Konsistenz für Zahnlose. Viel zu süß. viel zu pappig. Viel zu gleichgeschaltet einheitlich. Da ist mir der Nährwert für den Körper schon egal, wenn der Nährwert für Sinne und Gehirn fehlt.

[ 13 Uhr 32 ] - [ 4 Kommentare ]

28. Mai 2011

Ich träume, daß die Welt sich noch mal ändern wird...

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Auch wenn meine Situation nun geklärt ist, frage ich mich, ob man für menschenwürdige Arbeitsbedingungen wirklich einen Schwerbehindertenausweis brauchen muß.

Wo immer ich hinschaue, wird mit immer weniger Personal in industriellem Maßstab qualitätsgemanagter Akkord gekloppt. Von der Fabrik bis zum Kindergarten. jedem wird sein äußerstes abverlangt, und wer irgendwann aufgebraucht ist, fliegt raus, es sei denn, er weiß sich zu wehren und für einen Arbeitsplatz zu kämpfen, der auch für schwächere Menschen und ausgepreßte Zitronen geeignet ist. Um sich zu wehren sollte man aber sicherheitshalber rechtzeitig eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, damit man sich einen Anwalt leisten kann, denn ohne diesen wird man gnadenlos über den Tisch gezogen.

Wehrst Du Dich nicht, bekommst Du irgendwann Hartz4. Versuchst Du, eine Umschulung zu bekommen, dann wirst Du erst umgeschult und bekommst dann Hartz4. Denn wer nimmt Dich schon, wenn Du aussortiert, nicht mehr jung und nicht mehr leistungsfähig bist?

Wenn Du Dich hingegen zu wehren weißt, dann hast Du eine Chance, nicht völlig zu verarmen und dank Arbeitslosigkeit noch mehr Deinem Leiden zu widmen.

Arbeitslose haben wir doch schon genug.

Macht die Arbeitsbedingungen menschlicher. Stellt mehr Leute ein. Tut mehr für die MitarbeiterInnen. Verheizt sie nicht. Beutet sie nicht aus. Betrachtet sie nicht nur als Material, sondern als Menschen.

[ 16 Uhr 24 ] - [ 9 Kommentare ]

Ich lasse mich nicht auf meine Defizite reduzieren!

Kategorie: Verrueckt

Auch wenn sie zeitweise zu überwiegen scheinen. Aber ein paar gute Eigenschaften werde ich wohl haben, auch wenn es Menschen gibt, die das anders zu sehen scheinen und auch noch meine Persönlichkeit als solche scheiße finden. Bitte sehr, ich bin auf Euch nicht angewiesen. Denn ich habe gelernt, zu kämpfen, und, noch wichtiger, zu merken, wann Verstärkung anzufordern ratsam ist.

Auch, wenn ich versagt habe: Ich bin kein schlechter Mensch.
Auch, wenn ich versagt habe: Ich habe meine Würde.
Auch, wenn ich versagt habe: Meine Persönlichkeit würde ich gerne behalten dürfen.
Auch, wenn ich versagt habe: Ein paar gute Eigenschaften habe sogar ich. Auch, wenn diese nicht in einen Industriestandard passen.

[ 13 Uhr 19 ] - [ 2 Kommentare ]

27. Mai 2011

Die Demokratie wird totgeprügelt!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Spanischer Polizist verprügelt Rollstuhlfahrer.
(Bild: Flickr)

Das Spanische Volk nutzt sein demokratisches Recht, seine Meinung zu sagen.

"Wir sind keine Systemfeinde - das System ist uns gegenüber feindlich!" Tausende "Empörte" versammeln sich in Spanien auf den Plätzen der Republik und protestieren gegen Perspektivlosigkeit, unsichere Renten oder Bonus-Zahlungen für Banker. (Süddeutsche)

Jetzt fliegen die Knüppel der Staatsgewalt. Sogar auf wehrlose. Und Merkel hat anscheinend nichts dagegen.

[ 18 Uhr 57 ] - [ 1 Kommentar ]

Unheilverfahren: Verbohrt.

Kategorie: Vergangen

Ulf bohrt sich mit einer Schlagbohrmaschine ein Loch in den SchädelZahnbohrung.Es gibt nichts, was es nicht gibt, und die seltsamsten Geschichten wußte immer mein Meister (für Uneingeweihte: mein Gitarrenlehrer). Er hatte gelesen oder gesehen, daß sich ein Typ zur Linderung von Kopfschmerzen, Depressionen und anderen Beschwerden tatsächlich selbst mit seiner Bohrmaschine Löcher in den Schädel bohrte. Ich las tatsächlich später selbst von ihm oder jemandem mit gleich bescheuerter "Selbstbehandlung". Ich meine, es war in der ZEIT oder im SPIEGEL, auf jeden Fall ewig her. Immerhin desinfizierte er die Region. Aber er schien mir recht beknackt zu sein, was aber sicherlich nicht von den Trepanationen kam, sondern schon vorher da war, sonst hätte er das nicht gemacht.

Dahinter stecken mal wieder obskure Wahnvorstellungen von "Medizin" und "altem Wissen". Ein eigenartiges Gedankenkonstrukt stützt eine "Heilmethode" die gegen alles mögliche hilft, nur in diesem Fall nicht wegen Unterlassung (wie bei Homöopathie und anderen Unheilverfahren), sondern wegen der nicht ungefährlichen Maßnahme. Weia.

Dann kam mein Meister mit einer Fernsehsendung, die ich leider verpaßt hatte, von der mir aber auch andere berichteten. Jemand, der seine Zähne selbst behandelte. Mit der Bohrmaschine. Also, so einer wie ich sie habe, nicht einer speziellen. Stelle ich mir schon vom Handling her äußerst schwierig vor. Und Vomit machte er bloß die Bohrlöcher wieder zu? Mit Zement aus dem Baumarkt oder der klassischen Plombe aus Blei? Mein Meister sagte jedenfalls, daß sein Gebiß kosmetisch wenig befriedigend ausgesehen habe.

Das war echt hardcore. Ich bin ja schon ziemlich abgebrüht, aber mir vorzustellen, ich würde meine Zähne selbst bohren, macht mir doch einige Mühe und anschließend Kollapsneigung.

Es lebe die Schulmedizin. In der Schule lernt man wenigstens etwas.

[ 15 Uhr 56 ] - [ 8 Kommentare ]

Wenn die Kripo vor der Türe steht...

Kategorie: Verschiedenes

Das häßliche Geräusch unserer Türklingel bewegte mich angesichts eines erwarteten Paketes Richtung Wohnungstür. Dort aber stand ein lächelnder Zivilist, der sich unter Vorzeigen seines Dienstausweises als Herr Soundso von der Kriminalpolizei vorstellte.

Mir ging zwar nicht die Düse. Aber mein erster Gedanke war, daß JEMAND, der uns sehr unwohl gesonnen ist, uns irgendwie angeschissen habe. Zutrauen würde ich ihm so etwas, da er schon offensichtliche Lügen über uns verbreitet hatte. Oder aber wird irgendeine uralte von uns aufgegebene Anzeige wieder aufgekocht?

Aber es war nur in einen Keller eingebrochen worden, ob wir da etwas mitbekommen hätten oder so. Nein, hatten wir nicht. Aber das Paket leider auch nicht.

[ 13 Uhr 46 ] - [ 3 Kommentare ]

26. Mai 2011

Geschmacksterrorismus:

Kategorie: Verschiedenes

Mittlerweile ist ja den meisten Menschen in dieser unserer Repupsblik bekannt, daß ohne den Zusatz von Aromastoffen kaum noch etwas läuft. Der weltweite Bedarf an Erdbeeren ist beispielsweise deutlich höher als die Produktion der kleinen Früchtchen. Ich bin auch schon auf Yoghurt gestoßen, der offensichtlich vor allem aus Farbe und Geschmacksersatz bestand. Dieser, so erzählte man mir einst, dürfe sich deshalb "natürlicher Aromastoff" nennen, weil er aus den verschimmelnden Spänen irgendeines australischen Gehölzes, also einer natürlichen Grundlage, erzeugt werde. Ob glaubwürdig oder nicht, seitdem hat Erdbeerjoghurt für mich einen holzigen Beigeschmack. Aber das ist sicher nur psychisch.

In der Mittelstufe war ich der einzige Schüler in der Chemiestunde, der Vanillin von der wesentlich komplexeren natürlichen Vanille (die auch Vanillin enthält) unterscheiden konnte. In Koch- und Backrezepten steht auch immer etwas von Vanillinzucker. Das sehe ich nicht ein, warum soll ich mich damit zufriedengeben, wenn ich für ein paar Cent mehr Geld eine ganze Menge mehr Geschmackserlebnis habe?

Und alles ist so intensiv. Die Produkte aus Holzminden, wo das Zeugs hergestellt wird, werden mittlerweile nicht mehr zur Unterstützung des Geschmacks eingesetzt, sondern ersetzen penetrant jeglichen solchen. Und es scheint schlimmer zu werden. Nach ewigem Nichtessen dieses berühmten Doppelkekses mit der Schokolade dazwischen und dem komischen Seppel da vorne drauf verspeiste ich einen solchen, wobei ich auf mir neu erscheinendes, extrem penetrant durchschmeckendes Vanillin stieß, welches den Keks geradezu ekelerregend machte. Sowieso kommt heute überall Vanille rein, sogar in Tee, Kaffee und so.

Ich habe nichts gegen Vanille, im Gegenteil, sie ist nicht umsonst eines der liebsten Gewürze der Menschen weltweit. Aber zu intensiv ist meistens fies. Gilt für alle diese Dinge. Eine Kurskollegin hatte sich beispielsweise mal extrem mit Vanilleparfüm eingedieselt, so daß sogar die Dozentin weit weg von ihr die Nase rümpfte. Ich hingegen bekam ziemlich schnell Kopfweh und außerdem war mir am Ende der endlos scheinenden Stunde kotzübel.

Einige Zeit gab es ja auch so Kästen für Kochen mit Aromastoffen. Das habe ich nie wirklich verstanden. Warum Pfefferaroma nehmen, wenn ich auch Pfeffer nehmen kann?

Und denn immer man schütt, immer man rein damit. Widerwärtig. Und überall Glutamat. Ich finde, das Zeug irgendwie fies, das macht, richtig schlecht dosiert, alles ganz komisch.

Kann man nicht mal einfach schmecken?

[ 14 Uhr 34 ] - [ 5 Kommentare ]

25. Mai 2011

Warum hat das noch niemand eingereicht? Und hat es überhaupt Chancen?

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Eigentlich wurde das schon ewig gefordert. Nur- warum hat bisher niemand eine solche Petition eingereicht?

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass ab der nächsten Legislaturperiode Abgeordnete ihre Nebeneinkünfte ab dem ersten Euro zur Veröffentlichung beim Bundestagspräsidenten anzeigen müssen.";

Seltsamerweise ist dieser Vorstoß von Benjamin Stöcker tatsächlich veröffentlicht worden und damit in die Mitzeichnung gekommen. Ich glaube jedoch nicht, daß diese Eingabe die Parlamentarische Prüfung überlebt. Denn geprüft wird von genau denen, die im Zweifelsfalle die Hosen herunterlassen müßten. Und die meisten Politiker haben begreiflicherweise wenig Interesse, daß ihre Nebeneinkünfte aus geschacherten Posten und Bestechung (die bei Bedarf aber anders genannt wird, zum Beispiel "jüdisches Vermächtnis" ) bekannt werden. Denn dann könnte ja jeder sehen, worum es ihnen wirklich geht: Geld und Posten in Aufsichtsräten und so weiter. Ein Freund sagte mal über einen mittlerweile verstorbenen Politiker hier aus der Region, der in ungefähr drölfzig Millionen Vereinen und Firmen den Vorsitz hatte, daß seine Arbeit eigentlich nur daraus bestehen könne, eben schnell überall das Geld abzuholen, der Rest sei Wegezeit.

Welcher Berufspolitiker würde schon freiwillig zugeben, daß er eigentlich gar keine Zeit für seinen Job als solcher hat, weil er sich überwiegend mit lukrativen Nebenjobs und Beziehungspflege beschäftigen muß, damit er eines Tages beim Ausscheiden aus dem Bundestag den Gerhard Schröder machen kann?

Machen wir uns nichts vor. Man kann dem Sumpf nicht erfolgreich befehlen, sich selbst trockenzulegen.

Aber mitzeichnen solltet Ihr trotzdem!

[ 14 Uhr 55 ] - [ 1 Kommentar ]

Laßt Euch nicht anstecken! Hysterie um EHEC.

Kategorie: Vergangen

Gut am Web 2.0 ist, daß sich wichtige Nachrichten sehr schnell verbreiten können. Schlecht am Web2.0 ist: Gerüchte, Hysterie und Verschwörungstheorien tun das auch.

Aktuell drehen alle am Rad wegen EHEC. Natürlich ist EHEC sehr ernst zu nehmen, gerade deswegen sollte man aber nicht hysterisch werden, sondern sich nicht von der Panikmache durch Laien in Medien und Internet anstecken lassen.

Panikfreie Hinweise liefert das Robert-Koch-Institut. Hier gibt es Informationen, die verwertbar sind.
-Stand der Dinge vom 24. Mai 2011
-Tips des Bundesinstitutes für Risikobewertung
-ebensolche von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
-und viel mehr.

Das ist etwas hilfreicher, als sich verrückt machen zu lassen von schlecht informierten Käseblättern und Panikmachern.

Ach ja: EHEC hat auch nichts mit Viren zu tun, auch wenn in den Massenmedien oft von Viren geschrieben wird. Die Journalisten von heute wissen nicht mehr, was Recherche ist. Wer keine Ahnung hat, sollte einfach die Fresse halten.

[ 08 Uhr 29 ] - [ 6 Kommentare ]

24. Mai 2011

Realitätsverlust.

Kategorie: Vergangen

Wer auch nur ansatzweise funktionierende Zellen im Zentralnervensystem hat, sollte eigentlich merken, daß die im Analphabetenfernsehen laufenden Reality-Formate nicht mehr mit der Realtät zu tun haben als den Namen. Daß ein Fernsehsender, der sich über verkaufte Werbeminuten finanziert, sich weniger dafür interessiert,
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[ 19 Uhr 15 ] - [ 1 Kommentar ]

Das Leben ist unbezahlbar.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Zapfsäule.Benzin und so ist, wenn ich das als Nicht-Automobilist recht mitbekommen habe, mittlerweile unglaublich teuer. Ich kann mich jedenfalls daran erinnern, daß früher weniger angeschlagen war- und das noch in D-Mark! Daß sich die darauf angewiesenen Spritverbraucher eine möglichst günstige Tanke suchen verstehe ich schon. Aber daß welche von Münster nach Ahlen und zurück fahren, um nur wenige Euro zu sparen....

Laut Meldung ist der Sprit in Ahlen pro Liter 10 Cent billiger. Wenn der Tank (wie ich mal eben kurz nachgeguckt habe) etwa sechzig Liter faßt, sind das immerhin sechs gesparte Euro. Lohnt sich doch oder?

Mein Navi meint, es seien 45 Kilometer bis dort, was etwa 40 Minuten dauere. Das macht etwa fünf Liter Sprit (etwa acht Prozent Tankfüllung! Nach dem Literpreis aus dem Artikel gut sieben Euro.) und achtzig Minuten Lebenszeit, zu denen auch noch Schlangestehen kommt, neulich wurde dafür durchaus eine Stunde angegeben.

Berechne ich mal meine Lebenszeit so arbeitsstundenmäßig mit willkürlichen fünfzehn Euro, wobei ich noch die Schlange weglasse und nur die reine Fahrtzeit mit 80 Minuten nehme, dann verbrauche ich Zeit im Wert von zwanzig Euro. Plus die sieben verfahrenen Euro sind wir dann bei 27 Euro Investition bei sechs bis acht Euro Ersparnis. Summa summarum summ summ summ kostet mich diese Aktion locker 20 Piepen mehr als sie einspart.

Doch ist meine Lebenszeit nicht mit Geld zu bezahlen.

[ 15 Uhr 49 ] - [ 1 Kommentar ]

Ich pinkele im Sitzen. Aus Gründen.

Kategorie: Verschiedenes

Und diese Gründe haben nichts mit Emanzipation, EFrauzipation oder so zu tun, auch nicht damit, daß man dann weniger Spritzer wegputzen muß. Hygienische Aspekte sind mir da eher gleichgültig.

Ich finde es einfach bequemer. Denn ich stehe absolut nicht gerne. Ich brauche nicht länger deswegen. Aber mir tut die Ruhe gut, die mir das Sitzen gibt. Schließlich esse und kacke ich ja auch lieber sitzend. Außerdem gucke ich dann nicht so gegen die Wand, das fühlt sich besser an. Es lebe der Komfort! Und irgendwann schaffe ich mir so einen japanischen Megaschont an mit Sitzheizung.

Ach ja, wegen der Gleichbreichtigung: Frauen können durchaus im Stehen!

[ 13 Uhr 12 ] - [ 6 Kommentare ]

23. Mai 2011

Das Mahl.

Kategorie: Literarisch

"Nein zur Mittelmäßigkeit!" hatte sich Dr. Roland Schneider geschworen und eine mittelgroße Erbschaft zu einer idyllisch gelegenen Blockhütte in Norwegen gemacht. Am Polarkreis gelegen lud sie ihn ein, dort seine Urlaube zu verbringen.
Nach einigen Mitternachtssonnen war er jedoch der Einsamkeit überdrüssig und lud seinen Freund Zabrczek, genannt Zappel, ein, dort
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[ 20 Uhr 30 ] - [ 5 Kommentare ]

Ein paar Fragisierungen zu mobiler Telephonie. Dabei nehme ich doch keine Stöckchen an?

Kategorie: Vernetzt

Na gut, von Daniel nehme ich den Stock dann doch.

Welches war dein erstes Handy?
Mein erstes Mobiltelephon. Ich habe keine Ahnung, von welcher Firma das war. Es hat eine eigene Geschichte.

Wieviele Handys hattest du seitdem?
Moment- eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs und nun mein siebtes.

Besitzt du schon ein Handy Baujahr 2010-2011 (Smartphone, iPhone, Blackberry…)?
Ja. Schon ein zweites, weil ich das erste ziemlich schnell habe fallen lassen. Derzeit ein Samsung Galaxy irgendwas. Keine Ahnung. Ziemlich elektrisch jedenfalls.

Wenn ja, welches System läuft auf deinem Handy (Android, iOS, Symbian, Win 7,…)
Android. Bin ich auch zufrieden damit. Und wie viel Farben es machen kann!

Bist du zufrieden mit deinem Handy, oder gibt es etwas was dich daran stört?
Eigentlich ist das Teil großartig, aber ein Schwerwiegender Wermutstropfen: Es kann keinen Kaffee kochen.

Wofür benutzt du dein Handy am meisten – telefonieren oder simsen?
Musik hören, Termine organisieren.

Prepaid oder Vertrag?
Postpaid. O2o.

Ich nutze mein Handy auch als ….
Telephon.

Hast du noch eins deiner alten Handys in irgendeiner Schublade herumfliegen und wenn ja, welches?
Mehrere, alle von meiner Liebsten.
Hier:
Ilonas gesammelte Telephone.

Denkst du darüber nach, dir ein neues Handy zuzulegen?
Ich kaufe mir üblicherweise erst dann etwas neues, wenn das alte im Anus ist.



[ 17 Uhr 11 ] - [ Noch kein Kommentar ]

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