27. April 2011
Gestern und heute.
Kategorie: Verschiedenes
1993: Jung und schön:


2011: und.
[ 16 Uhr 00 ] - [ 5 Kommentare ]
Soll und Haben. Oder: Da kann ja jeder kommen.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
„Der oder die soll ja das und das gemacht haben.“
Hat oder hat nicht? Ich will Fakten, keine Gerüchte.
Ich hasse, wenn jemand sagt, „jemand soll gemacht oder gesagt haben“ oder aber genausogut „man sagt ja, daß...“
Vor einigen Tagen wurde mal wieder diese alte Geschichte ausgegraben, daß [INSERT_FIRMA] mit [INSERT_NAZIPARTEI] unter einer Decke stecken soll. Belege hat mir da noch niemand gebracht, die über Man sagt hinausgingen.
Klassisches Beispiel von Gerüchten, Numero Eins: Thalia gehört ja angeblich zu Scientology.
Ich habe mühsamst gesucht zu diesem Thema. Heraus kamen aber immer nur angebliche Fakten, niemals irgendwelche echten solchen. Immer nur die Bahauptung, daß das angeblich so sei.
Mit diesem Angeblich kann der Gerüchteverteiler später bei Bedarf auch den Kopf aus der Schlinge ziehen, wenns denn sein muß. Denn er hat ja nicht gesagt, daß das wirklich so sein tut, sondern daß man sagt, daß angeblich.
Klassisches Beispiel von Gerüchten, Numero Zwei: Birkenstock finanziert angeblich die NPD.
Die Story ist schon uralt, und ich habe nie aufgehört, meine Latschen dort zu kaufen, denn angeblich reicht bei mir nicht für eine Verurteilung. Wäre ja noch schöner, wenn jemand verurteilt würde, weil man sagt, er habe angeblich ein Verbrechen begangen, ohne daß Beweise geprüft würden. Kann ja jeder kommen. Auch die Konkurrenz vielleicht?
Das Birkenstock-Gerücht gibt es übrigens auch mit Scientology.
Der Müller-Milch-Chef finanziert die NPD ebenso angeblich. Diese Geschichte ist genauso alt, viele viele Jahre nämlich, und in all den Jahren, die diese Gerüchte bestehen, ist noch nicht ein einziger Beweis aufgetaucht. Bei der Suche finde ich in allen Fällen immer nur die GERÜCHTE.
Und die, die mir diese Gerüchte erzählen, sind stinkesauer, wenn ich sie nicht unbewiesen glaube. Im Idealfall hat man mal einen Beweis gesehen, kann ihn aber nicht mehr wiederfinden oder hat ihn gelöscht.
Vom Hörensagen lernt man lügen.
Gerüchte haben, ob im Großen wie hier oder im kleinen wie unter „KollegInnen“ nur einen Zweck: Existenzen zu beschädigen oder gar zu zerstören. Ich gebe deshalb nichts darauf. Ich will Belege für Behauptungen.
Da kann ja jeder kommen.
[ 11 Uhr 23 ] - [ 3 Kommentare ]
26. April 2011
Warum nicht einfach den Kopf abhacken?
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich bin ja kein Freund der Todesstrafe. Aber warum müssen die Länder, die sie noch haben, diese immer so kompliziert machen? Lassen wir die Staaten mit Scharia mal außen vor, die sind da ohnehin besonders seltsam eingestellt. Aber sich als zivilisiert betrachtende Staaten wie einige in den USA machen die Todesstrafe viel zu kompliziert.
Der elektrische Stuhl ist unmenschlich, weil so mancher Delinquent auf diesem länger als menschenwürdig buchstäblich herumbrutzelt. Da fing auch jemand schon mal an zu brennen, und mancher war kaum totzukriegen. Nicht schön.
Die Giftspritze, ein Cocktail aus Pentobarbital (welches von der europäischen Firma Lundbeck produziert wird) gegen das Bewußtsein, einem Relaxans zum Ersticken und noch irgendwas ist auch recht aufwendig. Opfer festschnallen, dann ewig lange eine Vene suchen, besonders, wenn der Betreffende Junkie war und alle Venen im Arsch sind, und dann das Zeug spritzen, was auch nicht immer so gut klappt... Jedenfalls hatten schon einige den Atemstillstand, obwohl sie noch bei Bewußtsein waren. Außerdem, selbst wenn der Tod an sich binnen fünf Minuten eintritt, kann die Gesamtaktion eine dreiviertelstunde dauern. Nicht schön.
Mit der Gaskammer hat man ja als Deutscher ohnehin so seine Probleme. Aber das in einem speziellen Verfahren freiwerdende Blausäuregas erzeugt auch einen Atemsillstand. Zwar gibt es was gegen Krämpfe vor dieser Aktion, aber zwei bis drei Minuten bleiben sie bei Bewußtsein, ohne atmen zu können. Nicht schön.
Wenn man denn schon hinrichtet und so bei nachträglich erwiesener Unschuld eine Rehabilitation unmöglich macht, warum nicht mit der Guillotine? Damit ginge das mit wenig Aufwand in Sekundenschnelle. Oder ist der Anblick abgetrennter Köpfe und größerer Mengen Blut den Verantwortlichen nicht zuzumuten? Bloß nicht die Finger beschmutzen, bloß nicht sehen, was passiert?
Aber noch viel besser, als einfach den Kopf abzuhacken, wäre, ihn ganz dranzulassen.
[ 13 Uhr 30 ] - [ 7 Kommentare ]
Innere Reinigung durch äußere Entsorgung.
Kategorie: Verrueckt
Ich habe ja vor einiger Zeit begonnen, vorwiegend nicht mehr benötigte Elektronik und Bauteile zu zerlegen, zu sortieren und dann bei ebay zu verkaufen. Ich schrieb bereits, daß es mir weniger ums Geld geht als darum, daß noch brauchbare Teile weiter gebraucht und nicht enfach weggeworfen werden.
Ob sich der damit verbundene Aufwand finanziell lohnt? Geht so, viel nehme ich nicht ein damit. Aber ich befreie mich (und meine Liebste) damit von überflüssigem Ballast. Auch bei meinen Eltern lagert noch Zeug, welches nicht in unsere Bude paßt. Gestern habe ich meinen alten PC mitgenommen und zerstückelt.
Es befreit irgendwie. Ich höre auf, Dinge zu horten, die ich nicht mehr brauche. Ich befreie mich von Ballast. Irgendwie befreit das auch meine Seele, irgendwarum auch immer. Ich entrümpele.
Außerdem ist das natürlich wieder mal das, was mir mein Therapeut immer gepredigt hat, nämlich das A und O in der nicht-medikamentösen Bepressionsbehandlung: Aktivität.
Da das aber für mich in den Komplex „Aufräumen“ gehört und damit im Erfreulichkeitsspektrum in der Nähe von Bügeln, Telephonieren und Zähneziehen liegt, fühle ich mich auch noch wie ein Held. Ich hasse es und tu es trotzdem! Mann, bin ich ein Supermann!
[ 12 Uhr 23 ] - [ 1 Kommentar ]
25. April 2011
Zukunftsvisionen.
Kategorie: Vernetzt
Sogar ich alter Sack war einmal jung. Vor dreißig Jahren hatte ich natürlich jede Menge Kinder-Wissenschaftsbücher wie „Was ist Was“ und „Erklär mir die Welt“. Keine Ahnung, obs das noch heute gibt.
Natürlich standen da auch ein paar Dinge über Computer (die sehr viel größer und sehr viel teurer waren als heute, dafür aber auch in Vergleich zu heute fast nichts konnten). Und natürlich wurden auch Zukunftsvisionen geschildert, wie die Autoren im Jahre 1980 überzeugt waren, daß die Zukunft (also damals 2010) aussehen würde.
Autos, die ganz selbständig über die Autobahn bretterten, während die Eltern (Papa natürlich auf der Fahrerseite!) ihre Sitze nach hinten gedreht hatten und mit den Kindern Spiele spielten. Keine Idee allerdings, wie das funktionieren sollte. In der ersten Hälfte der Achtiger sah ich dann mal etwas über die Entwicklung von Navigationsgeräten. An der Innenseite der Räder waren schwarz-weiße Scheiben, die optisch abgetastet wurden. Die Anweisungen in Form eines LCD-Displays wurden im Kofferraum errechnet. Im gesamten Kofferraum. Hat sich nicht durchgesetzt, und heute haben wir GPS. Allerdings muß man noch immer selbst fahren, und das Gehirn wird auch noch gebraucht, immerhin sind schon einige Menschen beim blinden Starren auf den Navi in Flüsse oder Häuser gebrettert.
Fliegende Autos hat auch noch niemand entwickelt und anscheinend hat dies auch niemand vor. Vielleicht auch besser angesichts der künftigen Versorgung mit Mineralölen. Auf dem Mars waren wir noch immer nicht, und der Mond ist auch noch nicht besiedelt.
Na gut, telephonieren oder wie man das nennen soll mit Bild habense ja hinbekommen.
Hat damals® eigentlich irgendjemand darüber geschrieben, daß irgendwann alle miteinander vernetzt sein werden? Daß man überall auf der Erde ohne Kabel zu in der Regel bezahlbaren Preisen telephonieren kann? Daß man Geschäfte weltweit abwickeln kann, ohne seinen Arsch vom Sofa zu erheben, es sei denn, man muß während einer Auktion auf ebay oder beim Onlinebanking dringend aufs Klo? Hat jemand daran gedacht, daß man einmal seine gesamte Musiksammlung ausgerechnet auf einem Telephon bunkert, auch Filme, Spiele und hassenichesehn.
Deshalb verzichte ich auf Zukunftsvisionen. Es wird doch alles anders als wir uns heute vorstellen.
[ 20 Uhr 49 ] - [ 3 Kommentare ]
Wenn es nicht mehr weiter geht... Hilfen (nicht nur) für psychisch Kranke.
Kategorie: Verrueckt
Toll. Durchgeknallt? Nicht mehr arbeitsfähig? Den ganzen Tag frei?
Super. Du kannst jetzt den ganzen Tag Unterschichtenfernsehen gucken und zu Deiner Geisteskrankheit auch noch völlig verblöden. Die Zeit totschlagen mit Stumpfsinn, die Langeweile durch Langeweile ersetzen.
Dabei möchtest Du doch gerne irgendwie ein wenig arbeiten?
Oder aber Du bist psychisch krank, nicht grundsätzlich arbeitsunfähig und hast wegen Deiner Krankheit gerade den Job verloren?
Du weißt nicht, wie es weitergehen soll? Mußt Du Dich beruflich verändern? Wie denn? Oder gibt es noch Möglichkeiten, Deinen Beruf wie bisher auszuüben?
Dir geht es nicht gut und Du bist mit all diesen Dingen gnadenlos überfordert? Macht nichts, denn Du kannst Dir helfen lassen. Frage mal einfach in Deiner örtlichen Klapsmühle oder bei Deinem Psychiater nach, was es für Angebote gibt.
Zum Beispiel Geschützte Werkstätten, in denen man zwar nur für ein Taschengeld, aber dafür immerhin und ohne Leistungsdruck etwas sinnvolles arbeiten kann. Oder aber Unterstützung bei Umschulung und ähnlichem. Oder sonstige Maßnahmen zur Tagesstruktur.
Wenn man mit allem überfordert ist, ist es praktisch, das, was einen überfordert, abzugeben an Profis.
[ 09 Uhr 18 ] - [ 3 Kommentare ]
24. April 2011
Dosenfleisch.
Kategorie: Verschiedenes
[ 08 Uhr 00 ] - [ 5 Kommentare ]
23. April 2011
Der Sinn. Gute Nacht.
Kategorie: Verschiedenes
Die Suche nach dem Sinn des Lebens habe ich längst aufgegeben. Nicht, daß ich das Leben für sinnlos erachte, doch habe ich den Sinn des Lebens zu suchen einfach nicht mehr nötig. Mir ist einfach egal, ob das Leben nun einen Sinn hat oder nicht. Ich lebe einfach. Was würde das schon ändern? Nichts. Ob das Leben einen Sinn hat und wenn ja, welchen ist insofern eine recht überflüssige Frage. Ich mache durchaus auch sinnlose Sachen ganz gerne, wie mit meiner Liebsten dummes Zeug reden oder meine Mitmenschen veräppeln.
Warum suchen alle immer nach Sinn, nach Transzendenz und einer Begründung für all die Katastrophen wie Tsunamis und Kernschmelzen (interessanterweise fragt kaum jemand nach dem Sinn von erfreulichen Ereignissen wie unserer Hochzeit oder dem Mauerfall). Das ist doch alles eigentlich scheißegal. Ich lebe, das ist nunmal so, daran kann ich nichts ändern. Naja, im Prinzip schon, aber das macht überhaupt keinen Sinn. Ich lebe also, also mache ich das einfach. Dafür brauche ich weder Sinn noch Transzendenz noch Spiritualität. Wenn ich immer nach sowas fragen würde, würde ich ja gar nimmer fertig werden mit irgendwas.
Wenn das Leben nun sinnlos sein sollte- so what? Irgendwann ist es ohnehin vorbei, und dann ist erst recht egal, obs sinnvoll war oder nicht.
Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist Unfug. Denn sie hält nur vom Leben an sich ab.
[ 21 Uhr 15 ] - [ 4 Kommentare ]
Reingedrückt.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Auch wenn ich heute nur die Themen anderer aufgreife, dieses hier finde ich schon wichtig.
Zur Zeit sind besonders hier in der Bahnhofsgegend junge Leute unterwegs, die auf Dich zukommen, sich Dir in den Weg stellen und Dich anlabern. Ob er Dich kurz fragen dürfe, ob Du ihm helfen könntest. Und erzählt dann irgendetwas von unzuverlässigen Schülern, die Zeitungen anstatt sie zuzustellen dem Altpapier überantworten. Er brauche Testpersonen, die kostenlos für zwei Monate Zeitschriften abonnieren. Auch wenn Du darüber erst nachdenken möchtest- nein, es muß unbedingt heute passieren, denn später sei er weg, er sei schon lange unterwegs.
Er erzählt Dir von den ganzen Vorteilen. Nein, es sei kein Vertrag. Dann fragt er Dich nach den persönlichen Daten, auch nach der Bankverbindung. Bankverbindung für ein Gratis-Abo? Ja, wegen der Schufa-Einträge und ob man schon mal bei denen ein Abo nicht bezahlt hätte, wegen der Vertrauenswürdigkeit.
Das ist fast ein Witz, finde ich. Nur fällt mir das Lachen schwer. Demjenigen, der es bei mir versucht ziemlich bald auch. Die dahinter steckende Firma kassiert. Der, der Dir das Abo hinterhältig aufzwingt, hat relativ wenig davon. Die Drücker selbst werden auch in der Regel auch nur ausgebeutet mit Knebelverträgen.
Vor mehr als zehn Jahren stand mal einer vor der Haustür, der sich als Haftentlassener ausgab. Damals ließ sogar ich mich belabern. Er fing an damit, daß er eine Umfrage mache, was man denn so von Haftentlassenen halte. Kaum hatte ich unterschrieben und die Tür geschlossen, bemerkte ich, daß ich reingefallen war und faxte sofort meinen Widerruf an die Hintermänner.
Spaßigerweise tauchte genau dieses Thema mit genau dieser Masche kurze Zeit später im Fernsehkrimi, ich meine im Tatort, auf.
Also, seit auf der Hut. Oder wenigstens auf der Mütze.
[ 16 Uhr 06 ] - [ 2 Kommentare ]
Und Orwell hatte doch nicht ganz recht.
Kategorie: Vernetzt
Big Brother is watching you - Der Große Bruder beobachtet Dich. George Orwells 1948 erzeugte Zukunftsvision 1984 entwarf das Bild eines totalitären Staates, der jeden Schritt seiner BürgerInnen überwacht. Heute sind viele überzeugt, das sei alles so eingetreten, wir in dem Roman beschrieben.
Jein.
Denn der Staat muß uns eigentlich gar nicht überwachen. Das machen wir schon selbst. Facebook, Twitter und Blogs lassen einen großen Teil des Privatlebens anderer Leute (wie meinereiner) exzellent beobachten.
Nicht Big Brother überwacht uns, wir geben ihm die Daten freiwillig.
Na gut, die Geschichte mit den Bewegungsdaten war vielleicht nicht ganz freiwillig, aber daß das geht, wußte ich schon, als ich mir vor etwa einem Jahr ein Smartphone kaufte. Und daß Daten ohne Ende gesammelt und gehandelt werden ist noch länger bekannt. Länger noch als Payback-Karten auf dem Markt sind. Und trotzdem wurden und werden sie genutzt. Freiwillig.
Wer sich nun über die Positionsspeicherung bei Smartphones (sei es mit Apple sein iOs oder mit Google sein Android) beschwert, sollte sich auch überlegen, ob er nicht auch ohne iPhone und Co. zu beobachten ist.
Bargeldlos zahlen mit der Kreditkarte oder der EC-Karte? Wo immer Du willst, hinterläßt Du eine Spur.
Payback-Punkte sammeln? Ich weiß, was Du gestern wo gekauft hast!
Mobiltelephon ohne Smart? Als ich mal von der Geschlossenen ausgebüxt bin um mich vor einen Zug zu werfen wurde ich damit recht schnell ungefähr geortet.
Facebook? Vielleicht sogar ein geheimes Profil? Naja, wer im Betrieb von Fratze die entsprechenden Rechte hat...
Blog? Ich lasse hier ziemlich offen die Hosen runter. Wenn auch nie ganz, aber man erfährt hier schon eine Menge über mich.
Wer selbst mit seinen Daten um sich wirft (wie ich), der sollte sich auch nicht über diesen Kram zu sehr beschweren.
[ 13 Uhr 20 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Nichts neues: Wir wissen, wo Du gewesen bist!
Kategorie: Vernetzt
In jüngerer Zeit rücken die Machenschaften der Smartphone-Betriebssystem-Erzeuger mehr und mehr ins Bewußtsein. Seltsamerweise fing das bei Apple und seinem iPhone an: Es sammelt und speichert Daten, wo man wann an welcher Stelle war. Kurz darauf erst berichteten die Berichtenden darüber, daß das Smartphone-Betriebssystem Android dasselbe auch tut.
Mir war das eigentlich schon, seit ich Android benutze, bekannt, denn immer wieder wurde etwas derartiges vermutet. Und Android ist ja ein auf Linux basierendes System der als Datenkrake verschrieenen Firma Google. Eigentlich hätte das also schon vor dem Kult-Spielzeug von Apple (einer Firma, die ja auch gerne Kundendaten sammelt, was auch nicht erst seit gestern bekannt ist) erst später dran sein müssen mit der scheinbaren Enthüllung.
Also Leute, kommt runter. Zumindest bei Android hätte man drauf kommen können.
Natürlich stört mich das. Auch wenn ich nicht weiß, was die genau mit den Daten anfangen wollen. Aber die Firmen haben bestimmt mehr Ideen als ich, was das betrifft.
[ 10 Uhr 07 ] - [ Noch kein Kommentar ]
22. April 2011
Osterhasenfestbraten.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Das ist ja ein für Münster typischer Skandal, der daraus gemacht wird, daß der Bücherverkaufskonzern Thalia in seiner Werbung das Wort Hasenfest statt Ostern verwendet. Eigentlich wollte ich mich auf dieses Thema gar nicht einlassen. Wird ja schon genug drüber geschrieben. Aber mir fällt heute nichts besseres ein.
Ich sage nur „keep smiling“ - der Hase ist ja doch nur ein Symbol der Göttin Ostara, deren Name irgendwie Pate stand für Ostern, welches also auch keine christlichere Bezeichnung ist für das von den christlichen Kirchen begangene Fest. Insofern ist schnurz, ob Ostara-Hasenfest oder Ostara-Ostern. Dann sollten die Meckerer gleich anstreben, das umzubenennen, den Feiertagen eine christlichere Bezeichnung zu geben. „Auferstehungsfest“ oder so.
Btw. Das Gegenteil von Ostern ist nicht Hasenfest, sondern Western.
[ 09 Uhr 57 ] - [ 1 Kommentar ]
21. April 2011
Gelegentliches Gemetzel.
Kategorie: Verschiedenes
Gelegentlich fragen mich Artgenossen, wie ich mir nur so gräßliche Filme ansehen kann wie Cannibal Holocaust und Zombies unter Kannibalen. Der Versuch einer Antwort:
Zum einen gucke ich
[ Den Rest lesen ]
[ 09 Uhr 54 ] - [ 2 Kommentare ]
20. April 2011
Führers Geburtstag oder: Unser Jahrhundert-Hitler.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich erinnere mich noch gut an den Tag heute vor zweiundzwanzig Jahren: Der Tag, an dem Adolf Hitler hundert Jahre alt geworden wäre, hätte er nicht vierundvierzig Jahre zuvor sich ein etwas unsanftes Ende genommen.
Was sind zwölf Jahre? Eigentlich nicht wirklich viel, aber in diesen zwölf Jahren hat der GröFaZ (Größter Feldherr aller Zeiten) unmenschliche Leistungen vollbracht: Einen großen Teil der Welt angezündet mit fast sechzig Millionen Opfern und währenddessen auch noch ein paar Millionen Menschen umbringen lassen, weil sie ihm einfach nicht paßten. Auch heute noch wirkt das gewaltig nach, 66 Jahre nach dem Suizid des GröBaZ (Größter Brandstifter aller Zeiten). Manches spricht man lieber nicht aus (und meistens ist das auch gut so).
Wie präsent die Nazizeit auch heute noch hier ist, fiel meiner Liebsten auf, die als Schweizerin bis zu ihrem Umzug zu mir damit so gut wie gar nicht konfrontiert worden war, auch mit Krieg und so nicht- schließlich ist die Schweiz neutral.
Früher® dachte ich, wenigstens sei als Folge der Antisemitismus abgeschafft worden. Doch wurde ich bald eines Schlechteren belehrt. Mittlerweile kriecht dieses Nazi- und Rassistengesocks immer offener aus den Löchern. Besonders in den Esoterikerkreisen um Jan Udo Holey, auch bekannt als Jan van Helsing, mit seinen Verschwörungstheorien, nach denen letztlich wieder „Die Juden“ an allem Schuld sind.
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. (B.Brecht)
Schlimmer als Hitler selbst jedoch finde ich, daß so viele Menschen einem Mann hinterherliefen und blind gehorchten, dessen „Bildung“ so gut wie ausschließlich aus esoterischen, pseudowissenschaftlichen und rassistischen Schriften, die niemals einer wissenschaftlichen Überprüfung standgehalten hätten, bestand. Ohne seine Jünger wäre Adolf Hitler ein Nichts geblieben, so wie viele andere auch. Je bekloppter die Aussagen, desto mehr glauben ihnen.
[ 12 Uhr 03 ] - [ 6 Kommentare ]
Sie mag das Tastengeräusch nicht.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Wir Menschen haben manchmal eigenartige Vor- und Ablieben. Äh, Abneigungen und Vorneigungen. Ach, Ihr versteht mich schon. Während ich zum Beispiel zwar Käse in überbackener Form gerne mag, würde ich ihn niemals auf Brot oder pur essen. Bäh. Ist mir eklik. Auch wenn ich weiß, daß mir dadurch viel entgeht, aber Heuschrecken fallen mir da leichter.
Meine Liebste verabscheut das Anschlagsgeräusch von Tastaturen. Dagegen hilft jedoch Musik, was meiner Musikliebe sogar entgegenkommt. Woher diese Abneigung kommt, ist mir schleierhaft, aber eigentlich gibt es auch keinen objektiven Grund, über die Tafel kratzende Fingernägel furchtbar zu finden.
Ich habe ein Problem mit Blockflöten. Eigentlich schöne Instrumente. Aber sie verursachen mir körperliche Schmerzen, und zwar im rechten Ohr. Und dort entstehen sonderbare Verzerrungen. Eine CD kann ich allerdings soweit runterregeln, daß as nicht mehr auftritt, allerdings höre ich dann auch kaum noch etwas.
Meine Liebste findet Federn ungefähr so toll wie ich Spinnen auf der Hand.
Woher kommt das alles? Das ist doch nicht logisch?
[ 09 Uhr 24 ] - [ 4 Kommentare ]


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