Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

05. Mai 2011

Die Pinkelmarken der Analphabeten.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Graffiti-Tags (Wikipedia)Ich habe nichts gegen gute Graffiti wie solche (das obere natürlich). Die können in der Tat Tristesse aufhellen. Was mich aber schon mehr als zwanzig Jahre nervt, sind die sogenannten Tags, eine Art Signatur, die eigentlich nicht mehr besagt als ICH WAR HIER! Toll. Wahnsinnig interessant. Genauso, wie manche Leute überall Worte wie SEX oder FICKEN hinschreiben. So isoliert finde ich das nicht unanständig, sondern einfach nur dämlich. Worte wie FICKEN oder SEX machen so irgendwie gar keinen Sinn. Da könnte ich genausogut WURSTBROT da hinschreiben oder RUMPSTEAK oder KOPFSALAT.

Aber so ist das mal wieder: Wer nichts schönes, positives, kreatives vollbringt, der verschandelt und zerstört.

Bildquelle: Wikipedia

[ 11 Uhr 12 ] - [ Noch kein Kommentar ]

03. Mai 2011

Was aber heißt Freiheit?

Kategorie: Verschiedenes

1991/1992: Ich war neunzehn. Ich war Zivi. Ich kam gut zurecht mit einer Mitarbeiterin, die etwas älter war als ich, genaugenommen acht Jahre. Wie wir damals darauf kamen Ehepaar zu spielen, weiß ich nicht. Aber spätestens, als der erste zu einem von uns beiden kam, um zu fragen, ob das stimmen tun täte, begann das ganze Spaß zu machen. Natürlich bejahten wir das immer. Und, so
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[ 19 Uhr 00 ] - [ 3 Kommentare ]

Fluchend alles angepaßt.

Kategorie: Vernetzt

Ich hatte die Tage ja berichtet, daß der Firefox 4 zumindest auf meinem Rechner voll der Scheißschrott ist, weil Xmarks (Lesezeichensynchronisation) nicht mehr funzt, so daß die sicher gesicherten Bookmarks nicht mehr im Browser vorhanden waren und auch nicht wieder hineinzubekommen waren.

Völlig vergrätzt habe ich heute die letzten Anpassungen an Google Chrome gemacht, beziehungsweise habe ich die letzten Feeds in den Google Reader gefüttert, nachdem ich sie recht umständlich aus Xmarks exportieren mußte, weil Xmarks zwar auch in Chrome einbaubar ist, aber zwar alle, wirklich alle Bookmarks, die ich hatte, restaurieren und importieren tat- außer der Feeds. Ausgerechnet. Denn die sind für einen Blogger nun wirklich das wesentliche daran.

Also nach Xmarks hingesurft, exportiert und dann mühevoll an die 90 Feeds in den Reader eingefüttert. Per Hand, also die Methode Guttenberg mit Copy und Paste und auch ohne Fußnoten. Mühsam.

Jetzt ist der Kack zwar halbwegs gebrauchsfähig. Aber es ist nicht mehr so wie früher. Fuck.

[ 16 Uhr 48 ] - [ 2 Kommentare ]

02. Mai 2011

Osama bin Zombie.

Kategorie: Verkohlt

Osama bin ZombieNun gabs gefühlte drölfzigtausend Meldungen in den vergangenen 10 Jahren, die vermeldeten, der Obama bin Laden sei schon längst an seiner Niere abgekratzt.
Aber doppelt hält besser, und wo der derart böse war, mußten sie ihn eben nochmal töten. Das spricht doch dafür, daß er nicht so richtig echt tot war die ganzen Jahre. Also muß er ein Zombie gewesen sein. Dafür spricht auch, daß er angeblich mit einem Kopfschuß getötet wurde, was die bei Zombies übliche Methode ist.

In den Filmen sind Zombies zwar in der Regel nicht sehr lange haltbar, aber vielleicht sind sie, wenn sie aus Arabern gemacht sind, stabiler. Osama sah ja auch wat zäh aus.

Also mußte er getötet werden, sonst hätte er die Navy Seals noch angeknabbert, und das kommt nicht so gut. Aber wie sind die in dem pakistanischen Palast mit ihm fertig geworden? Zombies sind meist sehr verhaltensauffällig.

Wie dem auch sei: Der Zombie ist hin. Wennse das gefilmt hätten, wäre das der Kassenschlager geworden!

Inspiriert von Daniel

[ 16 Uhr 01 ] - [ 3 Kommentare ]

Der moderne Kreuzzug: Christen, schämt Euch!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Man mag zum Tode des Herrn bin Laden stehen wie man will. Aber den Tod eines Menschen zu feiern läßt sich mit angeblich christlicher Gesinnung nicht vereinbaren, finde ich. Dennoch wird er frenetisch gefeiert, und sogar die Merkelin ist froh darum.

Wenn es Osama war, dem sie ins Gesicht geschossen haben, dann habe ich ein großes Problem: mir fehlt ein Prozeß und ein Schuldspruch. Mir fehlt die Beweisaufnahme. Nicht, daß ich den Mann für unschuldig hielte, aber ein fairer Prozeß sollte schon sein in einer sich als zivilisiert betrachtenden Gesellschaft. Wobei ich sagen möchte, daß eine Gesellschaft, die wirklich zivilisiert ist, keine Kriege mehr braucht.

Der Zeitpunkt ist auch seltsam gewählt, gerade wo es in Amiland für Osamabaracke Barack Obama nicht wirklich gut läuft.

Bestattet wurde der mutmaßliche bin Laden natürlich so schnell wie möglich, angeblich um den islamischen Glauben zu respektieren. Der aber erfordert nach meinem Kenntnisstand eine Erdbestattung und nicht eine Entsorgung im Meer (die auch weitere Nachforschungen an der Leiche verhindert...).

Jetzt ist das schon lange (u.a. wegen Nierenversagens) totgeglaubte Gespenst zumindest offiziell tot. Und die Christenmenschen, die selbsternannten, jubeln beim Verstoß gegen Gottes Gesetze. Für eine Hinrichtung, der kein Prozeß voranging.

[ 12 Uhr 47 ] - [ 2 Kommentare ]

Sehr praktisch, daß Osama tot ist. So kann er sich nicht mehr äußern.

Kategorie: Verschiedenes

Nun, so sagen die Amis, haben sie ihn erwischt, den Osama bin Laden. Allerdings haben sie ihn nicht festgenommen, sondern umgelegt. Das hat den Vorteil, daß er nichts mehr zu seiner Verteidigung sagen kann. Oder zur Anklage. Oder überhaupt.

Identifiziert wurde er angeblich mit einem DNA-Test. Denn anders geht das wohl nicht mehr, sie haben ihm anscheinend voll in die Fresse geschossen. Hoffentlich haben sie die richtige Zahnbürste genommen.

Nun warte ich auf die Verschwörungstheorien zu diesem Fall: Denn zur Not kann man das mit dem Test auch behaupten, zumal das Original offenbar fehlt. Diesmal könnte ich mir aber sogar mal vorstellen, daß da etwas dran ist.

[ 08 Uhr 51 ] - [ 10 Kommentare ]

01. Mai 2011

Dünnhäutig reloaded.

Kategorie: Verschiedenes

Vor einiger Zeit stellte ich dünnere Häutigkeit fest als gesund ist.

Kurz darauf war ich krankgeschrieben. Die Stimmung ist nach deutlicher Erhöhung meines Antidepressivums Venlafaxin auf 375mg (450 ist Ende Gelände) spürbar besser. Nur fehlt es mir noch immer etwas an dickem Fell.
Wenn mir irgendetwas quer kommt, etwas nicht paßt, jemand mich nervt, dann verliere ich relativ schnell die Fassung. Allerdings merkt man das von außen nur selten, eher spät, wenn ich schon richtig durch bin. Ich neige dazu, das innerlich auszutragen. Ist zwar auch besser als vor einiger Zeit, aber wirklich gut ist anders. Denn eigentlich bin ich als einer bekannt, den, solange fit, nichts so schnell erschüttert. Wenn ich nicht in einer Episode hänge, bin ich sehr geduldig und schwer aus der Fassung zu bringen.

Naja, jetzt darf ich so sein, bin ja schwerbehindert, ne?

Manchmal finde ich das Leben komplizierter als nötig. Aber andere sind kein Maßstab, und wenn sie es wären, wurde mir dieser auch nichts nützen. Immerhin geht es mir einigermaßen, darauf kann man aufbauen.

[ 19 Uhr 27 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Münster: Neuer Skandal um Blumenkübel!

Kategorie: Kaeseblatt

Skandalös- nach dem Blumenkübel-Skandal vom vergangenen August wird vom hiesigen Bahnhofsviertel eine neuerliche Blumenkübel-Zerstörung gemeldet. Vom Lokalen Käseblatt diesmal, nicht von der Konkurrenz in Blau. Soll so der Erfolg der Münsterschen Zeitung für die Westfälischen Nachrichten wiederholt werden? Ich glaube nicht, daß dies funktioniert. Das ist zu Guttenbergig.

[ 00 Uhr 17 ] - [ 1 Kommentar ]

30. April 2011

Behindert.

Kategorie: Verrueckt

Ich hatte keine Wahl. Nach dem Beginn (beziehungsweise dem Erkennen) der zur Zeit laufenden depressiven Episode habe ich doch das Gefühl, daß mich diese Krankheit behindert. Dadurch, daß sie immer wieder auftritt, dadurch, wie sie auftritt, dadurch, daß sie meine Existenz zu bedrohen droht, sah ich mich gezwungen, Antrag zu stellen auf Feststellung einer Schwerbehinderung. Auch wenn ich nicht zu hoffen wagte, daß da etwas bei herumkommt, leitete ich am 23. März (Auf sanften Druck von SuMu) das Nötige in die Wege.

Heute hatte ich dann den Bescheid im Briefkasten. Fünfzig Prozent Schwerbehinderung ab Antragstellung.
Bescheid über Schwerbehinderung.
Nun kann man mir nur noch kündigen, wenn das Integrationsamt zustimmt. Ich bekomme außerdem mehr Urlaub und irgendwelchge Steuervorteile.

Wenn ich wählen könnte, wäre ich aber trotzdem lieber gesund.

[ 20 Uhr 37 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Affenhirn auf Eis, wissenschaftlich gegessen.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

„In [INSERT:X-beliebige Gegend, Hauptsache, ganz weit weg, vorzugsweise Südostasien] gibt es ja angeblich(TM) so als Besonders festliches Gericht Affenhirn auf Eis. Da wird ein Affe mit dem Kopf in der Mitte in einem Loch in einem speziellen Tisch festgeklemmt. Dann hauen alle so ein bißken mit Hämmerchen darauf herum, bis [INSERT:Affe tot|Hirn weich|Schädel kaputt]. Dann wird mit einer Machete die Schädeldecke abgehackt und das Gehirn noch warm direkt aus dem Schädel rausgelöffelt.“

Weit weg passieren immer die seltsamsten Dinge. Auch diese Konsumform eigenartiger Genüsse. Da nun dieses Gericht Affenhirn auf Eis heißt, frage ich mich, wo denn das Eis zum tragen kommt? Selbst wenn es einfach nicht überliefert sein sollte, fällt mir keine Möglichkeit ein, das noch im Schädel befindliche Gehirn, welches ja direkt da rausgelöffelt wird, noch auf Eis zu packen, zumal der Affenkopf in der Tischplatte klemmt und der Affe dranhängt.

Doch gibt es natürlich unschlagbare filmische Beweise für solche Bräuche wenn auch eislos: Zum einen: Indiana Jones und der Tempel des Todes, zum anderen Mondo Cannibale. Die wissenschaftliche Reputation dieser Filme ist bekanntlich über jeden Zweifel erhaben. Bei der Forschung nach weiteren Belegen zu diesem Gericht stoße ich jedoch immer nur auf: ich habe gehört, daß man angeblich soll.

[ 11 Uhr 29 ] - [ 5 Kommentare ]

Adolf, die Nazi-Sau. Führer der Zombies.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Heute vor sechsundsechzig Jahren hat sich Hitler gestorben. Aber irgendwie auch nicht, denn seit seinem Auftauchen auf der Bühne ist er nicht totzukriegen. Das „Argument“, unter Adolf hätte es das nicht gegeben stirbt z
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[ 08 Uhr 52 ] - [ 2 Kommentare ]

29. April 2011

Anachronistische Hochzeit.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Es nervt. Willi und Käthe auf allen Kanälen, in allen Zeitungen und Blogs, als wäre die Demokratie nie erfunden worden. Da hier nun keinen Kaiser mehr haben seit 1918 nehmen wir eben Leihkönige. Schließlich fließt da auch arisches deutsches Blut drin, Sachsen-Kloburg-Kota.

Und ich schreibe auch noch darüber. Aber ich habe auch keine Möglichkeit, mir das am Arsch vorbeigehen zu lassen. Nerv.

[ 12 Uhr 08 ] - [ 8 Kommentare ]

Der schicke Narwal und der vierte Feuerfuchs. Für mich unerfreulich.

Kategorie: Vernetzt

Am späten Dönerstagnachmittag machte ich das frisch veröffentliche Upgrade von Ubuntu 10 auf 11. Dabei installierte mir das Teil gleich den neuesten Firefox. Soweit, so schlecht. Denn trotz entsprechender Aktualisierung der AddOns funktionierte das wichtigste überhaupt nicht mehr: Die Lesezeichen waren futsch. Obschon gesichert, ließen sie nicht nicht wiederherstellen. Darin enthalten waren auch meine gesamten Feeds. Eine Katastrophe für mich engagierten Blogger, der über Achtzig davon im Abo hat.

Nach langen Stunden gab ich auf, da noch etwas reparieren zu wollen, und guckte, ob ich mit Google Chrome etwas reißen könnte. Tatsächlich importierte er die Lesezeichen aus Xmarks. Nur die Feeds blieben geschreddert, hätten mir in der Form aber auch nicht viel gebracht. Also gab ich sie in mühevoller Arbeit in den Google Reader ein, per Copy und Paste. Und dachte mir, wenn der Scheiß eh alle vom Datenkraken ist, gibt es doch bestimmt auch eine passende Erweiterung, die mir meldet, wenn sich in den Feeds im Google Reader etwas tut.

Gibt es. Der Tag ist halbwegs gerettet, allerdings nur halbwegs. In manchem hatte der Feuerfuchs genau das, was ich brauchte, zB Tags aus dem Kontextmenü.

Nunja, verbockt. Nimmt mich wunder, ob auch andere dieses Problem haben.

[ 00 Uhr 05 ] - [ 2 Kommentare ]

28. April 2011

Der alte Fetisch der Institutionen: Passierschein A38.

Kategorie: Verrueckt

Stapel von AntragspapierIch liebe es. Wenns darum geht, irgendeiner Einrichtung oder Behörde Geld zukommen zu lassen, ist alles ganz einfach. Will ich aber eine Leistung zurückhaben, dauert es ewig lange, nachdem erstmal seitenweise Papier eingereicht werden muß.
Zum Beispiel 15 von mir und nochmal 9 vom Doc. Großartig. Bis ich erstmal die Formulare beisammen hatte, die alle irgendwie Bezeichnungen hatten in bestem Amtsdeutsch, aber normalen Bürgern völlig unverständlich. Bis ich herausgefunden hatte, was ich denn nun brauchte. Passierschein A 38 auf der Website der DRV-Bund, die Verrückte macht. Gut, daß ich schon verrückt bin, sonst wäre ich es noch geworden.

Furchtbar. Wie soll sich da der zu Rehabilitierende zurechtfinden?

[ 13 Uhr 47 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Damals©, als ich noch jung war, sahen elektronische Spiele noch so aus:

Kategorie: Vernetzt

LCD-Spiel SQUISH von Nintendo (1986), zugeklappt.
LCD-Spiel SQUISH von Nintendo (1986), geöffnet.
Damals, ja damals waren sie noch sehr verbreitet, die sogenannten LCD-Spiele, die jeweils üblicherweise ein einziges Spiel im Gehäuse hatten. Ich besaß nie eins, ich hatte ohnehin schnell genug davon, aber sie waren ziemlich angesagt.

Dieses Gerät von 1986 ist mir beim Entrümpeln unserer Rumpelkammer in die Hände gefallen. Nintendo, noch heute ein Marktführer für Zockgeräte.

[ 11 Uhr 21 ] - [ 3 Kommentare ]

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