14. März 2011
Technischer Schnickschnack: Das Fritz!Fon C3.
Kategorie: Vernetzt
Nachdem unsere DECT-Funktelephone aus der mittleren Steinzeit (also von 2004 etwa) langsam den Geist aufgaben, mußten neue her. Da seit geraumer Zeit bei uns die berühmte Fritz!Box 7270 Dienst tut und ich mit dieser mehr als zufrieden bin, lag es nahe, das originale Fritz-Mobilteil zu bestellen, zumal es gar nicht so teuer ist (etwa 60 Euro) und natürlich perfekt auf die Fritzbox abgestimmt.
Das Dingen sieht erstmal nicht wesentlich anders aus als ein Gerät von, sagen wir mal, Siemens oder so. Komfortables Format, die Tasten sind fast wurstfingertauglich. Anschluß an die Fritz-Box und Einrichtung des Gerätes an sich sind erstmal fast idiotensicher. Fast, denn ein derart umfangreiches Gerät wie die Fritzbox muß natürlich schon beherrscht werden. Für absolute Technikversager dürfte das doch nicht gar zu einfach sein. Ansonsten läßt es sich recht schnell herausfinden, ohne daß man in die Anleitung guckt.
Die Rufnummern- und Klingeltonzuweisung funktioniert nicht anders als bei anderen Mobilteilen. Dann macht man ab besten ein Software-Update des Gerätes, was ein Kinderspiel ist.
So. Jetzt läuft das Gerät, vielmehr: es funkt, funktio- und telephoniert. Was kann es?
1. Telefonieren natürlich. mit wahrlich exzellenter Sprachqualität, wenn am anderen Ende nicht gerade ein demoliertes W48 Dienst tut.
2. Telephonbuch: Solche Geräte haben ja üblicherweise einen internen Rufnummernspeicher. Das Fritz!Fon greift jedoch gleich und ohne Umschweife auf das Telefonbuch der Fritzbox zu. Das konnten die Altgeräte zwar auch, aber das war viel umständlicher. Auch die internen Anrufbeantworter lassen sich bequemer ansteuern als früher.
3. Fritz!Box steuern: Etliche Funktionen der Fritzbox können sehr bequem vom Fritzfon aus gesteuert werden, zum Beispiel kann man das W-LAN abschalten etc., muß also nicht für jeden Mist immer einen Computer hochfahren.
4. Man kann E-Mails und RSS-Feeds damit abrufen. Allerdings finde ich das ein wenig, naja. Auf dem Minidisplay ist das dann doch nicht das wahre und eher blödsinnig. Aber man kann prima damit werben, ebenso wie mit der Möglichkeit,
5. Internetradio und Podcast zu hören. Was soll das? Im Grunde ist die Idee klasse. nur hätte ich mir dann Klinkenbuchsen für Kopfhörer oder besser noch ein Headset gewünscht. Natürlich kann ich das Ding auch auf Laut hören stellen, aber soooo toll ist die Klangqualität dann doch nicht. Dann kann ich besser ein entsprechend gerüstetes Mobiltelephon oder unser Galaxy-Tab an die Stereoanlage anschließen und darüber streamen. Übrigens kann ich mein Android-Smartphone und das Tab über eine App auch als Mobilteil andocken. Das nur am Rande.
Mein Fazit: Gute, nicht zu teure DECT-Funktelephone. Nur sind die letztgenannten Funktionen ziemlich überflüssig, solange kein Anschluß für vernünftige HiFi-Utensilien fehlt. Und ein Headset wäre auch jovel. Nicht für mich. Aber trotzdem. Zwar hat ein anderes Gerät, das Fritz!Fon MT-F, entsprechende Anschlüsse. Aber wenn diese nicht vorhanden sind, macht auch die Radioundsofunktion wenig sinn. Kann man auch weglassen.
Und jetzt? Haben wir ein neues Telephon. Damit werden wir wie bisher telephonieren.
Nein, dies ist keine Auftragsarbeit, und Geld habe ich keins dafür bekommen.
[ 11 Uhr 13 ] - [ Noch kein Kommentar ]
13. März 2011
Deutschland sucht den Super-GAU.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Die Katastrophe in Japan ist alles andere als erfreulich. Da Japan praktisch nur aus Berg besteht, spielt sich das Leben an der Küste ab, diese ist entsprechend dicht besiedelt, auch mit angeblich erdbebensicheren Atomkraftwerken. Deshalb erwischt die Katastrophe mitsamt Tsunami und den Folgen der Folgen für die Kernkraftwerke sehr viele Menschen zugleich, und die zu erwartende langanhaltende Verseuchung großer Gebiete macht den Lebensraum der Japaner auch nicht größer.
Beim Tschernobyl-Unglück konnte man ja noch behaupten, das liege am gammeligen russischen Schrottzeugs (auch wenn es menschliches Versagen war). Aber das waren jetzt keine Bolschewikenmeiler, sondern richtig gute, absolut sichere Reaktoren nach westlichem Standard (auch wenn Japan im Osten ist). Da kann doch gar nichts passieren. Auch hier in Deutschland nicht, weil hier haben wir ja auch so toll sichere Dinger, in denen niemals etwas passiert.
Auch hat es in Deutschland noch nie Erdbeben gegeben, und es wird auch nie geschehen. Hier sind wir sicher, sprach der Igel zu seiner Familie und kroch in den Fuchsbau.
[ 14 Uhr 25 ] - [ 2 Kommentare ]
12. März 2011
Supermarkt: Baby wird in Tresor gesperrt!
Kategorie: Verschiedenes
Oder wie soll ich das verstehen?
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[ 20 Uhr 25 ] - [ 2 Kommentare ]
11. März 2011
Bin ich froh, nicht in Japan zu sein.
Kategorie: Verschiedenes
Ich warte hier ungeduldig auf ein Paket, und da hinten geht alles kaputt. Ich finde die Gewalt der unzähmbaren Natur beeindruckend. Jetzt, wo es hauptsächlich Japan erwischt sehe ich die Kraft der Welle besonders stark, denn Japans Topographie (besteht nur aus Berg) sorgt für dichte Besiedelung und Bebauung der Küste. Auch mit Industrie, Atomkraftwerken und so weiter.
Die Zerstörungen sind erschreckend. Bin ich froh, nur meine Probleme zu haben.
[ 12 Uhr 02 ] - [ 1 Kommentar ]
10. März 2011
Chuck Norris, der Unschwule.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Chuck Norris ist ein echter Mann. Und ein echter Mann f***t keinen anderen in den Arsch, sondern nur Frauen und ansonsten arbeitet er, wenn er nicht kämpft. Chuck Norris ist politisch recht rechts. Chuck Norris ist evangelikal. Chuck Norris ist Kreationist.
Chuck Norris leidet offenbar aber auch unter Verfolgungswahn, denn er sieht das amerikanische Schulsystem von Linken unterwandert, die Schüler zu schwulen Experimenten ermutigen würden. Mein Gott, Chucky, mach aus deinem Herzen keine Mörderpuppe und laß einfach jeden nach seiner Façon seelig werden.
[ 23 Uhr 11 ] - [ 1 Kommentar ]
Hartz IV = Kein Glücksspiel.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Nach einem Urteil des Landgerichtes Köln dürfen Empfänger von Hartz IV kein Lotto und so spielen, der WestLotto wurde der Verkauf von Losen und Tippscheinen an Langzeitarbeitslose verboten.
Klingt erstmal sinnvoll, nur- wie soll das gehen? Muß jetzt jeder Leistungsnichtempfänger eine Art Ausweis bekommen, daß er spielen darf? Denn auf die Frage nach Hartz4 würde doch jeder verneinen, der spielen will.
Natürlich ist Glücksspiel (und damit auch Lotto!) riskant: Das Suchtrisiko ist erheblich und es hat auch schon reiche Leute ruiniert. Dann müßte man es aber konsequenterweise ganz verbieten. Zumal Spielautomaten auch keinen Einkommensnachweis verlangen.
Irgendwie halbgar.
[ 08 Uhr 52 ] - [ 12 Kommentare ]
09. März 2011
Space Shuttle for Sale. Aber wo parken?
Kategorie: Verschiedenes
Die Nasa wird nach der Rückkehr das Space Shuttle „Discovery“ kostenlos verkaufen. Mir ist nicht bekannt, daß es dafür einen Führerschein gibt, also wird es wohl auch nicht stören, daß ich gar keinen habe. Ich hätte dann wohl eines der schnellsten Fahrzeuge der Repupsblik. Allerdings habe ich angesichts der heutigen Spritpreise etwas Bedenken, das Ding hat einen ziemlichen Verbrauch. Naja, und auch wenn das Teil selbst nichts kostet, kommen Versand, Verpackung und Bearbeitung auf 22.052.067,38 Euro. Und ich habe weder Garage noch Parkplatz.
Wat nu?
[ 18 Uhr 21 ] - [ 5 Kommentare ]
08. März 2011
Ich glaube nicht an Wunder. Und doch stehe ich wie ein Kind staunend davor.
Kategorie: Verschiedenes
Ich kann mich begeistern für die Wunder der Natur. Wie das alles so funktioniert. Die Zellen und so. Mit Mitochondrien, RNA und alledem. Ich verstehe da nicht viel von, habe ja nicht Biologie durchaus studiert mit heißem Bemüh'n, sondern nur in der Schule und in der Ausbildung was davon mitbekommen.
Daß sich das so entwickeln konnte im Laufe der Zeit, aus der Ursuppe. Kreationisten bitte Klappe halten jetzt. Ich finde das großartig. Oder der Mensch, von dem nicht uninteressanten Akt der Zeugung bis zum Zerfall... Da sind zuerst zwei nicht so richtige Zellen, vereinigen sich, dann wird da ein Zellhaufen draus und irgendwann hat er Arme und Beine, mit denen er sich an der Nase kratzen kann, Marathonläufe bewältigen, Bücher schreiben und Lebern verpflanzen.
So ganze viele Millionen und noch mehr Zellen, ganz verschieden, und alle arbeiten irgendwie zusammen in einem großen Ganzen.
Ich kann noch staunen.
[ 22 Uhr 08 ] - [ 4 Kommentare ]
Rock'n'Roll Music. 2.
Kategorie: Vergangen
Über die Beatles zu Chuck Berry zu den Stones nach hier nach dort. Mein Musikgeschmack wurde vor allem um krachigere Musik erweitert. Landete irgendwann bei Metallica, Motörhead und dergleichen.
Und selbst? Mein Meister, wie ich meinen Gitarrenlehrer nannte, lockte mich unauffällig doch noch zur klassischen Gitarre. Während ich nebenher immer mal wieder auf Abwege geriet und mit El Johann, unserer Abi-Band, Beatmusik mißhandelte, zupfte ich John Dowland, Villa Lobos und dergleichen.
Für einige, relativ lange Zeit landete ich gar in einer Pop-Band namens Entrain. Ich hatte die mal photographiert, die „Sängerin“ fand mich irgendwie niedlich und sie brauchten einen Bassisten. Das Instrument wurde mir gestellt, ich knurpelte asgeklügelte Baßlinien, die Musik war simpel, aber nicht verkehrt. Nur schien Micky Maus zu singen, ohne die englische Aussprache zu beherrschen. Irgendwann heiratete die Drummerin und wurde Hausfrau und Mutter und ich erlöst.
Zwischendrin nahm ich mit dem Gitarristen ein Death-Metal-Stück auf- Burn in Hell. Mit der Vierspurmaschine, das Schlagzeug aus einem Billig-Keyboard. Mit dem Einspielen der Riffs (von mir) machten wir, da das ganze über meine geliebten, sauschweren und mühsam hergeschleppten Marshall-Amp abgemikt wurde in des Klangs wegen unerfreulicher Lautsärke die gesamte WG wahnsinnig. Bis das alles im Kasten war... Tape leider verschollen.
Drei Proben lang bestand ein Grindcore-Projekt namens Scheißhausterror, bis ich im Jahr 2002 meine letzte Musikgruppe gründete, die immerhin mehrere Jahre hielt und sogar vereinzelt halböffentlich auftrat. Dieses Projekt jedoch war weniger wild und paßte besser zu dem, was ich musikalisch gelernt hatte. Wir spielten Musik der englischen Renaissance, bzw. ich spielte, die anderen sangen. Die Chorsätze arbeitete ich meist selbst aus und druckte sie mit einer Notensatzsoftware. Irgendwann war auch das vorbei. Aber diese Band war die beste, in der ich je gespielt hatte.
Schuld waren die Beatles. Irgendwie. Auch daran.
[ 14 Uhr 59 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Rock'n'Roll Music.
Kategorie: Vergangen
Auch wenn ich eher als harter Bube einerseits und Liebhaber der Alten Musik andererseits bekannt bin:
Die Beatles sind schuld. Chuck Berry ist genauso schuld, denn Chuck hat dieses Stück geschrieben, welches das erste war, was ich bewußt hörte von den Beatles. Das war es! Ich war elf, und fortan nudelte ich „Beatles For Sale“ rund um die Uhr auf dem Cassettenrekorder
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[ 11 Uhr 07 ] - [ Noch kein Kommentar ]
07. März 2011
Nebenprodukt.
Kategorie: Literarisch
Die Welt ist groß, das Geld ist knapp,
woher das Moos? Der Zug fährt ab.
(Ja, ich weiß, das ist vollkommen sinnlos, ist mir aber eingefallen. Ich wünsche, daß jeder Leser dies bis nächste Woche Dienstag täglich dreimal rezitiert).
[ 20 Uhr 45 ] - [ 4 Kommentare ]
Ich darf am heutigen Rosenmontag nochmals an mein Gewinnspiel erinnern.
Kategorie: Vernetzt
Ich habe nichts davon. Dieses Blog macht keinen materiellen Gewinn. Die CD hat mich Geld gekostet. Es ist eine reine Nettigkeit von mir, daß ich sie ohne Gegenleistung verlose. Alles, was Ihr tun müßt, ist die Frage richtig beantworten, welch eine Uhr ich am Handgelenk zu tragen pflege, und diese Antwort samt Eurer Postadresse (wird weder weitergegeben noch über das Gewinnspiel hinaus gespeichert, gilt auch für die E-Mail-Adresse) an mich schicken. Deadline ist mein 39. Geburtstag um 12 Uhr Mittags. Rechts- Links und andere Umwege ausgeschlossen!
[ 11 Uhr 26 ] - [ 5 Kommentare ]
06. März 2011
Guttenbergs Wichsvorlagen-Freund- Na und?
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich finde Guttenberg immer noch furchtbar. Und das ganze Gesocks um ihn herum auch. Nun melden die Medien ständig und machen ihm seine Gegner zum Vorwurf, daß sein bester Freund, Tobias Huch, sein Geld mit Schweinkram verdient. Das aber ist mehr als behämmert.
Guttenberg hat genug Aufreger zu bieten. Da muß man nicht einen Vorwurf konstruieren. Kann das überhaupt ein Vorwurf sein? Der Mann, also Tobias Huch jetzt, verdient sein Geld (manchmal) legal mit einem (wenn auch seltsamen) Bedürfnis von Menschen, nämlich mit Wichsvorlagen. Na und? Selbst wenn Gutti selbst so seine Kohle scheffeln würde, was ist schon dabei? Und wenn Gutti sich selbst prostituieren würde, DAS würde mich nicht stören.
Einer meiner besten Freunde hat lange sein Geld als Prostituierter verdient. Bin ich deswegen ein schlechter Mensch? Ist er es überhaupt?
Ich halte das weder für verwerflich noch für relevant.
[ 17 Uhr 41 ] - [ 5 Kommentare ]
Gesteuerter Nonkonformismus in Uniform.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich bin kein großer Karnevalist. Ist ja ganz nett, wenn sich die Menschen freuen, nur werde ich jeden Rosenmontag (und NUR dann!) wegen meiner Matte angepöbelt. Und warum müssen die Menschen immer einen festen Termin haben, um mal ausrasten zu dürfen? Gesteuerter Nonkonformismus in Uniform. Soviel zum Frohsinn.
Ich bin albern, wann mir das paßt. Ich benehme mich immer so, wie ich das will. Ich brauche keine Narrenkappe.
Dennoch- schön, wenn die Menschen sich freuen.
[ 11 Uhr 17 ] - [ 1 Kommentar ]
05. März 2011
Ich glaube, ich bin zu alt für den Friedhof.
Kategorie: Kultur
Impactsuspect und die Literaturfee machen auf ein neues, bahnbrechendes Magazin aufmerksam: The Vampires.
Das offizielle (also amtliche - gibt es für so etwas etwa
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[ 10 Uhr 26 ] - [ 5 Kommentare ]


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