Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

15. März 2010

Schüttelreim, ganz alt, von mir.

Kategorie: Literarisch

Man wollte alte Rattenleichen
auf rotbemalten Latten reichen.

[ 16 Uhr 57 ] - [ Noch kein Kommentar ]

14. März 2010

Die kleinen Grauen und die kleinen grauen Zellen.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Von mir aus sollen die Menschen glauben, an was sie wollen. Von mir aus auch an Außerirdische. Solange sie nur mich damit in Frieden lassen und mir nicht damit die Ohren vollsülzen.

Doofe humanoide AußerirdischeSpezialisten für Außerirdische sind insbesondere die Spinner aus der rechtsesoterischen Szene um solche Figuren wie Jo Conrad und Jan "van Helsing" Holey. Deren Aliens sehen, wahrscheinlich aufgrund mangelnder Phantasie, immer irgendwie humanoid aus und sind, wie es im "Anhalter" so schön heißt, "Bioformen auf Kohlenstoffbasis". Für andere Entwürfe reicht es offenbar nicht.

Folgende Viecher gibt es: Die "kleinen Grauen". etwa 1,20 bis 1,50 Meter klein, die so aussehen, wie Amerikaner sich Aliens vorstellen. Die sind so eine Art Bioroboter (Zitat) und für die Entführungen zuständig, wobei sie offenbar am liebsten an den Geschlechtsteilen der Menschen herumspielen.

Blasse Haut und helles Haar können auf Aliens unter den Vorfahren hinweisen, aber diese Hybriden könnten sich - und tatsächlich tun sie das auch - unentdeckt auf unseren Straßen bewegen.

Demnach bin ich also ein Alien.

Außerdem mischen die irgendwie mit an den (nordisch-germanisch-arischen) Herrenmenschen. Seufz.

Ferner sind da noch die "Dracos", die etwas reptilienartiges an sich haben und sogar irgendwie in den Tod von Lady Diana 1997 involviert sind. Bei Conrad sind historische und sprachwissenschaftliche Deutungen besonders grausam an den Haaren herbeigezogen. Sogar Dracula hat etwas damit zu tun: "Daß der Meister aller Vampire, Graf Dracula auch einen an Draco erinnernden Namen hat, ist vielleicht kein Zufall, denn Icke beschreibt, daß die Draco gerne Menschenblut trinken." - wenn man sich mit Vlad III. Drăculea mal ernsthaft beschäftigt hat, kann man über diese Deutung des Namens nur hohl lachen.

Gibt da noch mehr im Pantheon. Aber: Mehr kann ich jetzt darüber nicht schreiben. Mein Rechner stirbt gerade vor Lachen.

Jedoch bin ich mir ziemlich sicher: Wenn Außerirdische, in welcher Form auch immer sie existieren sollten, im Stande wären, uns zu besuchen, dann wären sie gleichzeitig intelligent genug, einen weiten Bogen um die Erde samt den dort wohnenden Spinnern zu machen.

[ 10 Uhr 28 ] - [ 8 Kommentare ]

13. März 2010

Diagnose. Aufklärung. Gespräch.

Kategorie: Vergangen

Ich sah Herrn R., der gerade von mir zwei Wasserflaschen holte, an, daß er Gesprächsbedarf hatte. Meistens kann man den PatientInnen ansehen, ob sie reden wollen oder ob man sie besser in Ruhe läßt. Ich fragte ihn, ob er vielleicht nachher mal in Ruhe mit mir sprechen wollte.

Oh ja, sehr
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[ 05 Uhr 13 ] - [ Noch kein Kommentar ]

12. März 2010

Dann geh doch dahin zurück, wo Du hergekommen bist!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

M. kommt aus Nepal. Er lebt legal und unbescholten seit neun Jahren in Münster/Westfalen, arbeitet als Koch und zahlt brav Steuern und Abgaben. Er hat nur ein kleines Problem: Er hätte gerne auch seine Frau bei sich, die immer noch in mehreren tausend Kilometern Entfernung lebt. Das ist nur verständlich. Nur für die Behörden offenbar nicht:

Als er im vergangenen Jahr versuchte, sie zu sich zu holen, wurde dies abgelehnt. Die Begründung: Sie spräche kein Deutsch. So setzte sie sich auf den Hintern, drückte die Schulbank und lernte die Deutsche Sprache, um zu ihrem geliebten Mann ins kalte Deutschland kommen zu können, wo dieser ein gesichertes Einkommen hatte und niemandem zur Last fiel und sie auch niemandem zur Last fallen würde.

Doch auch dieses Mal fand die Deutsche Botschaft in Kathmandu Gründe, ihr die Einwanderung zu verwehren: Ihr Mann könne schließlich auch wieder zurück nach Nepal ziehen.

Deutschland den Deutschen, Ausländer raus. Das hören wir oft genug auf Neonazi-Demonstrationen.

Mir ist das nicht egal. Wir hatten ja auch eine Fernbeziehung, wenn auch weniger weit und weniger lang.


Er will an die Öffentlichkeit damit. Ich beschaffte ihm Adressen von Tageszeitungen und unserem Straßenmagazin und erklärte ihm zudem, wie man eine Petition einreicht.

Wenn es was zu unterschreiben gibt, gibts mehr darüber.

[ 09 Uhr 35 ] - [ 7 Kommentare ]

10. März 2010

Von Mund zu Mund: Die Schweinepriester!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Zur Zeit dominiert ein Thema die Medien: Pädophile katholische Geistliche. Überall werden nun Mißbrauchsfälle aufgedeckt (die interessanterweise, wie Dr. No anmerkt, alle schon verjährt sind), mal bewiesen, mal vermutet. Woher mag
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[ 22 Uhr 26 ] - [ 7 Kommentare ]

09. März 2010

Die Zick-Zack-Zecke.

Kategorie: Vernetzt

Noch ehe wir zusammen waren, hatte ich meinem Krokofantilein einen Account hier eingerichtet. Gelegentlich lieferte sie etwas ab. Dann überlegte sie, es ganz zu lassen, doch da sie schon tief in die Blogosphäre eingetaucht war, kehrte sich das vor etwa einer Woche ins Gegenteil um. In der Nacht zu gestern richteten wir ihr ein eigenes Weblog ein: Zick-Zack-Zecke. Besonders empfehlenswert: Mobbing

[ 22 Uhr 38 ] - [ 4 Kommentare ]

08. März 2010

Sexualiltät und Pflege.

Kategorie: Vergangen

Wir dachten, er habe sich unter der Dusche, die schon fast eine Stunde rauschte, die Pulsadern aufgeschnitten, denn er war schwer depressiv und Alkoholiker. Ich, der "Last Man Standing", der, der als letztes noch
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[ 10 Uhr 02 ] - [ 3 Kommentare ]

06. März 2010

Bengelbesuch und Badewanne.

Kategorie: Vergangen

Gestern trafen wir den Krankenhaus(b)engel und verbrachten einen schönen Nachmittag und Abend mit ihm. Klönen, quatschen, Dönekes erzählen aus Krankenhaus und freiwilligem Rettungsdienst, aus welchem er eine besonders grausliche Geschichte zu erzählen wußte:

Die nicht mehr ganz frische Leiche der alten Dame war schon abtransportiert worden vom Bestatter, so daß der Geruch eigentlich schon eingedämmt hätte sein müssen. Das Klempnerteam, bestehend aus Meister, Geselle und Lehrling trat in dieser Reihenfolge an, das verstopfte Klo der Dame zu entstopfen. Der Meister bekam dicke Backen, der Geselle erbrach im Flur und der Lehrling noch außerhalb der Wohnung.

Denn die Toilette war wohl nicht erst gestern verstopft (und offenbar nun auch nicht mehr das Hauptproblem), und die alte Dame war wohl zu schamhaft oder sonstwie außerstande gewesen, das Rohr befreien zu lassen. Doch sie war nicht unkreativ und mißbrauchte den Badewannenrand als Donnerbalken. Wie lange sie dafür gebraucht haben mag, darüber kann man nur spekulieren. Die Wanne jedenfalls war randvoll.


Ickedette / Krankenhaus(b)engel

[ 00 Uhr 45 ] - [ 4 Kommentare ]

05. März 2010

"Hast Du eigentlich keine Angst vor AIDS?"

Kategorie: Verdingt

Diese Frage bekomme ich manchmal zu hören. Immerhin komme ich mit unendlich vielen kranken Menschen in Kontakt, und ein gewisses Restrisiko, sich an einer bereits benutzten Spritze zu pieksen, besteht auch, obgleich ich mich, seit wir durchstich- und überhauptsichere Kanülenabwurfbehälter haben und jetzt auch noch Sicherheitskanülen keine Kanülenstichverletzung mehr hatte.

Vorab: Wenn hier jetzt die rechtsesoterische HIV/AIDS-gibt-es-gar-nicht-Verschwörungstheoretikerfront auftaucht: Macht Euch keine Mühe mit Kommentaren. Die werden schneller zensiert entfernt als Ihr PIEP sagen könnt. An die anderen: Darum gar nicht darauf eingehen.

Für mich hat das einen ganz einfachen Grund: Es gibt gefährlicheres. Nicht von der Krankheit her, sondern vom Ansteckungsrisiko.

In Deutschland laufen etwa 67.000 Menschen mit dem HI-Virus herum (Robert-Koch-Institut)

Mit einer Hepatitis C, die immerhin in bis zu 80% aller Fälle chronifiziert, rennen hingegen nach Schätzungen des Robert-Koch-Institutes 400.000-500.000 herum. DAS zu erwischen wäre also etwa 6,7 Mal wahrscheinlicher. Und da sie so oft chronifiziert, gibts nach etwa 20 Jahren in 25% der Fälle eine Leberzirrhose mit deutlich herabgesetzter Lebensqualität und -erwartung. Oder aber Leberkrebs. Da ist die Prognose auch nicht wirklich ermutigend.

Insofern ist die Hepatitis C für mich die weit größere Gefahr. Zumal Leberpatienten zu "meiner" Fachabteilung gehören. Patienten mit HIV haben wir höchstens einmal im Jahr. Mit HepC hingegen ständig.

Doch auch davor habe ich keine Angst. Vorsichtig sollte man schließlich immer sein.

[ 05 Uhr 29 ] - [ 6 Kommentare ]

02. März 2010

Zeichen und Wunder: ein Rest Freiheit bleibt. Vorratsdatenspeicherung gekippt!

Kategorie: Vernetzt

Wie soeben an verschiedenen Stellen im Netz zu lesen war, sind die Politgangster mit ihren Überwachungsplänen gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat entschieden, daß die Vorratsdatenspeicherung gegen das Grundgesetz verstößt. Damit müssen alle bisher gespeicherten Verbindungsdaten gelöscht werden. Und Wolfgang Orwell Schäuble kann sich in den Arsch beißen (wenn er gelenkig genug ist). Zur Not kann er dafür sein Gebiß herausnehmen.

Das sollte uns allerdings nicht in Sicherheit wiegen, denn der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. Noch ist die Stasi 2.0 nicht besiegt.

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Kommentar von Alex Kempe: Arschtritt 2.0

[ 10 Uhr 32 ] - [ 5 Kommentare ]

01. März 2010

Klägliche Weisheit.

Kategorie: Literarisch

Wer sich selbst nur über andere definieren kann, sei es im Guten oder im Schlechten, wird an der Kläglichkeit seiner eigenen Existenz scheitern.

(Ulf Hundeiker 2010)

[ 14 Uhr 27 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Zombiemachen verboten!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

§ 246 des Haitianischen Strafgesetzbuches regelt das Vorgehen gegen Personen, die andere Menschen zu Zombies machen.

Jedenfalls wird das auf vielen Seiten behauptet, die sich mit Zombies beschäftigen.

Gefunden habe ich das hier:

Art. 246.- Est qualifié empoisonnement, tout attentat à la vie d'une personne, par l'effet de substances qui peuvent donner la mort plus ou moins promptement, de quelque manière que ces substances aient été employées ou administrées, et quelles qu'en aient été les suites.

[edit=3.3.2010]
Als Vergiftung wird bezeichnet jeder Anschlag auf das Leben eines Menschen durch die Wirkung von Substanzen, die mehr oder weniger schnell todbingend wirken, je nachdem auf welche Art die Substanzen beigebracht oder verabreicht wurden und welche Folgen man davon hätte.
[/edit]

Klingt nur sehr begrenzt nach Zombie, finde ich.

[ 01 Uhr 52 ] - [ 2 Kommentare ]

27. Februar 2010

Liebeserklärung.

Kategorie: Verrueckt

Draußen verzieht sich der Winter, und Frühlingsgefühle machen sich breit. Damit kommt auch für mich die Zeit für eine Liebeserklärung:

Mein über alles geliebtes Krokofantilein, ich liebe Dich! Das Leben ist ganz neu geworden, seit Du hineingetreten bist. Nein, einfacher vielleicht nicht, aber schöner. Wir halten zusammen in guten wie in schlechten Tagen, und einer stützt den anderen, wenn er gerade nicht so kann. Gegenseitig bringen wir ein wenig Halt in das Chaos unseres Lebens, und verliere ich den Mut, gibst Du mir neuen, und wenn Dein Mut sinkt, hebe ich ihn wieder hoch.

Mag sein, daß wir beide geistig nicht ganz gesund sind, mag sein, daß wir beide unsere Macken haben, doch miteinander kommen wir recht gut zurecht.

Ohne Dich würde mir so viel fehlen. Mit Dir habe ich eine neue Welt entdeckt.

Das Leben ist schön. Ich bin glücklich. Mit Dir.

[ 07 Uhr 03 ] - [ 5 Kommentare ]

26. Februar 2010

Pralle Möpse bringen es total!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Silikon macht Brüste kugelsicher!Schluß mit dem Gepeste gegen Silikonhupen, Schluß mit dem Gefasel von Kapselfibrose und geplatzen Silikonimplantaten: Pimp my wife! Mädels, blast Eure Titten auf! Denn dies kann Euer Leben retten! Denn nun ist der Beweis erbracht, daß große Brüste sehr nützlich sind- sie haben einer Frau das Leben gerettet, die sich die Drüsen kürzlich von B auf D aufpumpen ließ: Sie geriet unter Beschuß, weil jemand seine Gattin abmurksen wollte (sozusagen als Kollateralschaden), doch die Kugel blieb in einem Pfund Silikon stecken.

Gab ja mal einen Cartoon von Loriot, in welchem eine Polizistin einen kugelsicheren BH suchte. Das dürfte nun überflüssig sein. Polizistinnen sollten auf Staatskosten aufgemotzt werden. Wegen der Sicherheit natürlich.

[ 19 Uhr 56 ] - [ 5 Kommentare ]

Endlich etwas Sicherheit. Trotz des Amtsgeschimmels.

Kategorie: Verschiedenes

Ich schrub bereits von den Problemen, mein geliebtes und in der Schweiz völlig abgemeldetes Krokofantilein hier zu versichern. Doch nun hat jemand von ihr dazu bevollmächtigtes es vollbracht, sie ab übermorgen in einer schweizer Krankenkasse unterzubringen, die auch AuslandsschweizerInnen versorgt. Nun brauchen wir nur noch das Formular E121, wenn das nicht geht, nehmen wir E605 oder so.

[ 12 Uhr 41 ] - [ 2 Kommentare ]

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