Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

19. September 2009

Zeugen Jehovas

Kategorie: Verrueckt



ich war mit 22 Jahren, in der psychotherapiestation, in der nähe von Zürich.
Ich hab mich sehr, mit meiner damaligen Zimmergenossin angefreundet und die meiste Zeit nur mit ihr verbracht, da ich sonst in die Gruppe nicht gut integriert war.
Sie verlies, die Psychotherapiestation zu meinem Bedauern, eher, als ich, da sie auch schon länger dort in Behandlung war.
Den Kontakt hielten wir aufrecht.
Ich ging oft, übers Wochenende, zu ihr nach Hause, und übernachtete dort. Das war für mich immer sehr schön, und auch befreiend. Mir brachten auch die Gespräche, mit ihr sehr viel!
Es kam der Tag, wo sie mir erzählte, dass sie immer Mittwoch abends, mit ein paar Freunden, die Bibel studiere, ob ich nicht auch mal lust hätte, da mit zu machen. Anfangs hatte ich echt bedenken.
Aber, sie versicherte mir, das sei völlig harmlos, und ich würde bestimmt gut in die Gruppe aufgenommen. Also, stimmte ich zu... ich wurde stutzig, als sie mir sagte, dass es die Zeugen Jehovas sind, aber, sie verharmloste alles, mit so einer Überzeugung, dass ich ihr mein Vertrauen, und meinen Glauben schenkte... und das wurde fast zu meinem Verderben...
Diese sogenannten Sitzungen waren jeden Mittwoch abend, und dauerte so um die zwei Stunden rum. Die Leute nahmen mich mit freuden auf, und ich war sofort integriert...
Es kam, wie es kommen musste: wir „studierten“ die Bibel, und ich rutschte in eine immer tiefere Depression, weil ich nur noch das Schlechte, in der realen Welt sah.. Ich hatte oft heulkrämpfe, danach, und es ging sogar soweit, dass ich mir ernstlich Suizidgedanken machte... mir schien das Leben nur noch sinnlos, und nicht mehr lebenswert.. in einer SOLCHEN Welt wollte ich nicht mehr leben...
Und ich merkte, dass mich diese Bibelmittwochs immer mehr kaputt machten, und für mich tauchte dann die Frage auf: Will ich leben, oder Sterben. Wenn ich leben will, dann MUSS ich diese Bibelmittwochs aufgeben.. denn, so konnte es nicht weiter gehen.
Ich kündigte mein Vorhaben an. Und die Menschen, die immer so lieb zu mir waren, und mir sagten, wie gerne sie mich hätten, GENAU diese Menschen haben sich abgewendet, von mir... sie sprachen nicht mehr, mit mir... „verstiessen“ mich sozusagen, aus der Gruppe raus...
Im ersten Moment tat mir das auch sehr weh, aber im Nachhinein musste ich mir sagen: das ist das Typische Verhalten, einer Sekte, und heute kann ich mit absoluter Sicherheit sagen, die wollten mich so weit bringen, die wollten dass ich nur noch das schlechte, in der Welt sah, damit sie mich sozusagen“aquirieren“ konnten, für ihre Sekte....
Ich hatte eine Zeitlang noch angst, dass die mir was antun könnten, aber, das war nie der Fall, habe nie mehr was, von denen gehört und gesehen....
ich bin so froh, hab ich mich für die ach so schlechte Welt, und für mich, und mein Leben entschieden smile
mein Fazit daraus: Man sollte nie, auch wenns einem noch so schlecht geht, sich auf iwelche Sekten einlassen, und nie mitgehen, auch wenn die einem das Blaue vom Himmel versprechen, denn das ist nur zu deren eigenen Nutzen gut, und an den Menschen, den sie da anlügen, und betrügen, an den denken sie nicht, zumindest nicht, so, wie es von dem Menschen, der sich in seiner Notlage, an jeden Strohalm klammern erwartet...
die wollen nur die Kohle...
ein verdammt mieses Geschäft, mit den Gefühlen, eines armen, verzweifelten Menschen..
Und DAS ist für mich das grausame, dieser Welt...

[ 07 Uhr 15 ] - [ 6 Kommentare ]

16. September 2009

Morgen ist opt-out-Day!

Kategorie: Vernetzt

Meldebehörden dürfen unsere Daten einfach so herausgeben- im Netz verpönt, in Deutschland verboten! Ich will nicht, daß irgendwelche Idioten, Parteien und so meine Daten bekommen. Deshalb bin ich morgen um 17:00 Uhr in Münster beim Stadthaus I mit meiner Widerspruchserklärung.

Der Opt-Out-Day findet bundesweit statt. Auf der Seite gibt es auch die entsprechenden Formulare. Bitte weitersagen!

via blogzicke.de

[ 17 Uhr 56 ] - [ ]

72 Stunden...

Kategorie: Verschiedenes

...bis wir endgültig wieder vereint sind. Meine Liebste ist dann in der Schweiz abgemeldet. Und Montag meldet sie sich in Münster an. Wir sind total happy.

[ 09 Uhr 54 ] - [ 3 Kommentare ]

15. September 2009

Bürokratie. Ich liebe das. WIR lieben das.

Kategorie: Verschiedenes

Diese Woche weilt mein geliebtes Krokofantilein in Winterthur, und uns trennen wieder 800 Kilometer. Und uns verbindet Skype. Ursprünglich war das ja auch so geplant, zwei Wochen Urlaub bei mir zu verbringen.

Nun, wir haben uns anders entschieden.

Sie ist nach Winterthur gefahren. Aber nicht ZURÜCK nach Winterthur.

Es gibt da ein paar Dinge zu Regeln. Und Samstag kommt sie wieder NACH HAUSE.

[ 10 Uhr 00 ] - [ 9 Kommentare ]

14. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag VII

Kategorie: Verschiedenes

Nun läuft mein Gammelfleischexperiment eine Woche. Getan hat sich nicht mehr viel. Ich werde weiter berichten, aber nicht mehr täglich.

Fleisch in Cola.

[ 15 Uhr 49 ] - [ 13 Kommentare ]

13. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag VI

Kategorie: Verschiedenes

Die Veränderungen zum Vortag sind diesmal minimal- Aber wie man sieht: Das Fleisch lebt zwar nicht, aber die Cola hat es noch nicht zerfressen, sondern umgekehrt

Fleisch in Cola. Tag sechs.

[ 07 Uhr 14 ] - [ 4 Kommentare ]

12. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag V

Kategorie: Verschiedenes

Nach viereinhalb Tagen in der Imperialistenbrause ist das Fleisch immer noch nicht aufgelöst. Die Cola hat sich vollständig abgesetzt, der Boden des Glases ist mit den braunen Flocken besdeckt. Die Flüssigkeit ist mittlerweile hellgraugelbgrün und wird langsam fast klar. Der fiese Schaum obenauf ist unverändert und fies. Das Fleischstück sinkt langsam zu Boden und sieht irgendwie, soweit beurteilbar, wie gepökelt aus.

Fleisch in Coca Cola, Tag vier

[ 07 Uhr 47 ] - [ 1 Kommentar ]

Normal

Kategorie: Verrueckt

Mit dem Nachlassen der Depression kam immer mehr und mehr Kreativität zurück. Ich konnte wieder denken, immer klarer, besser und schärfer. Ich wurde immer belastbarer und leistungsfähiger, und mein Leben wurde zusehends normaler.

Allerdings hatte ich außerhalb des Dienstes nicht viel Struktur. Ich aß, wann es mir in den Sinn kam, und dann immer irgendetwas. Aufräumen, putzen? Wofür? Für wen?

Eben bin ich nach Hause gekommen, und ich wurde erwartet. Wir haben gekocht und gegessen. Und eigentlich verdrehte meine kleine Schwester damals etwas die Augen, als ich ihr sagte, daß wir den gleichen Ordnungssinn haben, nämlich gar keinen. Jetzt ist die Hütte aufgeräumt und sauber. Ich will nicht mehr nur nicht sterben, ich will leben!

Ulf, Teilzeit-Töle Bruno und Krokofantilein

[ 06 Uhr 54 ] - [ 3 Kommentare ]

11. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag IV

Kategorie: Verschiedenes

Seit nunmehr vier, genauer dreienhalb Tagen läuft das Experiment mit dem Fleisch in Coca Cola, auch genannt Imperialistenbrause. Und immer noch hat es sich nicht aufgelöst, es sieht nur etwas aus wie geräuchert. Die Plörre hingegen ist völlig hinüber und setzt sich weiter ab. Der Boden des Glases ist nunmehr bedeckt mit den braunen Flusen. Darüber kommt eine klare, hellbraune Schicht Flüssigkeit, darauf die beschriebene grüngraue Schicht, die immer heller wird. Dann Schaum. Das Fleisch hat eine Art Bart. Keine Ahnung, woraus der besteht, aber er hat große Ähnlichkeit mit den Colaflusen.

Fleisch in Cola

Fleisch in Cola

[ 09 Uhr 13 ] - [ Noch kein Kommentar ]

10. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag III

Kategorie: Verschiedenes

Seit nunmehr sechsunddreißig Stunden läuft der Versuch, Fleisch in Coca-Cola aufzulösen. Bislang hat sich jedoch nur eines aufgelöst: die Imperialistenbrause. Das Fleisch schwimmt weiterhin obenauf, umgeben von Schaum, der ein wenig unappetilich aussieht. Das Amigesöff hingegen ist mittlerweile stark verändert.Oben die graugrüne Schicht wird etwas klarer, und in der kaffeebraunen unteren Schicht werden langsam Flocken erkennbar.

Fleisch in Cola, Tag 3

[ 09 Uhr 44 ] - [ 1 Kommentar ]

Ironie des Schicksals

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Eigentlich brauchte mein geliebtes Krokofantilein nur ein paar Plinten (Unnerbüxn). Irgendwie hatte der Laden aber eine Aktion, und sie bekam einen Kaffeepott dazu. Und zwar diesen:

Krokis Tasse

[ 06 Uhr 17 ] - [ 5 Kommentare ]

09. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag II

Kategorie: Verschiedenes

Seit gut zwölf Stunden schwimmt nun das Fleisch in der Imperialistenbrause. Das Fleisch ist, wie erwartet, weitestgehend unverändert, nur etwas aufgequollen. Die Imperialistenbrause hingegen beginnt bereits, sich zu verändern. Obenauf ist eine fingerbreite, trübe, graugrüne Schicht Flüssigkeit, darunter der Rest sieht aus wie uralter trüber Kaffee. Um das Fleisch herum ist eine eklige Schaumschicht. Dies sieht man leider nicht so gut auf dem Bild.

Fleisch in Cola, Tag 2

[ 10 Uhr 22 ] - [ 8 Kommentare ]

Teilzeit-Töle und Radwürste

Kategorie: Vergangen

Olli Feiler, der Radwurstler
Unser Freund Olli, der Radwurstler, hat einen Hund.

Bruno ist eine Seele von Hund, lieb, brav und verschmust. Olli ist sehr glücklich mit ihm. Da Olli hauptberuflich beim Zoll arbeitet, kommt das Tierchen während der Arbeit in den Zwinger zu seinen Freunden und ist glücklich. Allerdings betreibt Olli seit neuestem einen Bratwurststand namens "Die Radwurst", so daß er sehr dankbar ist, daß mein geliebtes Krokofantilein derart in Hunde im Allgemeinen und Bruno im Besonderen vernarrt ist. Denn seit sie bei mir ist, hüten wir ihn dann gelegentlich für ein Wochenende oder etwas mehr.

Ich war zunächst etwas zurückhaltend, aber als am vergangenen Wochenende die Premiere war, stellte ich fest, daß das doch ziemlich Spaß macht. Mich hat Bruno zwar schon immer geliebt, nun mußte ich ihm aber beibringen, daß ich nicht nur zum Rudel gehöre, sondern auch vorläufig der Chef bin. Das ging aber nicht sehr schwer, und mit der Zeit gehorchte er immer besser.

Zum Glück hatte ich früher oft "Tiere suchen ein Zuhause" geschaut, als ich noch einen Fernseher hatte. Da kam eine Serie über Hundeschule, ein wenig bleibt da doch hängen. Wenn es auch eine Hundeschule nicht ersetzt.

Ich dachte nie, so viel Spaß mit einem Hund haben zu können. Olli ist gut im Geschäft. Donnerstag abend kommt Bruno wieder in Pension. Wir freuen uns beide sehr! smile
Krokofantilein schmust gerne mit Bruno

[ 06 Uhr 12 ] - [ 5 Kommentare ]

08. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment.

Kategorie: Verschiedenes

Wie schon mal beschrieben hält sich hartnäckig das Gerücht, Cola zersetze Fleisch. Vor mehr als zehn Jahren hatte ich es mal ausprobiert- mit völlig anderem Ausgang. Auf vielfachen Wunsch wiederhole ich das Experiment "Das Fleisch in der Imperialistenbrause" und werde es hier bildlich dokumentieren. Verzeiht die schlechte Bildqualität, meine richtige Digitalkamera hat den Geist aufgegeben und mein Mobiltelephon kanns nicht so gut.

Tag 1: Dienstag, 8.September 2009

Fleisch und ColaCola übers Fleisch
Fleisch schwimmt auf der ColaGlas mit Fleisch in der Cola auf der Fensterbank

[ 21 Uhr 56 ] - [ 3 Kommentare ]

Dackelbier

Kategorie: Vergangen

Wer erinnert sich noch an KARLSQUELL, das gute Dosenbier aus dem Aldi für 49 Pfennig, das immer palettenweise erworben wurde? Die Dosen wurden durchnumeriert, daß man am
Den Rest lesen ]

[ 06 Uhr 42 ] - [ 5 Kommentare ]

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