Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

21. Februar 2011

Wie Guttenberg versucht, die Schmach zu minimieren.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Guttenberg bittet als neuestes die Universität Bayreuth darum, seinen Doktortitel zurückzunehmen. Fein aus gedacht, Herr Dr. strg+c... Ist die Uni denn ein Warenhaus, wo man nach belieben etwas zurückgeben kann?

Das Ziel dieses Manövers dürfte nicht ein Schuldeingeständnis sein. Eher will Guttenberg vermeiden, daß ihm der Titel aberkannt wird, was schmachvoller wäre als ihn zurückzugeben. Fein gedacht, Herr Minister und Dr. a.D., aber wenn sogar relativ einfache Geister wie ich auf diesen Gadanken kommen, dann tun das auch noch mehr.
q.e.d.

[ 22 Uhr 28 ] - [ 9 Kommentare ]

There is no head like Motörhead!

Kategorie: Verschiedenes

Ulf mit Motörhead-Shirt.

[ 20 Uhr 17 ] - [ 2 Kommentare ]

Statt Fernabfrage.

Kategorie: Vernetzt

Eine großartige (nur ein wenig nicht so billige) Telekommunikationsanlage hatte ich mir vor eineinhalb Jahren gekauft. Je länger ich das Gerät besitze, desto mehr weiß ich es zu schätzen. Ich dachte, die ganzen Funktionen nutze ich nie. Aber vieles stellt sich doch noch als nützlich heraus- zum Beispiel, daß der Anrufbeantworter mir die Nachrichten als E-Mail zustellt. Gerade, wenn ich dringende Anrufe erwarte, kann ich dann immer zurückrufen. Und brauche ich das nicht, mache ich es wieder aus. Nette Sache, das.

[ 11 Uhr 39 ] - [ 2 Kommentare ]

20. Februar 2011

Bruno sieht fern.

Kategorie: Vergangen

Fernseherhund.

Da kam gerade Werbung für eine Hautcreme. Verstehe das, wer will.

[ 21 Uhr 05 ] - [ 2 Kommentare ]

Die zu vergessende Revolution.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Über Theo Guttenbergs Beschiß bei seiner Doktorarbeit schreiben, twittern, bloggen alle. Gibt auch schon Verschwörungstheorien, die besagen, Gutti sollte kaltgestellt werden, da er ein US-Spion sein (*prust*). Hier kommt meine:

Immer, wenn für Freiheit demonstriert wird, besonders hierzulande, oder ein Skandal droht, kommen Typen wie Bin Laden aus der Mottenkiste. Dadurch, daß sich zumindest die Netzwelt fast ausschließlich mit dem Nachfahren der Raubritter beschäftigt, gehen die Meldungen zur demokratischen Revolution in den Staaten Nordafrikas und Arabiens ziemlich tief unter. Und damit auch die Tatsache, daß sich die westliche Welt, die sich sonst immer brüstet, die Achse des Terrors in die Freiheit zu bombardieren, einen Scheiß kümmert um die dortige Bewegung. Diese jedenfalls nicht unterstützt.

Fein gemacht, Kriegsminister. Dein Skandälchen lenkt prima ab. Sogar mich. Nur- wie lange?

[ 18 Uhr 28 ] - [ 3 Kommentare ]

19. Februar 2011

Meiner Liebsten Lieblingsfluch.

Kategorie: Kultur

Vorab: Übersetzen werde ich Euch das hier nicht. Das habe ich noch nie getan und ich werde es auch nie tun, aber wenn Ihr unbedingt wissen wollt, was

„Huere gopferdami siech!!!“

bedeutet, dann lernt gefälligst Schweizerdeutsch. wink



THX Sascha.rb (Inspiration)

[ 22 Uhr 56 ] - [ 2 Kommentare ]

Das Ding in der Zunge.

Kategorie: Verkohlt

Ich habe nichts gegen Piercings. Ich finde Piercings zwar mit wenigen Ausnahmen (Ohr, Nase und besonders ausgenommene Einzelausnahmen anderer Ausnahmen) nicht wirklich schön, besonders an Stellen, wo ich es gerne kuschelig habe . Aber das ist ja jedem sein eigenes Ding.

Auffallen tut mir eines: Hat jemand ein Zungenpiercing, dann ist wahrscheinlich, daß er irgendwann die Zunge herausstreckt und (meist mit den Lippen) daran herumspielt. Andere Piercings werden, wenn nicht gerade im Gesicht, sondern zB. im Intimbereich, nicht so freizügig vorgezeigt. Seltsam eigentlich.

Allerdings: Schmuck will man ja auch zeigen, und dazu ist die Zunge sicherlich am schlechtesten geeignet. Außerdem- verfangen sich da nicht Spaghetti und Sauerkraut darin? Und wenn beide an vergleichbarer Stelle Metall tragen, sei es Zunge, sei es ÄHEM*ZENSURSULA, dann finde ich die Vorstellung spaßig, daß sich die Partner verheddern könnten. Wie dokumentiert man das? „Zustand nach Trennung von Partner nach Klett-Effekt bei translingual angebrachtem Schmuck beidseits“?

[ 18 Uhr 39 ] - [ 3 Kommentare ]

Wie kulturell verkommen muß ein Volk sein, das über Mario Barth lachen kann?

Kategorie: Kultur

Meine Liebste hat gerne Geräuschkulisse. Zu Hause ist es Musik, und da Ollis Unterhaltungselektronik etwas ungewohnt für uns ist, ist es bei ihm der Fernseher. Er hat, anders als wir, sogar Kabel.

Mario Barth kam gestern abend auf irgendeinem von diesen vielen Sendern, und ein ganzer Sportplatz ganzes Stadion voll Menschen war zu ihm gepilgert. Ich kannte ihn ja nur dem Namen und der Funktion nach. Und ich fragte mich, was daran, was dieser Typ zusammenstammelte, komisch sein soll, daß da tausende von Menschen darüber lachen können.

Ich fand ihn, mit Verlaub, einfach nur doof.

[ 09 Uhr 35 ] - [ 5 Kommentare ]

18. Februar 2011

Bruno. Der Hund.

Kategorie: Vergangen

Olli ist im Krankenhaus für mehrere Untersuchungen. Da wir nur Ärger haben, wenn wir Bruno bei uns haben, haben wir uns also wieder in seiner Wohnung eingenistet und spielen Hundesitter.

Ich bin krankgeschrieben, die Schwarze Lady zickt wieder. Diesmal habe ich es aber recht früh bemerkt, und ich bin im Grunde besser drauf als bei der letzten Entlassung, nur war die Tendenz in die falsche Richtung. Nun ist Untätigkeit bei Depression nun grundverkehrt, und da kommt Bruno gerade richtig. Auch wenn er mir mit seinem Gerappel manches Mal auf die Nüsse geht (hat er ADHS?), er ist ein liebes Tier. Und mit ihm toben ist zwar anstrengend und mittlerweile manchmal auch schmerzhaft beim Zupacken (ist ein großer Hund geworden. Ein ganzer Kerl. Dank Chappi.) Auch eine Art Sport.

Mehrmals täglich mit dem Vieh raus schafft die Diszliplin.
Eigentlich läuft es ganz gut, und dank meines Doktors bin ich sicherlich bald wieder auf dem Damm. Nur nichts überstürzen. Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels.

[ 17 Uhr 41 ] - [ 5 Kommentare ]

Abschreibung.

Kategorie: Vergangen

Nicht, daß ich Abschreiben gutheißen würde. Aber getan haben wir das bestimmt alle schon. Mein geliebter Lateinlehrer vermittelte nicht gerade Freude am Gallischen Krieg von Caesar. Ein bis zwei Kapitel aus diesem Machwerk der Selbstbeweihräucherung hätten sicherlich gereicht, doch wir wurden das gesamte Schuljahr mit diesem wahrlich ödesten lateinischen Werk gequält. Ich hatte keine Freude und schrieb bis auf zweimal in diesem Jahr sämtlichste Hausaufgaben bei meinem besten Freund ab.

In der Untersekunda schrieb mein Banknachbar bei den Mathearbeiten von mir ab. Er hätte sonst gnadenlos versagt. Heute ist er erfolgreicher Unternehmer. An mir liegt das sicherlich nicht. Obgleich ich in Mathe recht gut war. Ich selbst jedoch schummelte, von den erwähnten Lateinhausaufgaben in der Obertertia abgesehen, so gut wie nie. Mir war der Aufwand zu groß und der Rest schnurz.

Ich glaube, ich würde auf den Doktortitel verzichten. Wozu ist der schon nütze? biggrin

[ 12 Uhr 21 ] - [ 4 Kommentare ]

17. Februar 2011

Itsy Bitsy Teenie Weenie....

Kategorie: Verschiedenes

Ich geleitete meine Liebste in die Abteilung für Damenunterwäsche eines bekannten, insolventen KlauKaufhauses, als mir diese Bikinis ins Auge sprangen, welches sogleich zu schmerzen begann. Auch wenn die Kamera des HTC Tattoo die Bezeichnung Kamera nicht verdient, versuche ich Euch mal den Ausmaß des Schreckens vor Augen zu führen:

Entsetzliche Bikinis.

[ 22 Uhr 44 ] - [ 3 Kommentare ]

Doktor zu. Guttenberg.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich mag zu Guttenberg nicht. Ich mochte ihn nie, diesen Gelheini. Ob die abgeschriebenen Stellen seiner „Doktorarbeit“ reichen werden für eine Bestätigung des Plagiatvorwurfs, weiß ich nicht. Aber daß die abgeschrieben Stellen nicht bei den üblichen Routinechecks aufgefallen sind, ist schon seltsam. Wofür braucht der Kalle-Theo überhaupt diesen Titel? Einer seiner Vorgänger war schlicht Maurer ohne Doktor. Mehr Kohle gibts dafür auch nicht. Und mehr Ansehen nur, wenns Schummeln nicht auffällt.

Übrigens bleibt er damit in bester Raubrittertradition, aus der sein Geschlecht stammt. Die Guttenberger waren nämlich Helfer des Raubritters Hans Thomas von Absberg. Ist also alles in Ordnung. Der darf das.

Und für Euch bin ich ab sofort Profieser Ulf Henning Schreiherr zu Hundeiker.

[ 17 Uhr 35 ] - [ 4 Kommentare ]

16. Februar 2011

Nichts wie weg hier!

Kategorie: Verschiedenes

Entschuldigen Sie,
Ist das der Zug nach Ulan Bator?
Ich muß mal eben da hin....

Fahrplan nach Ulan Bator (Mongolei)

[ 11 Uhr 28 ] - [ 4 Kommentare ]

15. Februar 2011

Zurückgewonnen- eine Feindin und einen Freund.

Kategorie: Verrueckt

Nun ja, auf die Schwarze Lady könnte ich ja liebend gerne verzichten, und Björn könnte es sicherlich auch. Aber sie und ihre fiesen Begleiterscheinungen samt einiger Fügungen sorgten dafür, daß wir uns im Herbst des Horrorjahres 2007 in der beschissensten Rehaklinik der Welt trafen, in der wir als lästige Fälle abgearbeitet und sonst nur verachtet wurden, wenn nicht gar fertiggemacht. Wir verstanden uns gut, der lange Schwule und der kleine bärtige Fettsack, und munterten uns in diesem Drecksloch nahe Bad Essen mit unseren Erinnerungen an unsere Zeit im Dschungel auf.

Wir verließen die Klinik beide vorzeitig. Am selben Tag. Er wurde von seinem Mann abgeholt, ich mit Tatütata.
Als ich nach der Intensivstation auch wieder von der Geschlossenen runter war, hielten wir den Kontakt. Bis seine Seele letztes Jahr, ausgerechnet passend zu Krokofantileins und meiner Hochzeit, schlapp machte. Seither war das so eine Sache. Keiner traute sich so recht. Aber nun geht es aufwärts. Zumindest in dieser Hinsicht. Und der Schwarzen Lady werde ich auch noch in Arsch treten!

[ 21 Uhr 48 ] - [ 5 Kommentare ]

Jedenfalls haben wir nun eine Putzfrau.

Kategorie: Verrueckt

Ich höre schon das Genöle: „Habt Ihr zu viel Geld? Das kann man doch selber machen! Das ist doch kein Ding!“
Zu viel Geld haben wir ganz sicher nicht, aber das, was ich durchs Nichtmehrrauchen spare reicht einigermaßen dafür.
Natürlich könnte man das auch selbst machen. Aber Putzen ist eine Tätigkeit, die uns beide überhaupt nicht erfreut. Im Gegenteil. Und wir beide müssen, da bekanntermaßen psychisch krank, auf unser Gemüt achten. Und so haben wir es jetzt schön ordentlich und können es auch noch genießen, da wir immer noch brauchbare Laune haben. Die Entlastung von solchem Dreck tut vor allem mir momentan recht gut, bin ich doch reichlich neben der Kappe. Die Schwarze Lady hat leichtes Spiel. Ich will das nicht mehr. Ich will meine Ruhe! Ich will einfach normal sein und leistungsfähig wie andere auch!
Dreckskrankheit, verkackte.

[ 20 Uhr 04 ] - [ 5 Kommentare ]

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