Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

07. Juli 2010

Deutschland: Alles verboten!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Bayern macht es vor: Jeder Scheiß wird verboten. Aktuell das Rauchen. Ich verstehe nicht, warum ein Wirt nicht das Recht haben soll, das Rauchen in SEINER Kneipe zu erlauben. Nein, sogar Bayern ist Doitschland, und deshalb wird es VERBOTEN.

Was mich besonders stört: Warum wird Rauchen und die dazugehörige Werbung eingeschränkt, nicht aber der Konsum und die Werbung für den am meisten verbreiteten Suchtstoff überhaupt: Ethanol. Auch bekannt als Alkohol. Laut Statistik sind davon 1.300.000 bis 2.500.000 Menschen in Deutschland abhängig (F10.2), weitere 9.500.000 Menschen trinken gesundheitsschädlich(F10.1)

Saufen zerstört nicht nur die Gesundheit, sondern ganze Familien und soziale Gefüge. Die Schäden für ungeborene Kinder trinkender Mütter sind gewaltig. Der Schaden für die Volkswirtschaft auch.

Alkohol läßt Menschen verrotten, zu pöbelnden, randalierenden Asis werden. Aber nein, Saufen bleibt erlaubt. Seltensam.

Wenn schon alles verboten wird, warum nicht auch der Suchtstoff Alkohol, der die Persönlichkeit des Alkoholikers mehr verändert als das Nikotin die des Rauchers? Der enthemmt und für schwerste Unfälle sorgt, wodurch ebenso Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen werden?

Warum Tabak und nicht Alkohol? Doppelmoral, wenn Säufer das Rauchen verbieten.

[ 19 Uhr 01 ] - [ 20 Kommentare ]

Nun kommt der Teufel in den Himmel. Das ist irgendwie paradox.

Kategorie: Verkohlt

Fritz Teufel.

Der Tod macht eben auch vor dem Teufel nicht halt. Morbus Parkinson auch nicht.

[ 15 Uhr 17 ] - [ 1 Kommentar ]

Alle Jahre wieder: Sommerloch bei den Westfälischen Nachrichten.

Kategorie: Kaeseblatt

In jedem Sommer Sommerloch, in jedem Sommer die gleichen Blödsinnsmeldungen. Meistens, wie auch dieses Jahr, wurden angeblich Krokodile in irgendwelchen Gewässern gesichtet. Alternativ Riesenschlangen. Unser lokales Käseblatt stützt sich wieder auf irgendwelche Gerüchte, die irgendwelche Jugendlichen in die Welt gesetzt haben. Laut Polizeisprecher seien deren Aussagen glaubwürdig.
Naja, ich habe auch schon jemandem glaubwürdig erzählt, daß man vom Onanieren Haare an den Fingern bekommt oder daß man Katzen mit Hunden kreuzen kann.

Nun habe ich bisher nicht in einer einzigen seriösen Zeitung davon gelesen. Nicht mal in BLÖD. Aber die habe ich auch gar nicht erst angeguckt.

Journalismus geht anders.

[ 11 Uhr 55 ] - [ Noch kein Kommentar ]

Kein Zutritt für Kalle.

Kategorie: Verkohlt

Kommt ein alter, grauhaariger Mann an die von den Kommunisten eingenommene Himmelspforte und wird vom wachhabenden Genossen Peter Petrowitsch routinemäßig verhört: Also, wer war dein Vater? Ein Rechtsanwalt. Und deine Mutter? Tochter eines Kaufmanns. Deine Frau? Eine Adlige. Was hast du im Leben so gemacht? Och, gereist und Bücher geschrieben. Tja, mein Lieber, das wird schwierig. Wie war noch der Name? Marx, Karl.

[ 11 Uhr 05 ] - [ 1 Kommentar ]

06. Juli 2010

Anleitung für besseren Sex.

Kategorie: Verschiedenes

Nachdem das Piratenweib sich zu dem Thema ausführlich geäußert hat, äußere ich mich auch zum Thema "Perfekter Sex":

Guter Sex ist, wenn beide Spaß haben. Also redet miteinander über Eure Bedürfnisse.

Fertig.

[ 20 Uhr 10 ] - [ 8 Kommentare ]

Hallo Welt! oder: Mein erster Blogpost.

Kategorie: Vernetzt

Auch ein Genie wie ich hat einmal angefangen. 2002 war ich schon eine Weile aktiv in der Webworker-Community "Strohhalm", als dort immer häufiger die Begriffe "Weblog" und "Blog" auftauchten. Irgendwann hatte ich begriffen, was das sein sollte (wenn auch nicht so recht, wofür). Also wollte ich auch so etwas schickes, modernes haben. Und codete munter drauflos, bis es am 6. Juli 2002 endlich funktionierte. Naja, funktionieren ist relativ. Und dies war mein erster Eintrag:

Habe das Weblog (so eine Art Tagebuch) eingebaut, welches ich gestern gebastelt habe. Das technische Niveau ist recht einfach, aber vielleicht fallen mir ja noch ein paar Spielereien ein.

Ihr seht, schon vor acht Jahren konnte ich mit wenigen Worten noch weniger aussagen. Während ich heute mit sehr viel mehr Worten ebensowenig aussagen kann.
Die Software war beschissen spartanisch. Die Textformatierung machte ich mit einem HTML-Editor (Phase5) und fügte dann den HTML-Code ein. Jegliche Änderungen und Löschmaßnahmen an Artikeln und Kommentaren mußte ich mit PHPmyAdmin vornehmen, eine passende Funktion gelang mir einfach nicht. Und zu kommentieren war auch nicht einfach, sobald beispielsweise ein ' im Kommentar war, wurde er nicht gespeichert, trotzdem kam eine Erfolgsmeldung. Und Sicherheit vor Angreifern hatte ich nur dadurch, daß niemand dieses Weblog fand bei 7 Besuchern täglich. Aber immerhin- einen RSS-Feed hatte ich schon.

Die neue Version hatte zumindest aufgeräumteren Code, war jedoch nicht wirklich besser. Wirklich vernünftig bloggen konnte ich erst mit Nucleus, welches erst vor sich hinschimmelte, bis ich die Optik endlich angepaßt bekam. Den Anpassungsprozeß beschleunigten die mittlerweile herumseuchenden Kommentarspammer.

Irgendwann hatte ich auch gelegentlich mehr zu schreiben als "Ich war zwanzig Kilometer laufen und danach ist mir das Sauerkraut angebrannt."

So blogge ich nun acht Jahre so vor mich hin.
Mann, bin ich alt geworden.

[ 00 Uhr 19 ] - [ 1 Kommentar ]

05. Juli 2010

Amerikanische Schwulitäten.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Das ist ja eine tolle Idee: Die geschlechtsgestörten puritanischen Amis wollen jetzt Homosexualität rechtzeitig behandeln, weil, das ist ja voll die Krankheit und widernatürlich und Sünde und schädlich und so. Die potentiellen Schwulengebärerinnen bekommen Dexamethason, ein Corticoid.

Homosexualität ist keine Krankheit. Aber Homophobie scheint mir krankhaft zu sein.

Deutschland sollte amerikanischstämmigen Lesben und Schwulen besser Asyl gewähren.

[ 20 Uhr 02 ] - [ 1 Kommentar ]

Live fast, die young.

Kategorie: Verdingt

Sie wurde keine vierzig Jahre alt, als ihr Körper den Geist aufgab. Sehr pfleglich hatte sie ihn nicht behandelt, nur geraucht hat sie ausgerechnet nicht. Wir kannten sie schon sehr lange, so oft und lange war sie bei uns. Nach Wochen des quälenden Aufundab, zuletzt nur noch ab, verstarb sie. Weniger als vierzig Jahre alt.

[ 16 Uhr 09 ] - [ 4 Kommentare ]

03. Juli 2010

Des Türmers Vuvuzela.

Kategorie: Verschiedenes

Auf dem Turm der St. Lamberti-Kirche in Münster bläst seit Jahrhunderten ein Türmer. Nur noch sehr wenige Städte haben einen solchen, und doch scheint er nicht nur für Touristen nützlich zu sein: Er war in den vergangenen Jahren mehrmals der Erste, der Brände entdeckt hat. In seiner beschaulichen Stube mit Campingklo hat er ansonsten viel Zeit zum Lesen, wenn er nicht gerade tröten muß. Dies passiert halbstündlich zwischen neun Uhr abends und Mitternacht. Der Klang seines Horns ist einer Vuvuzela nicht unähnlich, nur tiefer. Da nimmt mich Wunder, ob er nicht schon heute Nachmittag aufsteigt und ab sechzehn Uhr dauertrötet.

[ 09 Uhr 35 ] - [ 2 Kommentare ]

02. Juli 2010

Fahrkarte nach Düsseldorf.

Kategorie: Vernetzt

Meine Liebste braucht ja einen neuen Ausweis. Wegen weil neue Adresse und schlimmer noch neuer Familienname. Auf dem Bürgeramt kämen wir wir nicht weit ohne doitsche Staatsbürgerschaft, wir müssen aufs Generalkonsulat der Schweizerischen Eiterdgenossenschaft. Beziehungsweise meine Liebste muß da hin und ich komme mit. Und sie bekommt da so ein biometrisches Teil aufs Auge gedrückt, sonst hätte sie da anscheinend einfach anrufen können.

Erstmal mußten wir einen Online-Antrag ausfüllen, dann kam eine Mail mit einem speziellen Link für den Terminkalender des Herrn Konsul, wo wir uns einen freien Termin herauspicken konnten. Dieser mußte dann nur noch in unsere Kalender eingetragen und dann noch die Fahrkarte gekauft werden. Dies alles, ohne daß wir räumlich gesehen beieinander gewesen wären. Internet machts möglich- Kalenderabgleich und was so dazugehört. Sehr praktisch, muß ich sagen. Und das von jedem Punkt der Erde aus, solange da ein Funkmast in Reichweite ist.

Das Smartphone macht sich bezahlt. In knapp zwei Wochen sind wir auf dem Weg zum Herrn Generalkonsul. Absprache ohne Sprache.

[ 09 Uhr 18 ] - [ 3 Kommentare ]

30. Juni 2010

Merkel hat ihren Bundespräsidenten. Das Volk nicht.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Das widerwärtige Geschachere der Volksverarschertreter ist vorbei. Wieder einmal ist ein verdienter Politbonze mit einem lukrativen Posten versorgt, der ihm ein lukratives Salär und eine immer noch lukrative Rente samt Dienstwagen und Kutscher auf Lebenszeit beschert. Damit ist gleichzeitig auch ein Problem auf Merkels Abstellgleis entsorgt.

Das Volk hätte gerne Gauck gehabt. Aber ums Volk geht es niemals in der Politik.

[ 22 Uhr 20 ] - [ 10 Kommentare ]

29. Juni 2010

Reformen: langsam. Fahren: desto schneller!

Kategorie: Verkohlt

Peter Straub von der Christlich-Demagogischen-Demokratischen Union ist ein echtes Vorbild: Statt mit einer gepanzerten Luxuslimousine als Dienstwagen zufrieden zu sein, will er einen popeligen Luxussportwagen. Dies ist ein Signal des Aufbruchs! Das macht Mut! Auch die Hartz-IV-Opfer-Empfänger werden dieses positive Signal mit Freuden sehen. Ebenso wie die Umweltverbände: So schlimm steht es nicht mehr um die Umwelt, wenn sich die ihrer Vorbildfunktion bewußten Politiker es erlauben können, in Dreckschleudern durch die Landschaft zu heizen. Da ist doch bestimmt die Luft sauberer und das Ozonloch kleiner geworden und der CO2-Ausstoß auch.

Zeigen wir den Armen den Luxus! Sie werden dankbar sein. Das ist wahre Volksnähe!

PS: Er ist zurückgerudert und will angeblich die Karre nicht mehr. Er steht also nicht dazu, daß er völlig abgehoben ist. Wie schade.

[ 22 Uhr 06 ] - [ 3 Kommentare ]

Eine Schwanzverlängerung hat ihren Preis. Aber mein Schwanz ist lang genug.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Eine Schwanzverlängerung muß vor allem eines sein: TEUER. Sonst ist sie keine. Statussymbole sind nur dann wirklich erfolgreich und verkaufen sich gut, wenn der Käufer glaubt, nicht jeder könne sich dieses Objekt leisten.

So ist das mit den Luxuslimousinen mit dem Stern (Mercedes), die zwar weniger teuer angeboten werden könnten. Die sich dann aber schlechter verkaufen würden.
Und die Produkte mit dem Apfel drauf: beim neuen iPhone 4G liegt der Unterschied zwischen den Kosten für Produktion und Verkauf bei satten 458 Euro. Apple könnte es also billiger Anbieten. Aber dann wäre der Status des Statussymbols weg, und nicht mehr jeder zweite würde mit diesem Ding herumrennen.

Schon bei Tom Sawyer wird das Phänomen treffend beschrieben (Szene mit dem zu streichenden Zaun): Wenn man etwas scheinbar unerreichbar macht, dann wollen die Menschen selbst den größten Mist haben.

Mein Schwanz ist lang genug. Ich brauche Dinge, die ich gebrauchen kann. Und bezahlen.

[ 11 Uhr 22 ] - [ 7 Kommentare ]

28. Juni 2010

Kill'em all!

Kategorie: Verkohlt

In Amiland, dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten, haben mal wieder die Revolverhelden der Waffenlobby gesiegt. Waffen zu tragen muß für unbescholtene Spinner Bürger überall gleich erlaubt sein und nicht nur in den Cowboystaaten. Wenn ich mich immer mit einer Schußwaffe verteidigen würde, würden Leichen meinen Weg pflastern. Zudem werden des öfteren dort mal Leute aus Versehen umgelegt, weil sie fälschlicherweise für Verbrecher gehalten werden.

Zum Glück sind die Gesetze hier anders und Waffenbesitz streng geregelt. Ich habe nämlich keine Lust, ständig erschossen zu werden. Naja, die Sucht nach Waffen paßt zu der Sucht nach Macht. Hoffentlich überfallen befreien uns die Amis nicht irgendwann, weil sie unsere Waffengesetze zu restriktiv finden und sie ihre Vorstellungen sonst auch mit roher Gewalt in alle Welt exportieren.

Just my two Cents.

[ 23 Uhr 06 ] - [ 2 Kommentare ]

Nur Leute mit Grips dürfen nach Doitschland!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Sehr richtig fordern Peter Trapp und Uwe Ferber von der Union, daß Einwanderer erstmal einen Intelligenztest zu bestehen haben. Bloß keine Deppen hierher oder Menschen mit Legasthenie oder Dyskalkulie. "Gottseidank bin ich schon eingewandert!", so meine Liebste. Ihre Dyskalkulie (Rechenschwäche) hätte ihr das Genick brechen können bei den typischen Tests, ohne daß sie dafür dumm hätte sein müssen.

Und der Einbürgerungstest? Muß meine Liebste irgendwann einen Einbürgerungstest machen und dafür lauter doofe Fragen beantworten, für die sie sich erstmal tausend Dinge draufschaffen muß, die eigentlich völlig unerheblich sind und die nichtmal die hier gebohrten Bundesbürger beantworten könnten? Sie interessiert sich nicht für Politik. Das ist ihr gutes Recht und macht sie nicht zu einer schlechteren Bürgerin.

Was machen wir denn mit all den Volksdeutschen, die in diesen Tests Durchfall bekommen durchfallen würden? Raus damit?
Dabei profitieren gerade die Politiker von einem niedrigen IQ.

Ich glaube, das erledigt sich dann ohnehin bald von selbst. Dann will hier keiner mehr leben.

[ 10 Uhr 54 ] - [ 5 Kommentare ]

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