17. Juni 2010
Wozu ein Smartphone noch alles gut ist...
Kategorie: Vernetzt
So viele Dinge kann ich mit dem neuen Telephon alles machen:

Telephoniert habe ich allerdings immer noch nicht damit.
[ 11 Uhr 36 ] - [ 7 Kommentare ]
16. Juni 2010
De telefono callido
Kategorie: Vernetzt
Nun haben wir beide seit 36 Stunden je ein Smartphone in der Tasche. Warum habe ich mir solch ein Monstrum überhaupt zugelegt? Wegen des Kalenders vor allem. Mit diesem Teil ist ja alles möglich und vor allem viel bedienerfreundlicher als bei dem verstorbenen. Hinzu kommt, daß ich ziemlich nette Möglichkeiten entdeckt habe. Nämlich den Google-Kalender und die Kontakteverwaltung.
Nun muß ich nicht mehr alles neu machen, wenn das Ding gestorben ist, weil, dat tut ja gar nicht da drin gespeichert sein. Zudem können wir dank entsprechender Freigaben unsere Termine gegenseitig sehen. Feine Sache das.
Und wenn ein W-LAN zur Verfügung steht, kann sich das Gerät da anmelden, so daß die Spaßbremse (beim O2-Internet-Pack M bei glaube ich 200MB von UMTS auf GPRS) ausgebremst wird. Navi ist auch drin, aber das brauche ich eigentlich nicht und meine Liebste auch nicht so wirklich, aber was man hat, hat man. Dolle Sache!
WWW, E-Mail, Twitterclient und so manch weiterer Käse ist auch dabei. Nur mit Blauzahn bin ich noch nicht glücklich. Die Konfiguration nach Inbetriebnahme war kinderleicht, wenn auch wegen die vielen Funktionen etwas langwierig.
Schickes Gerät!
Nur telephoniert habe ich damit noch nicht.
[ 22 Uhr 20 ] - [ 2 Kommentare ]
15. Juni 2010
Hundecontent: Bruno und die Peking-Ente.
Kategorie: Vergangen
Wir waren mit Olli und seinem Hund Bruno beim Chinesen essen.
Wir saßen draußen beim Teich. Den obligatorischen Pflaumenwein durften wir ja wegen der Medikamente nicht trinken, aber unhöflich wollten wir auch nicht sein, und Olli mußte noch fahren, so kippten wir ihn ins Gewässer. Dort entdeckte ich eine schwimmende Plastikente. Diese schwubste ich mit einem Schubs ins hündische Beuteschema:


[ 10 Uhr 45 ] - [ 2 Kommentare ]
14. Juni 2010
Wollt Ihr die totale Vuvuzela?
Kategorie: Verkohlt
"Ich frage euch: Wollt ihr die totale Vuvuzela? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt noch vorstellen können?" (Joseph Twoebbels)
Treibt die Sau durchs Dorf! Mit der Nazikeule! Erschlagt alle, die das böse N-Wort und dessen sämtliche möglichen Varianten in den Mund nehmen oder gar denken! Wer nicht politisch korrekt ist, ist Nazi, verdammenwert! Tötet ihn! Wenigstens virtuell. Verbietet das Denken in andere Richtung als Eure! Macht sie FERTIG! Nur Eure Denke ist richtig, genau wie damals bei den Nazis!
"Und darum lautet die Parole: Nun, Volk, steh auf und Sturm brich los!" (Joseph Goebbels)
[ 13 Uhr 12 ] - [ Noch kein Kommentar ]
Keine Fehlfarben: Ein Jahr - Geschichte wird gemacht.
Kategorie: Verschiedenes
Ein Jahr. Viel hat sich getan. Passend zu unserem Jahrestag bekam meine Liebste auch noch ausgezeichnete Nachrichten.
Zur Erinnerung:
Glück
Vollzeitbeschäftigt
The Ballad of Ulf and Kroki I
The Ballad of Ulf and Kroki II
Gesegnete Reise. Gesegnetes Paar.
Countdown
Bürokratie. Ich liebe das. WIR lieben das.
Liebeserklärung.
Liebe ist ein großes Wort.
[ 10 Uhr 33 ] - [ Noch kein Kommentar ]
ARTE-Videothek: nur für kommerzielle Betriebssysteme?
Kategorie: Vernetzt
Guten Tag!
Ihre Videoseite ist für mich nicht im Vollbild benutzbar. Wenn ich mal gezwungenermaßen einen Windoofrechner benutzen muß, geht das tadellos.
Linuxnutzer (in meinem Fall Ubuntu 10.04 Lucid Lynx 64Bit) sollten nicht dafür bestraft werden, ein nichtkommerzielles Betriebssystem zu benutzen. Das entspricht nicht wirklich dem Sinn der öffentlich-rechtlichen, für die ich schließlich Gebühren bezahlen mußte, auch als ich noch keinen Fernseher hatte, weil der PC ja als Empfangsgerät zählt, auch wenn er nicht wirklich genutzt werden kann :-/
Wäre also nett, wenn das angepaßt werden könnte.
Danke!
Grüße
Ulf Hundeiker.
(An ARTE.tv - multimedia@arte.tv)
[ 01 Uhr 45 ] - [ 4 Kommentare ]
13. Juni 2010
Mein innerer Reichsparteitag.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Wir hatten ja den Fernseher aus, aber per Twitter regen sich ja alle über Klose seinen inneren Reichsparteitag auf. Amüsant. Denn- Welcher Reichsparteitag mag denn gemeint sein? Der der NSDAP nach 1933? oder vor 1933 von Zentrum, KPD, SPD und wattweißich?

Ja, der Spruch ist Scheiße. Denn die Metapher ist blöde. So blöde, daß weder meine Liebste noch ich verstanden haben, was das bedeuten soll.
So what.
Da labert eine Moderatorin Unfug und die ganze Welt dreht durch. Ein Shitstorm.
@textzicke: "Da werden Völker massakriert und Öl verpestet die Welt ... aber ein Moderatorinnenspruch erhitzt die Gemüter."
[ 23 Uhr 39 ] - [ 7 Kommentare ]
Ficken wird überbewertet.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Vor allem um das Erste Mal wird ein unglaubliches Geschiß gemacht. Besonders in Teeniezeitschriften wie BRAVO und deren Klone, wobei der Hauptanteil der Zielgruppe das ohnehin noch gar nicht darf. Das erste Mal- und was ist da mit dem ersten Kuß,
[ Den Rest lesen ]
[ 11 Uhr 03 ] - [ 6 Kommentare ]
12. Juni 2010
Warum gibt es Verschwörungstheorien?
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Aus einem Forum:
Warum gibt es Verschwörungstheorien? Diese Frage stell ich mir schon lange.
Meine Theorie dazu: Es geht um unterschiedliche Weltbilder und den Sturz unseres Gesellschaftssystems und der Etablierung einer neuen Gesellschaftsordnung. Nur, ob die dann kommende Gesellschaftsordnung besser ist daran kann man stark zweifeln wenn man sich die Verschwörungstheoretiker genauer anschaut. Da mischen die Rechten nun mal zweifelsfrei mit. Wohin deren Gesellschaftmodelle führen dürfte bekannt sein. Dann sind da viele Sekten dabei die ebenfalls von einer neuen Gesellschaft träumen. Wenn ich sehe, wie z.B. auf der AZK das iranische Regime und dessen Gottesstaat verherrlicht wird, wird mir übel.
Um was gehts denn in den Verschwörungstheorien? Da gehts doch in der Regel darum: Schaut her, es gibt eine mächtige Elite die Euch versklaven oder gar umbringen will, und eure aktuelle Regierung fördert das sogar noch. Dabei wird viel mit angstmachenden Szenarien "argumentiert" die teilweise an Absurdität nicht zu überbieten sind.
Dass die WIssenschaft in den meisten Verschwörungstheorien schlecht wegkommt ist auch leicht erklärbar.
Wissenschaft entmystifiziert die Natur und kränkt den Menschen in seinem Selbstverständnis. Früher wurden Krankheit und persönliches Unglück oft als Strafen einer höheren Instanz angesehen. Die Wissenschaft hat herausgefunden dass Krankheiten Ursachen haben die meist nicht in der persönlichen Verantwortung des Kranken oder einer höheren Macht zu suchen sind. Schlägt heute der Blitz in ein Haus ein dann ist das keine Strafe Gottes sondern man kann das alles sehr leicht wissenschaftlich erklären.
War früher der Mensch die Krone der Schöpfung und die Erde der Mittelpunkt des Universums, hat uns die Wissenschaft von diesem Sockel gestoßen und uns zu ziemlich unwichtigen Existenzen gemacht.
Diese Erfolge der Wissenschaft sind den ideologen natürlich ein Dorn im Auge weil sie deren Macht schmälert. Die können nämlich ihren Anhängern nicht mehr erzählen der Krebs ist Gottes Wille weil ihr was ausgefressen habt. Wissenschaft macht also auch frei, weil sie die Macht der Ideologen ebenso zurückdrängt. Kein Wunder dass bei den Religionsvertretern die größten Wissenschaftsgegner zu finden sind.
Ich denke viele Verschwörungsgläubige wissen nicht vor was für einen Karren sie sich da spannen lassen. Klar ist in unserer Gesellschaft vieles verbesserungswürdig, und es bereichern sich Menschen an den Schwächen des Systems dass einem übel wird. Deswegen sollte es verbessert werden. Die Alternativen die so manchem Verschwörungstheoretiker vorschweben dürften hingegen um einiges übler sein. "Experimente" auf diesem Gebiet haben zu den größten menschlichen Katastrophen des letzten Jahrhunderts geführt.
Kann man kaum besser formulieren.
[ 07 Uhr 15 ] - [ 4 Kommentare ]
11. Juni 2010
Die Zensur beginnt: Schulen sperren netzpolitik.org aus!
Kategorie: Vernetzt
War ja zu erwarten: die ersten die von der Zensur betroffen sind, sind diejenigen, die wichtige Informationen liefern. Denn Informationen, insbesondere über Politik und das Internet, sind brandgefährlich für Jugendliche. Wer weiß, was die mit diesem Wissen alles anfangen könnten! Selbst denken lernen zum Beispiel. Sich noch mehr Informationen zu beschaffen zum Beispiel. Daß die Welt nicht nur aus Mickey Mouse besteht zum Beispiel.

Mal sehen, was noch kommt.
Diese Bevormundung kotzt mich an.
Einigkeit und Recht und Freiheit?
Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.
[ 12 Uhr 47 ] - [ 1 Kommentar ]
Die Waldmeisterschaft, der Fußball und ich.
Kategorie: Vergangen
Ich wurde so mit neun oder zehn Jahren aus meinem Fußballverein sozusagen ausgeschlossen. Niemand, nicht einmal der Trainer, teilte mir mit, wenn irgendwo ein Spiel war, aufgestellt wurde ich ohnehin nicht. Wobei die herben Niederlagen (bis zu 21:0 für den Gegner, damals Rodheim) sicher nicht allein auf mein Konto gegangen waren. Als mir das auffiel, trat ich aus (bzw. ließ mich von meinen Eltern austreten). Niemand hatte mir vorher auch nur die Regeln erklärt, die über das Tor hinausgingen.
Seitdem hatte ich mich mit Fußball eigentlich nicht mehr beschäftigt. Erst 2006 verfolgte ich die WM (kam ich ja praktisch nicht drumrum). Und versuchte, dem etwas abzugewinnen.
Daß die WM dieses Jahr wohl ohne mich stattfinden wird, habe ich bereits gebloggt. Doch den Fans wünsche ich viel Freude und Kurzweil und daß sie auch dem Gegner einen verdienten Sieg gönnen können.
Es ist ein Wettkampf. Möge die bessere Mannschaft gewinnen.

Auch interessant zum Thema:
* Meine Liebste
* Wirbelwebber
[ 11 Uhr 50 ] - [ 2 Kommentare ]
10. Juni 2010
All in one is all es shice.
Kategorie: Verschiedenes
Ich hasse Programme, die alles können. Geräte auch. Die können dann alles machen, nur kann ich sie dann kaum noch bedienen, ohne die Pimpernellen (nix mit Pimpern zu tun) zu kriegen. Unsere PatientInnentelephone sind solche Dinger, da wurde auch ich lange nicht mit fertig. Software kann das auch prima. Lange habe ich Amarok als Mediaplayer genutzt. Aber je weiter Amarok entwickelt wurde und damit mehr konnte, desto weniger kam ich damit zurecht. Und sieht zunehmend beschissener aus. Momentan versuche ich Banshee.
Und selbst "denkendes" Zeug erst! Automatische Rechtschreibprüfungen benötigen ein Informatikstudium, um sie abschalten zu können! Diese absurden Korrekturvorschläge für völlig richtige Wörter (besonders Fachausdrücke). Und ohne die richtige Rechtschreibung, die mich nie verlassen hat...
Mit einem iPhone wäre ich schlicht überfordert.
[ 23 Uhr 55 ] - [ 3 Kommentare ]
Die Kunst, Lehrer zu ärgern: Konzertierte Aktion.
Kategorie: Vergangen
Ich war DAMALS, als ich noch jung UND schön war (heute bin ich nur noch UND), nicht unbedingt ein Lausbub (schon damals eher depressiv), hatte aber gelegentlich die Neigung, mir unliebsame Pauker zu piesacken. Ich ließ mich für den Lateinunterricht im Schrank einsperren, bewaffnet mit einem Furzkissen. Ich verbarrikadierte (vor Latein natürlich) mit Hilfe meiner Kameraden die Klassentür. Ich manipulierte den Kreidekasten an der Tafel (vor Latein natürlich), daß er herunterfiel. Ich schrieb unverschämte Klausuren.
Der größtangelegte Streich jedoch wurde nicht von mir ausgeheckt. Drei nahegelegene Schulen, drei etwa hundert SchülerInnen starke Jahrgangsstufen. Schlaungymnasium (meins), Ratsgymnasium, Schillergymnasium standen kurz vorm Abitur. Und machten einen Zirkeltausch: Schlaun zum Rats, Rats zum Schiller, Schiller zum Schlaun. Die Rezeption bei den LehrerInnen war gemischt. Ich hatte eine Einheit Italienisch, nachdem die erste Verstörung gewichen war. Der Chemielehrer hingegen versuchte zu flüchten, ließ sich aber mit etwas Überzeugungsarbeit dazu bewegen, einige bunte Substanzen in die Luft zu jagen.
Insgesamt dominierten bei den Lehrerkollegien Entsetzen und Belustigung.
Ich habe die Schule gehaßt.
Doch manchmal war sie auch recht lustig.
[ 19 Uhr 25 ] - [ 5 Kommentare ]
Ihr seht, wie wichtig mir mobiles Telephonieren ist:
Kategorie: Vernetzt
Vor bald zwei Wochen löste sich mein Mobiltelephon in Wohlgefallen auf. Das Ersatzgerät ließ zwar nicht lange auf sich warten, allein- ich habe es soeben erst in Betrieb genommen.

Schließlich brauche ich es nicht wirklich zum Leben. Praktisch ist es dennoch, vor allem zum Fahrkartenkaufen. Auch wenn es nicht ürsprünglich dazu erfunden wurde.
[ 14 Uhr 28 ] - [ 2 Kommentare ]
09. Juni 2010
Früher haben wir leiser demonstriert.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Wir gingen auf der Straße bei Friedens- und Anti-Atomdemos und bei den Ostermärschen. Manchmal hörte man Sprechchöre, manchmal wurde gesungen. Heute ist das anders geworden: Trillerpfeifen, Trommeln, Megaphone und Musikwagen a la Love Parade. Nicht zu übersehen, nicht zu überhören. Mir ist das zwar zu laut, aber immerhin sichert das die Beachtung durch das Publikum.
Heute war ein Zug unterwegs in Sachen Bildungsstreik. Sehr laut und sehr lang, und da F17.2 mich vor die Tür zwang, konnte ich ihn mir kurz ansehen. Und ich sah mal wieder das Übliche: Diverse K-Gruppen, allen voran DKP und MLPD, schwenkten ihre Fähnchen zuvorderst, wie auch schon früher auf"meinen" Demos, als seien sie die Hauptverantwortlichen und Hauptpersonen. Sie instrumentalisieren bei jeder Gelegenheit Demos, die für eine gute Sache werben (oder auch nicht), für sich und ihre Zwecke und Propaganda. Mit wenig Erfolg, meine ich, außer daß die Demonstranten dann in die linke Ecke sortiert werden. Die Friedensbewegung war einst auch durchaus infiltriert von diesem Völkchen, welches teilweise sogar noch den bewaffneten Kampf propagiert.
Rechts und links treffen sich irgendwo auf der anderen Seite. Nazis raus! Natürlich. Aber bleibt nicht auf dem linken Auge blind.
[ 16 Uhr 43 ] - [ 1 Kommentar ]


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