Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

09. April 2010

Knatsch im Treppenhaus.

Kategorie: Literarisch

Unsere Wohnung konnte man nur mit Gasmaske und Schutzanzug betreten!Er hielt schon die zweite Abmahnung in der Hand. Die erste hatte er noch akzeptiert. In dieser akzeptierte er nur noch den Vorwurf, er vernachlässige die Reinigung der Treppe seiner Etage. "Nachbarn" hätten sich zudem über üble Gerüche aus seiner Wohnung beschwert. Dies konnte er wirklich nicht mehr nachvollziehen. Immerhin lagerte er keinen Müll in der Wohnung, keine Leichen oder sonstigen Unrat. Rauchen und kochen war jedenfalls nicht verboten worden im Mietvertrag. Und kein Besucher hatte sich bislang beschwert oder war gar im Schutzanzug gekommen. Und daß er regelmäßig einen Hund im Badezimmer einsperre, der dann Terror mache war eine glatte Lüge. Nur der Hund eines Freundes kam gelegentlich mit ihm zu Besuch und wurde nicht eingesperrt. Zudem war er mehr als friedlich.

Mit ihm selbst jedenfalls hatte nie ein Nachbar darüber gesprochen.

Wer aber sollte solches über ihn verbreiten bei der Hausverwaltung? Nun, da er ganz oben unterm Dach wohnte, kam nur der Pedant von gegenüber in Frage. Diesen hatte er im Verdacht, extra immer zu putzen, damit er selber keine Gelegenheit mehr dazu hatte und angeschwärzt werden konnte. Er hatte nämlich auch schon versucht, durch drapieren seines Schrubbers samt Putzeimer im Treppenhaus zu signalisieren, daß er am nächsten Tag wischen werde.

Er kam dann von der Arbeit heim: Es war geputzt.

Diese Geschichte ist natürlich frei erfunden...

[ 11 Uhr 12 ] - [ 5 Kommentare ]

Kaffee reinigt die Zähne.

Kategorie: Vergangen

Jedenfalls bei ihm.
Er war schon zuvor geistig behindert und untergebracht gewesen. Nach einer Reanimation war er endgültig zu dem geworden, was man so gerne einen Pflegefall nennt. Per Sonde ernährt. Wechselseitige Kommunikation war nicht möglich. Und, wie mir übergeben wurde, Mund- und Zahnpflege auch nicht.

Des Nachmittags kam seine Betreuerin und ich konnte Informationen beschaffen. Was er mag. Wieso und weshalb er wiederbelebt werden mußte zum Beispiel. Er hatte immer Kaffee geliebt. Und einmal sogar so sehr, daß er sich derart verschluckte, daß dies reflektorisch einen Herzstillstand auslöste.

Kaffee. Er liebt Kaffee! Also....
Nahm ich Kaffee statt der üblichen Mundpflegeutensilien. Eine damit getränkte Kompresse hielt ich ihm unter die Nase- und der Mund war sperrangelweit offen. So putzte ich ihm die Kauwerkzeuge eben mit Kaffee, was er sichtlich genoß.

Wirklich weiß werden die Zähne davon natürlich nicht. wink

Zahnbürste.

[ 07 Uhr 19 ] - [ 1 Kommentar ]

08. April 2010

Weil immer noch Leute den Kommentarfeed suchen:

Kategorie: Vernetzt

Der rechte RSS-Button isses, mit dem verunglückten Pfeil mit der noch verunglückteren 2.

Screenshot Blog.

[ 20 Uhr 00 ] - [ 5 Kommentare ]

Haben oder nicht- das Leben im Griff.

Kategorie: Verrueckt

Die meisten sagen, ich (also ich) habe es geschafft. Nach der letzten Episode meiner rezidivierenden (also wiederkehrenden) Depression, in der ich zwei Jahre mehr in der Psychiatrie war als zu Hause, in welcher kaum einer (ich selbst am allerwenigsten) glaubte, ich käme wieder einigermaßen auf die Beine, nach dieser letzten Episode also und einer mühsamen Wiedereingliederung ins
Den Rest lesen ]

[ 08 Uhr 13 ] - [ 5 Kommentare ]

07. April 2010

Ausgeschlafen.

Kategorie: Verrueckt

Schlafstörungen sind für Schichtarbeiter im Dreischichtsystem ohnehin ein Problem. Habe ich Frühschicht, muß ich um fünfe aus dem Bett, habe ich Spätdienst, dann bin ich gegen 21:40h zu Hause, und nach einer Nacht um 6:40h und ist völlig gegen den Biorhythmus. In vier Wochen alle drei Schichten.

Schlafloser SchlafwandlerZudem habe ich noch von meiner Depression her Schlafstörungen. Die Depri ist zwar in Remission, aber ohne Medikamente (Neuroleptika, normale Schlafmedis [Benzodiazepine u.ä.] wären wegen der Suchtgefahr schlecht) geht nichts mit schlafen. Darunter ist die Situation viel besser als früher, da Zeiten waren, wo ich monatelang kaum schlief. Natürlich ist nichts perfekt, und ich habe noch immer Zeiten mit Nächten, in denen ich einfach nicht poofen kann. Aber eines ist anders als früher:

Ich leide nicht mehr darunter.

Ich krabbele wieder aus dem Bett, lese, schreibe, surfe, gammele, höre Musik. Und starte dann noch einen Versuch und kuschele mich an meine warme Liebste. Auch wenn ich dann erst nach X Anläufen um fünf Uhr morgens einschlafe- das stört mich viel weniger als früher. Ist ja auch längst nicht mehr so heftig.

[ 11 Uhr 23 ] - [ 1 Kommentar ]

06. April 2010

Der „gute Onkel“ mit dem grünen Hut.

Kategorie: Vergangen

Damals, in den Siebzigern, konnte man noch auf der Straße spielen in unserem mittelhessischen Provinzstädchen. Erst recht in unserem noch ruhigeren Vorort. Wir mußten nicht immer und überall hin begleitet werden. Wir waren im nahegelegenen Wald zu Hause.

Ich war etwa vier, fünf Jahre alt und auf dem Weg zu meiner Babysitterin Susanne, die einmal um die Ecke und dann ein paar Minuten die Straße rauf wohnte. Selbstverständlich allein, so selbständig war ich schon, hier war schließlich schon ein Taschendiebstahl genug für eine Schlagzeile.

Ich war gerade um die Ecke gebogen, als mich der böse Wolf ein Mann ansprach. Das einzige, was ich noch erinnere, war der dunkelgrüner Hut, den er trug, und daß er mir sein Kasperletheater zeigen wollte.

Richtig durchschaut habe ich das zwar nicht, aber erstens war ich zuverlässig und hielt mich an Abmachungen. Zudem mochte ich Susanne und ging sehr gern zu ihr. Und ein echtes Bedürfnis nach Schimpfe hatte ich auch nicht.

Zum Glück.

[ 08 Uhr 47 ] - [ 1 Kommentar ]

05. April 2010

Die Wiederkäuer.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Mir graust bekanntlich vor nichts. Kotze, Kacke, Eiter und sonstige Sekrete und üble Gerüche berühren mich wenig. Ich stehe selbst dann noch aufrecht, wenn alle anderen schon
Den Rest lesen ]

[ 09 Uhr 21 ] - [ 4 Kommentare ]

04. April 2010

Energetische Bildschirmreinigung über das Internet.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

In einem Forum stieß ich auf den "energetischen Bildschirmreiniger". Hat was. Kannte ich zwar schon, doch diesmal wollte ich mal sehen, was da "technisch" hinterstecken sollte. Richtig- eine stinknormale Eiteruhr, gebastelt aus JavaScript. Und ein ulkiger Quelltextkommentar:
ACHTUNG an alle Quellcodegucker:

Ja, hier findet Ihr nur einen Timer. Die Reinigerfunktion ist energetisch, also diese besteht im immateriellen Bereich.
Für alle "Kopf-Menschen" sicherlich schwer begreifbar. Ging mir auch nicht anderes. Ich beschäftige mich jetzt schon über
zehn Jahre mit dem Computer und hauptsächlich mit logischem Denken. Auch ich war am Anfang sehr nachdenklich über die
Energieprodukte und deren Funktion. Aber die zahlreichen Erfahrungen, die daraufhin folgten, haben mich überzeugt, dass
es mehr gibt als wir mit dem Verstand begreifen kann.


Ja nu. Die Dame bekommt nicht mal ein Signal vom Rechner, daß sie für ihn beten oder sonstwas soll. Der PC zählt herunter, und auch wenn eine bestehende Internetverbindung als zwingend nötig angegeben wird- über diese passiert nichts. Kein Datenaustausch. Nichts. Die Seite ist geladen, der Kontakt zur Website besteht nicht mehr, der Zähler läuft allein im "zu reinigenden" Computer. Das ist lächerlich. Außerordentlich lächerlich.

Und jetzt nehme ich erstmal meine total unergetischen Monitorputztücher. Die hat er wirklich nötig.

[ 13 Uhr 23 ] - [ 3 Kommentare ]

Osterhasi!

Kategorie: Verschiedenes

Schöne Feiertage allen LeserInnen! Metal up your ass!

Ulf als Osterhase!

[ 08 Uhr 00 ] - [ 2 Kommentare ]

03. April 2010

Pimp my Notebook - Wie ich die Prozessorgeschwindigkeit erhöhe!

Kategorie: Vernetzt

Mein geliebtes Krokofantilein hat neulich versehentlich Kaffee in mein Notebook gekippt. Ich habe den Eindruck, seitdem läuft es schneller.

[ 22 Uhr 42 ] - [ 3 Kommentare ]

Die Veränderung des Zeitempfindens in der geschlossenen Psychiatrie.

Kategorie: Verrueckt

Im Sommer 2007 verschwand ich lange von der Bildfläche, indem ich wegen Suizidgefahr etliche Wochen auf der "Geschützten Kriseninterventionsstation" verbrachte. Da sind die Ausgangsregeln zwar weniger restriktriv als auf anderen Geschlossenen, aber bis zu bestimmten Ausgangsstufen ist die Tür doch erstmal ziemlich zu.

Was bedeutet das denn für mich als Patienten?

Zum Verständnis erstmal die verschiedenen Ausgangsstufen in der LWL-Klinik:

Stufe 0: Die Tür ist so zu, zuer geht es nicht. Gar kein Ausgang, auch nicht mit Personal.
Stufe 1: Ausgang in 1:1-Betreuung durch Personal. Effektiv nicht besser als Stufe 0.
Stufe 2: Ausgang in der Gruppe mit Personalbetreuung. Damit kann (muß) man morgendlichen Spaziergang und an der Ergotherapie teilnehmen. Ein wenig frische Luft und Beschäftigung.
Stufe 3: Ausgang mit mindestens auf gleicher Ausgangsstufe befindlichem Leidensgenossen und Besuchern.
Stufe 4: Ausgang allein auf dem Gelände
Stufe 5: Ausgang auch in die Stadt.

Ich war etliche Tage auf 0 und 1, also gleichsam eingesperrt. Ich hatte nur die Uhr und die Mahlzeiten. Lesen ging nicht wirklich, dafür ging es mir zu schlecht. Der Tag dehnte sich endlos, auch dadurch, daß der Geschmack der breiten Masse das Fernsehprogramm bestimmte, und dieser war absolut nicht meiner. Nur- im Zimmer rumgammeln wollte ich und durfte ich nicht, und das Wohnzimmer war schon gemütlich.

Die ersten Tage zogen sich wie Kaugummi, sie dauerten gefühlt wesentlich länger als die restlichen Wochen ab Stufe 2 aufwärts.

Aber danach ging es sehr schnell, ruck-zuck waren mehrere Wochen vorbei.
Denn zusätzlich zu den Mahlzeiten wurde die Zeit zum Teil auch am Wochenende mit Ergotherapie gefüllt. Ich malte wie ein Irrer (naja, bin ich ja auch biggrin ) in Acryl, obwohl ich das erste mal in meinem Leben malte, gelang es ganz gut. Ich verwurstete Erlebnisse und Gedanken und mehr. Und wurde besser. Unser Stationspsychologe kaufte mir sogar ein Gemälde ab. Ich traf ihn vor einigen Wochen. Es hängt noch immer in seinem Büro, trotzdem er damit umgezogen ist.

Im hoch eingezäunten Garten wurde gegrillt, wir kauften im nahen Supermarkt auch für die anderen ein...

Ruckzuck wurde ich entlassen. Auch wenn ich dann erstmal zur Scheiß-Reha kam und von dort wieder in die Akutklinik. Und irgendwann nach siebeneinhalb Monaten, die mir viel kürzer vorkamen, ging ich wieder ganz nach Hause und zur Arbeit (Wiedereingliederung). Eine fremde Welt. Ich mußte mich wieder an ein normales Leben gewöhnen. Die Klapse war mein zu Hause geworden. Denn die Uhren in der Klinik ticken langsamer, viel langsamer. Nur keinen Streß. Keine Hektik. Gemütlich von Therapie zu Therapie schlendern. Das war mein Leben gewesen.

[ 12 Uhr 47 ] - [ 4 Kommentare ]

02. April 2010

Die kalten Augen des Thetans.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Als ich Mittwoch nach Hause kam, war der Film "Bis nichts mehr bleibt" schon vorbei und die Diskussion bei "Hart, aber fair" lief.

Während wir beide die Debatte verfolgten, sprachen wir auch über unsere Erkenntnisse und Erfahrungen mit diesem Verein.

Was mir als erstes anhand von vielen Prominentenphotos auffiel: Ein gemeißeltes, nicht wirklich glückliches Grinsen, welches die eiskalten Augen nicht erreicht.

Meine Liebste meinte, man müsse auch kalt sein oder kalt werden, um da durchzukommen. Recht hat sie.

Der Diskussion wohnten bei: Günther Beckstein (ausnahmsweise nicht völlig unsympathisch), Sabine Riede, die Fliege (dessen Anwesenheit mir nicht ganz einleuchtete, da er wie üblich nichts sinnvolles beizutragen hatte) und der Schweizer Scientology-Erzbischof Jürg Stettler, der mir fast leid tat.

Aber auch nur fast.

Er saß da, als hätte man ihm Mostrich auf die Hämorrhoiden geschmiert, und präsentierte die sonst so mächtig scheinende "Kirche" des gescheiterten Science-Fiction-Schriftstellers L. Ron Hubbard eher kläglich-verzweifelt, und das oben erwähnte Scientologengrinsen war längst schon aus seiner Visage verschwunden zu Gunsten zuckender Muskeln, die sein eindrucksvolles Doppelkinn unterhaltsam schwabbeln ließen. Werbung sieht anders aus. Er saß auf dem heißen Stuhl und wurde, ohne sich wirklich wehren zu können, entlarvt als Lügner. Die Org hat sich keinen Gefallen getan damit, ihn dorthin zu lassen.

Nun sind nicht mehr allein die Meldungen der Gegner im Feld gegen diese Vereinigung. Nun hat sie sich selbst entblößt.

[ 17 Uhr 56 ] - [ 6 Kommentare ]

Die Fliege. Der Fliege. Das Fliege.

Kategorie: Kultur

Ich habe da so ein paar Haßfiguren in den Medien. Zum Beispiel Udo Rindenzwerg. Oder diesen lächerlichen Gummibärchenkasper. Der muß auch noch dran glauben! Aber heute widme ich mich dem Vermarktungspfaffen Jürgen Fliege. Mit seinem widerlich gütigen Getue schleimt er sich an seine Opfer Gäste heran. Spielt öffentlich den Sorgenonkel und Tröster und Gutmenschen. Seine Vermarktungsmaschinerie bringt sogar ein eigenes Magazin hervor, damit diese Figur weiterhin sich damit finanzieren kann, so zu tun, als verbessere sie die Welt.

Dieser Pastor hielt auch die Trauerrede bei Dr. Julius Hackethal, einem irgendwann psychotisch durchgeknallten ehemaligen Arzt. Dieser Hackethal also dokterte in psychotischen Wahnvorstellungen vollig hanebüchene Bahaupungen zusammen, die mit Wissenschaft nichts mehr zu tun hatten. Doch das Volk liebte ihn, da es immer die liebt, die unmögliches versprechen.

Ihn nannte die Fliege einen "Martin Luther der Medizin". Nun war Hacki kein Reformer, sondern nur verrückt, daher drängt sich der Verdacht auf, daß er sich die Gunst seiner trauernden Anhänger sichern wollte.

Nebenbei finanziert er sich auch mit Werbung für esoterischen Schnickschnack. Und er arbeitet mit Masaru Emoto zusammen, einem selbsternannten Wissenschaftler, Spinner und Scharlatan, der seinen Doktortitel in einer Titelmühle erworben hat.

Er sorgt sich um so viele Menschen, scheint es. Auf jeden Fall sorgt er für sein Einkommen.

[ 09 Uhr 06 ] - [ 1 Kommentar ]

01. April 2010

Ratsch! oder: preußisch schwarz-weiß-grün.

Kategorie: Vergangen

Zügigen Schrittes war ich auf dem Weg zur Endoskopie. Beinahe war ich angekommen, als mir mein Notizzettel aus der Kasacktasche fiel. Mich bückend wollte ich ihn aufheben, als ein häßliches Geräusch den Weg von meinem Hosenboden zu meinem Ohr fand. Natürlich waren alle meine Reservehosen in der Wäsche, doch dachte ich, es wird schon nicht auffallen, und ging weiter die letzten Meter zur Endoskopie. Ich holte die Akte der abzuholenden Patientin aus dem Sekretariat und hörte hinter mir eine Kollegin in Gelächter ausbrechen. Von hinten sah man mehr Unter- als Hose. Scheiße. So konnte ich meinen Restdienst nicht überstehen. Die Hosen der KollegInnen hätten niemals gepaßt. Zu kurz, zu lang, zu eng...

Die Lösung war eine Hose aus der Endoskopie, eine grüne OP-Hose. Nun sah ich zwar seltsam aus, aber nicht mehr lächerlich:

Die preußischen Farben sind nicht in der richtigen Reihenfolge, aber wenigstens bin ich nicht mehr nackt.

Auch die Vereinsfarben unserer lokalen Fußballversager sind schwarz-weiß-grün. Macht aber nichts.

[ 18 Uhr 40 ] - [ 3 Kommentare ]

31. März 2010

Die Irren haben mich gefunden!

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich dachte ich sei verrückt. Doch schlimmer geht immer: Zu meinem Kachelmann-Artikel kommentiert eine Irmgard Kronsbein-Bellchambers (klingt fast so schön wie Frau Birnbaumer-Nüsselschweif beim Bestatter):

Er ist unschuldiges Opfer eines Identitätsdiebstahls durch Täter die sich mit seinem "geeigneten" Lebenslauf über P2P Netze NSA jobs beschafften und den rechtmäßigen Namensträger entsprechend "aus dem Weg schaffen" müssen. Typische Stasi-Taktik übrigens, mit der die sich "saubere" Identitäten klauen und auch Sexverleumdungen (mit gefälschten CCTV Videos hinter dem Rücken zugespielt)sind typisch für Stasi.Die Vorbereitung eines solchen Identklaus läuft etwa drei Jahre schon!

Aha. Oder besser: Häh?

So, eie das formuliert ist, bedeutet das, daß sich irgendein Verschwörer (diesmal CIA) sich Kachelmanns Identität aneignet und ihn dann einlochen läßt, um fortan als er weiterzuleben. Wenn es so gemeint sein sollte, ist das weder logisch noch schlüssig, sondern einfach nur beknackt. Denn dann wäre ja ein Kachel drinnen und einer draußem, und das Publikum wundert sich.

Sollte es hingegen anders gemeint sein, dann scheint Frau Kronsbein-Bellchambers nicht im Stande, sich verständlich auszudrücken. Das wäre auch nicht besser.

Wer aber ist diese Frau? CIA und dieses Verschwörungsdrumherum tönt mir doch arg nach Jan-Udo-Holey-Komplex.

Nutzten wir mal Google:
Prompt tauchen vor allem seltsame Forenbeiträge dieser Dame in seltsamen Foren auf. Diese befassen sich mit so erhellenden Dingen wie Mind Control und Bestrahlungsattentate durch die Nachbarn mit Mikrowellenherden und wie man sich schützt.

Alles klar. Die Erde ist eine Scheibe.

[ 17 Uhr 35 ] - [ Noch kein Kommentar ]

neuere Beiträge | ältere Beiträge